Geht der BG-Schutz weg wenn man die Arbeit aufnimmt, obwhol man noch in Behandlung ist?

2 Antworten

Hallo Taymor,

es ist so passiert ein Arbeitsunfall bezahlt die Berufsgenossenschaft die so genannten

§ 33 SGB IX Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben

(1) Zur Teilhabe am Arbeitsleben werden die erforderlichen Leistungen erbracht, um die Erwerbsfähigkeit behinderter oder von Behinderung bedrohter Menschen entsprechend ihrer Leistungsfähigkeit zu erhalten, zu verbessern, herzustellen oder wiederherzustellen und ihre Teilhabe am Arbeitsleben möglichst auf Dauer zu sichern.

(2) Behinderten Frauen werden gleiche Chancen im Erwerbsleben gesichert, insbesondere durch in der beruflichen Zielsetzung geeignete, wohnortnahe und auch in Teilzeit nutzbare Angebote. usw.

Nun ist das bei einem Kreuzbandriss eine gängige Behandlungsmethode wenn der / die Betroffene im Knie nicht ganz instabil ist Das man das Ganze mit einer Bandage stabilisiert!. Du schreibst allerdings auch von einem Riss des Innenmiskus. So lange dieser Riss Dir keine Beschwerden macht erfolgt auch keine weitere Behandlung. Ansonsten behandelt man so etwas mit Physiotherapie.

Sei froh das man Dein Knie nicht gleich operiert hat. Wenn die Möglichkeit besteht das es sich von selbst wieder regeneriert ist das deutlich besser.! Ich würde aber unbedingt an Deiner Stelle zum Hausarzt gehen und mir bestätigen lassen das Du vor dem genannten Arbeitsunfall kein Problem mit dem Knie gehabt hast. Denn sollte es in zwei , drei Jahren doch mit dem Knie Probleme geben , könnte es von Seiten der BG schon einmal heißen - Sorry das ist altersbedingt das geht uns nichts an. Dann gibt es seitens der BG nichts mehr. Wenn es irgendwie möglich ist bitte den D-Arzt um eine Kopie von einem Schreiben wo die entsprechende Diagnose drauf steht!

Ja und dann alles gut aufheben. Falls doch einmal später etwas auftritt kommt auch dei BG dann dafür auf wenn man noch arbeitet. Wenn man nicht mehr arbeiten kann ist es dann Sache der Krankenkasse. (den es heißt ja Teilhabe am Arbeitsleben)

Also schon ein wenig etwas kompliziert.!

VG Stephan

Nein, der BG-Schutz ist dann auch noch weiterhin vorhanden. Es liegt ja keine Krankmeldung vor, die eine Arbeitstätigkeit untersagt. Würde eine Krankmeldung vorliegen, dann würde kein Schutz mehr vorliegen.

Sollte es in geraumer Zeit zu einer Operation kommen, wird die ganze Abrechnung auch über die BG laufen und von ihnen getragen.

Viele Grüße

Entschädigung nach Arbeitsunfall verweigert!

Mein Vater (60) hatte vor einpaar Monaten einen schweren Arbeitsunfall, bei dem er von einer Leiter gestürzt ist und beim Runterfallen mit der linken Schulter direkt gegen die harte Bodenoberfläche geprallt ist. Gelenkkapsel und Schleimbeutel haben sich stark entzündet und sich miteinander verklebt. Trotz Medikamenten und Physio. hat es nicht geholfen. Nach 4 Monaten musste er operiert werden, da der linke Arm nicht mehr bewegungsfähig war (Armhebung max.45 Grad). Unserer Physiotherapeut meinte, dass es bei solchen schlimmen Verletzungen am Gelenk oft bis zu mehreren Monaten dauert, bis sich alles verheilt

Nun verweigert die Arbeitsgenossenschaft ihm finanz. Entschädigung mit der Begründung, seine Schmerzen hätten nichts mit dem Unfall zu tun gehabt. Er hätte nur eine leichte Prellung gehabt, die nach Erfahrungen nach 14 Tagen verheilt sei. Eine Arbeitsunfähigkeit hätte nie bestanden. Die meinten noch, er hätte eine Vorerkrankung gehabt, nämlich ein Schulter-Arm-Syndrom bzw. eine Dysfunktion im Schulter-Arm-und Nackenbereich. Schmerzen im Schulter-Arm-Bereich hatte mein Vater aber vor dem Unfall nie gehabt. Nackenschmerzen hatte sowohl vor als auch nach dem Unfall nicht. Eine ärztliche Untersuchung diesbezüglich hats auch nie gegeben. Es hat auch niemand jemals danach gefragt, ob er vor dem Unfall irgendwie schon Schmerzen hatte.

Was können wir jetzt nur tun? Gegen die A.genossenschaft haben wir doch keine Chance.

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Berufsunfähig, und nun? ( Längere Fragestellung )

Folgendes Problem,

Seit einigen Jahren, eigentlich seit ich denken kann wurde ich Regelmäßig krank mit Bronchitis, bis man dann 2010 feststellte es ist an sich Asthma in einer schwereren Form. Man sagte mir aber, das ich meine Ausbildung im Metallbereich dennoch machen könnte. Seit der Ausbildung litt ich immer schwerer am Asthma, so das der Betrieb mich ob der Fehlzeiten nicht übernahm, seit je her verliere ich im Jahrestakt meine Jobs. Nicht weil ich nun so mangelhafte Leistungen habe, sondern weil irgendwann der Punkt kommt wo ich von einem Anfall in den nächsten stolpere, mal mehr mal weniger aber nach jedem Asthmaanfall bin ich gut 3-5 Tage Arbeitsunfähig und ich kann es nachvollziehen, einem Arbeitgeber ist das nicht nur zu teuer sondern auch zu gefährlich. Nun habe ich eine Weiterbildung angefangen um meine Chancen zu steigern einmal im Büro sitzen zu können, aber das gleiche Problem, sobald es heißt Werkstatt muss ich das Notspray dabei haben denn nach Maximal 2 Stunden passiert es wieder das die Luft weniger wird.

Nun war ich deswegen beim Arzt der mich ausführlichst untersuchte, mit allem drum und dran Lungenfunktion Normal / Lungenfunktion nach Belastung, Ruhe EKG, Belastungs- EKG und natürlich weil es so schön ist Bronchialer Provokationstest.

Ergebnis: Ich bin für meinen Beruf absolut ungeeignet, ich habe komplett neue Medikamente bekommen und der Arzt möchte mich zu einer Kur schicken.

Ich erfragte natürlich heute den ganzen Tag welche Möglichkeiten ich hätte, aber die Aussagen waren ernüchternd.

Da ich erst 27 bin fällt die Renteversicherung weg, denn bei denen muss man erst 15 Jahre gearbeitet haben ( Ironie aber gut )

Die Bundesagentur sagt, ja mit Wartezeit von ca. 3-5 Jahren könnte man mir Hilfe anbieten.

Die IHK sagt, mach ne neue Ausbildung aber wie du mit deiner Dyskalkulie ( Mathe schwäche ) schaffen sollst ist fraglich, geh zur Schule ( Als ob ich beim Abi kein Mathe bräuchte, na gut )

Die Krankenkasse sagt: Ja schade drum aber Rentenversicherung muss........ wir nicht.

Die Gewerkschaft: Hm...GUTE Frage....keine Ahnung

Nun man sieht mal wieder das man im Notfall alleine da steht, leider fiel ich in eine Zeit in der Dyskalkulie noch nicht anerkannt war, dementsprechend sind auch meine Zeugnisse und mein Abschluss, es ist nicht so das ich die Auswahl hätte. Auch das verbessern im Nachhinein ist fast nicht zu schaffen schon weil ich heute neben der Mathe schwäche nicht die Chance hätte mir kostspielige Nachhilfe zu beschaffen die darauf geschult ist ( ab 200€ im Monat ist es noch günstig ) . Ich habe schon 5 Jahre gebraucht um die Ausbildung zu bekommen und habe natürlich Angst wieder solange zwischen den Seilen zu hängen.

Gibt es vielleicht jemanden der ähnliches durch hat und einen Rat weiß?

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