Gehirnblutung nachm Kopfstossen

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3 Antworten

Ich hatte im Oktober den Fall, dass ich mir auch den Kopf gestoßen hatte, und noch Wochen später starke Kopfschmerzen hatte. War dann beim Neurologen, weil ich auch Angst hatte, dass da evtl. etwas schlimmeres passiert sein könnte. Dieser hat mir dann gesagt, dass im Normalfall das Gehirn sehr gut gepolstert ist und wenn der Stoß nicht so schlimm war, dass man Bewusstlos war (also eine richtige Gehirnerschütterung hat) , dass ist es auch sehr unwahrscheinlich, da weitere Schäden davonzutragen. Natürlich könnte es schon sein, dass man vorher eine Prädispositon hatte und der Stoß dann evtl. eine Blutung "erleichtert", aber das könne auch ohne Stoß passieren.

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Das wird Aufgabe eines Gutachters sein, festzustellen, ob das von Ihnen angegebene Trauma in der Lage ist, diese Hirnblutung zu verursachen.

Problem ist, das Hirnblutungen (insbesondere ein chronisches Subduralhämatom) mehrzeitig auftreten können. Das bedeutet, dass der Zeitpunkt des Traumas und der Zeitpunkt des Beginns der Symptome und der Diagnosestellung einer Blutung bis mehrere Wochen (!) auseinanderliegen können.

Die Berufsgenossenschaft sieht hier eine Möglichkeit sich der Versicherungspflicht zu entziehen, da theoretisch auch ein anderes Trauma z.B. eine Woche vor dem unglücklichen Einstieg ins Postauto die Ursache hätte sein können. Die Frage ist also, ob es ein weiteres Ereignis im Vorfeld gab, dass auch als Ursache der Blutung in Frage käme.

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Ja aber ich hatte doch vorher nichts, keine ständigen Kopfschmerzen oder sowas....und mein MRT nach dem Unfall und operation zeigte das ich keinen Tumor hatte oder probleme mit den gefässen...ich weiss einfach nicht was ich tun kann...

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