Gehe ich mit Burn-Out zum Hausarzt oder gleich zum Psychologen?

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8 Antworten

Hallo! Ich würde immer zu meinem Hausarzt gehen!Er kennt mich am besten und kann entscheiden ob und wie er mich untersucht!Er wird abklären ob ich darunter leide-oder ob es sich evt. noch um eine andere Krankheit(Schilddrüse usw.) handelt!Alles weitere wird sich dann ergeben.Es ist doch sowieso schon schwierig darüber zu sprechen(man outet sich)!Ist man dann nicht heilfroh ein bekanntes,vertrautes Gesicht vor sich zu haben? Die Odyssee geht bei einer bestätigten Diagnose ja dann eh weiter!!! LG

Ich denke die Diagnostik muss der Psychologe übernehmen. Aber für die Überweisung und ein Vorgespräch bist du bei deinem Hausarzt an der richtigen Adresse. Ich gebe TanteBertha da Recht, der Hausarzt kennt in vielen Fällen ja die ganze Familiengeschichte. Das ist bei psychischen Erkrankungen nicht unwichtig, das sie familiär gehäuft auftreten. Also besorg dir zu erst einen Termin bei deinem Hausarzt, der kann dich überweisen, auch um körperliche Ursachen auszuschließen. Ob es sich um einen Burn-out oder eine andere Erkrankung handelt wird dann im weiteren Verlauf diagnostiziert. Alles Gute

Wenn du eine Therapie bei einem Psychologen machen möchtest und die Krankenkasse die Kosten übernehmen soll, musst du sowieso erst zu deinem Hausarzt gehen. Er schreibt dir dann eine Überweisung zu einem zugelassenen Therapeuten. Du kannst dann drei Probegespräche führen um herauszufinden, ob du den richtigen Therapeuten gefunden hast. Danach kannst du einen Antrag bei der Krankenkasse zwecks Kostenübernahme stellen. Bitte besprich das alles mit deinem Hausarzt, er kann dich beraten und dir weiter helfen. Ich wünsche dir gute Besserung!

Ich empfehle, den Hausarzt als erstes anzusprechen und mit ihm die weiteren Mittel und Wege zu klären. Der wird ggf. zur genaueren Diagnose eine Überweisung zum Facharzt für Psychiatrie / Neurologie schreiben.

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Falls Hausarzt und Psychiater nicht über die Möglichkeit von Psychotherapie sprechen, darf das nicht wundern, denn insbesondere viele Psychiater halten nicht viel von der "sprechenden Medizin"; manche stellen die Wirksamkeit auch konkret in Abrede. Bei so etwas wie "burn-out" scheint mir jedoch Psychotherapie ein wichtiger Faktor zu sein, um Ursachen für falsches Denken und Verhalen aufzudecken und besseres zu lernen.

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Ich selber hatte etwas ähnliches, als ich 1997 AU-geschrieben wurde und dann die konkrete Diagnose "Depression" bekam. Erst die Psychotherapie hat die Ursachen sichtbar werden lassen und mir Gelegenheit gegeben, meine Glaubenssätze zu überprüfen und zu ändern. Mit dem Medikament allein ist das eigentliche Problem nicht gelöst - es werden nur die Symptome "kosmetisch" behandelt.

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Auch "Burn-Out" bzw. Depression ist aus meiner Sicht ein Signal für Mangel an Lebens-Energie. Ich empfehle meinen Tipp dazu hier bei GF.

Ich persönlich bin ein Fan des Hausarztes. Hier sollte ein Patient mit all seinen Beschweden als erstes hingehen (Ausnahme natürlich Zahnarzt, Gyn.usw.). Ein guter Hausarzt kennt auch seine Grenzen und überweist im Bedarfsfall an einen Facharzt. Dieser wiederum wird dem überweisenden Hausarzt einen Bericht über seine Untersuchungsergebnisse zukommen lassen, so dass ein Hausarzt stets ein komplettes Bild von seinem Patienten haben kann. Das versetzt ihn dann in die Lage, bei seinem Patienten wie in diesem Fall z.B. ein Burn-Out-Syndrom zu erkennen und ihn ggf. an einen passenden vll. (Psycho)Therapeuten weiter zu überweisen. Lange Rede, kurzer Sinn: Ich ginge zunächst zu meinem Hausarzt.

Infinity 07.06.2009, 09:11

Ergänzung: Man sollte generell über den Hausarzt laufen. Er dient auch als eine Art Zentrale. Dort werden die Summen der Erkrankungen gesammelt und können auch in anderen Hinsichten zu Krankheiten herangezogen werden. So wollen es auch die Ärztekammern und Kassen.

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gehe zuerst zu Deinem Hausarzt und bespreche mit ihm Deine Vermutung. Um zum Psychologen zu gehen bracht man sowieso eine Überweisung.

Gehe erst einmal zu deinem Hausarzt, damit Deine Vermutung durch eine professionelle Diagnostik bestätigt wird.

hallööchen, ich weiss, man sollte hier eine frage nicht mit einer "gegenfrage" beantworten... tu ich auch eigentlich nicht,m möchte jedoch gerne wissen, welche symptome stellst du bei dir fest, um auf einen burnout zu kommen?

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