Gehe ich mit Burn-Out zum Hausarzt oder gleich zum Psychologen?

5 Antworten

Hallo! Ich würde immer zu meinem Hausarzt gehen!Er kennt mich am besten und kann entscheiden ob und wie er mich untersucht!Er wird abklären ob ich darunter leide-oder ob es sich evt. noch um eine andere Krankheit(Schilddrüse usw.) handelt!Alles weitere wird sich dann ergeben.Es ist doch sowieso schon schwierig darüber zu sprechen(man outet sich)!Ist man dann nicht heilfroh ein bekanntes,vertrautes Gesicht vor sich zu haben? Die Odyssee geht bei einer bestätigten Diagnose ja dann eh weiter!!! LG

gehe zuerst zu Deinem Hausarzt und bespreche mit ihm Deine Vermutung. Um zum Psychologen zu gehen bracht man sowieso eine Überweisung.

Ich denke die Diagnostik muss der Psychologe übernehmen. Aber für die Überweisung und ein Vorgespräch bist du bei deinem Hausarzt an der richtigen Adresse. Ich gebe TanteBertha da Recht, der Hausarzt kennt in vielen Fällen ja die ganze Familiengeschichte. Das ist bei psychischen Erkrankungen nicht unwichtig, das sie familiär gehäuft auftreten. Also besorg dir zu erst einen Termin bei deinem Hausarzt, der kann dich überweisen, auch um körperliche Ursachen auszuschließen. Ob es sich um einen Burn-out oder eine andere Erkrankung handelt wird dann im weiteren Verlauf diagnostiziert. Alles Gute

Belastbarkeit nach einem Burn Out!

Bin vor 4 Jahren schwer erkrankt.Hatte starke psychische Probleme und war nicht mehr belastbar. Es wurde eine Schizoaffektive Psychose diagnsotiziert. Wenn ich heute meine Erkrankung spreche kann ich wohl schlecht die Diagnose sagen. Wer weiss das schon was das ist und vor allem hört sich das ziemlich erschreckend an. Aufgrund dessen spreche ich von einem Burn Out was gesellschaftsfähiger ist. Problem: Immer wenn ich mich bewerbe und über meine lange Auszeit von 4 Jahren plus rede kommen wir an die Erkrankung nicht drum herum. Dann wird meine Belastbarkeit in Frage gestellt. In dem Sinn: Sie hatten ein Burn Out und trauen sich wieder in den Vertrieb wo es nur Druck gibt? Alsob wenn ich überhaupt nicht mehr belastbar bin. Das finde ich erschreckend, denn vor meiner Erkrankung war ich vielmehr Druck ausgesetzt als sich das jemand überhaupt vorstellen kann, denn ich war als Investmentbroker tätig. Den Druck und die Herausforderung kann sich ein normalsterblicher gar nicht vorstellen, dann soll ich nicht mal mehr fähig sein eine einfache Stelle im Vertrieb zu belegen? Wie geht man damit am besten um und wie verkauft man meine Erkrankung am besten? Denn ich habe den Eindruck, daß burn out mit nicht mehr belastbar in Verbindung gebracht wird. Das trifft aber bei mir nicht zu. Denn ich hatte Depressionen und die o.a. Erkrankung. Das kann man zum Glück heilen.

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?