Gegen kälte abhärten. Ungesund?

Das Ergebnis basiert auf 1 Abstimmungen

Nicht ungesund 100%
Ungesund 0%

2 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet
Nicht ungesund

Hallo DGW,

zuerst mal halte ich es für wichtig, Dich ein wenig besser aufzuklären.

Der Begriff "Abhärtung" oder auch "abhärten" kommt aus dem militärischen Sprachgebrauch der Wilhelminischen Zeit. An den Fronten im 1. Weltkrieg brauchte man keine Memmen, die bei jeder "Kleinigkeit" heulten und schlapp machten, sondern man brauchte die harten Jungs, die einfach alles Leid aushielten. Das war das Leitbild des tapferen Soldaten. Also wurden diese jungen Männer "abgehärtet", allerdings nicht mit zimperlichen Mitteln. So z. B. mein Opa hatte sich dabei eine Nierenentzündung eingehandelt, daraus entwickelte sich später eine Nierenschrumpfung, daran ist er noch später gestorben.  Die Soldaten merkten auch nur in wenigen Fällen, dass sie schamlos missbraucht wurden, um Kaisers egoistische Großmachtphantasien zu befriedigen. Später kam dann der kleine Gefreite aus Braunau an die Macht und hat das Spiel noch viel doller wiederholt, er hatte wohl in der Schule im Geschichtsunterricht nicht aufgepasst und im 1. WK wohl auch nichts dazu gelernt. Der Begriff "abhärten" ist also etwas "daneben", wie ich finde.

Mit "Abhärtung"  ist eine möglichst große Unempfindlichkeit gemeint, so z. B. in Deinem Falle gegen Kälte. 

Aus medizinisch-physiologischer Sicht handelt es sich dabei um ein Training des autonomen Nervensystems, um gewisse von aussen kommende Reize optimal zu verarbeiten, d. h. um optimal zu reagieren. Dabei wird im Prinzip nichts anderes versucht, als die optimale Reaktionsfähigkeit des Körpers zu erreichen.

Deine gewünschte Kälteunempfindlichkeit trainierst Du am besten in der Sauna. Dies ist die beste, weil gesündeste Möglichkeit / Methode.

Ich habe für "Nicht ungesund" abgestimmt, gilt aber nur für den Fall, dass Du es vernünftig und anfangs unter Anleitung machst, also die Sauna.

Es gibt auch ungesund auswirkende Versuche sich "abzuhärten", z. B. mit frisch gewaschenen, noch leicht feuchten Haaren, raus in die Kälte oder in Zugluft zu gehen. Da muss sich dann niemand wundern, wenn er Migräne, Lungenentzündung, Nasennebenhöhlenentzündung, Stirnhöhlenvereiterung oder einen grippalen Infekt bekommt. 

Oder sommers im Freibad mit nasser Badebekleidung auf der Wiese rumliegen bis man wieder trocken ist, das gibt dann gerne mal Blasenentzündungen oder Erkältungen.

Das kalt-/-warme Wechselduschen kann auch OK sein, aber dann musst Du unbedingt als letztes gut warm duschen, nicht mit kalt, wie es noch immer von Unwissenden so oft kolportiert wird.

Machs gut, alles Gute, Winherby


Also ich bin bei Kälte zu jeder Jahreszeit, ob Regen oder Schnee und auch bei Minusgraden, in nur Unterwäsche auf den Balkon gegangen, bei mir hat das was geholfen, bekomme selten oder überhaupt keine Erkältungen.

Also Abhärtung ist sehr gut.

Zyklusstörung, Magenkrämpfe, Schlafstörung, allgemeines Unwohlsein und vieles mehr...

Hallo! Seit 2 Jahren habe ich mit verschwiedenen gesundheitlichen Problemen zu kämpfen... Kurz zu mir: Ich bin weiblich, 23 Jahre, 1,58 groß 58 kg schwer, arbeite im Büro, mache 3-4 mal in der Woche Sport und ernähre mich (meiner Meinung nach) gesund. Letztes Jahr sind meine Großeltern verstroben, was mich seelisch immer noch belastet. Nachdem ich letztes Jahr im Juni die Anti-Baby-Pille abgesetzt habe und nach 4 Monaten immer noch keine Periode bekam, hat ein Bluttest beim Frauenarzt ergeben, dass ich eine zentrale Blockae (oder auch Hypothalamische Ovarialinsuffizienz) habe und eine leichte Tendenz zur Schilddrüsen Unter- oder Überfunktion (ich weiß es nicht mehr). Dann habe ich eine neue Anti-Baby-Pille genommen, die ich auch gut vertragen habe. Das erste mal bekam ich auch meine Periode wieder. Beim zweiten mal war kaum noch Menstruationsblut (ein Teelöfel) und jetzt gar keins mehr... Außerdem habe ich noch andere Beschwerden. Hin und wieder habe ich starke Bauchkrämpfe (gefolgt von Überkeit, Schwindel und Durchfall) oder ich habe 3-4 Tage verstopfung. Nachts kann ich nicht mehr durchschlafen wegen enormen Harndrang (ich wache 3 mal Nachts auf). Ich kann generell wegen Alpträumen oder Unruhe nicht richtig schlafen. Manchmal habe ich eine innere Kälte... Ich friere nicht unbedingt von außen sondern von innen? Ich bin oft schwach, Müde, niedergeschlagen und genervt (was vllt mit der Schlaflosigkeit zusammen hängt). Hin und wieder bekomme ich enorm Durst. Ich trinke mind. 2-3 l am Tag (aber meist nach 19:00 Uhr nichts mehr wegen des nächtlichen Harndrangs). Auch habe ich festgestellt, dass ich immer mehr zunehme trotz Sport und gesunder Ernährung. Ich werde nächste Woche zum Arzt gehen. Aber da Ärzte immer weniger Zeit haben, versuche ich immer schon vorher zu recherschieren und Informationen zu sammeln, damit ich das beste aus dem Arztbesuch holen kann. Hat jemand eine Idee, was der Auslöser für meine Beschwerden sein kann?

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