Gefühl Erbechen zu müssen - was tun ?

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4 Antworten

Ich kann genau mit dir mitfühlen. Seit Jahren leide ich an Panikattacken und Angststörungen. Und diese kann man ja aus verschiedenen Gründen haben resp. haben alle vor anderen Situationen Angst. Bei mir ist es die Angst vor dem Erbrechen. Ich hatte eine Zeit, da konnte ich nicht mehr raus weil ich immer Angst hatte, ich müsse mich übergeben. Mir wurde dann auch richtig schlecht. Nach Jahren liess ich mich behandeln, ich bin nun seit einem Jahr in Therapie und nehme seit dann eine kleine Dosis Antidepressiva. Momentan ist meine Lage stabil, aber noch nicht gut. Ohne Medikamente kann ich das Haus auch jetzt noch nicht verlassen. Aber ich rate dir an, lass dir helfen. Je früher desto besser!

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Ich denke, dass da bei dir die Angst vor dem Erbrechen selbst zur Übelkeit führt. Es klingt für mich so, als würdest du gerade eine Art Angststörung entwickeln.

Spaßen würde ich damit nicht und ich würde mir an deiner Stelle auch überlegen, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen (zunächst ein Gespräch mit einem Arzt, dem du alles genau schilderst).

Wenn die Angst dich so sehr behindert, dass du dich nur noch zuhause einsperrst, würde ich auf jeden Fall eine Therapie in Anspruch nehmen.

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Hallo, Du hast - aus welchen Gründen auch immer - eine Angststörung entwickelt. Ich würde an Deiner Stelle mit dem Hausarzt darüber sprechen, ob er Dir einen Psychotherapeuten empfehlen kann. lg Gerda

Hier ein Link zu Emetophobie

http://www.psychic.de/emetophobie-angst-erbrechen.php

Vielleicht hilft das weiter. Lies das mal durch und schau, was von den Schilderungen genau auf Dich zutrifft.

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Als erstes würde ich an Deiner Stelle zum Arzt gehen und ihn bitten, Dich auf Nahrungsmittel-Intoleranzen testen zu lassen. Laß auch ein Großes Blutbild machen und testen ob Vitamine bzw. Mineralien fehlen.

Die Reaktion auf Nahrungsmittel könnte eine klassische Konditionierung sein aufgrund des Erlebnisses bei McD. Offenbar ist die Übelkeit auf "außer Haus essen" konditioniert. Bei Nahrungsmitteln ist die Verknüpfung leider sehr stabil und es reicht auch eine einzige Verknüpfung, damit der Körper das lernt.

Die Übelkeit selber könnte von einer Unverträglichkeitsreaktion kommen - oder auch von einer leichten Lebensmittelvergiftung - falls das Essen dort nicht in Ordnung war.

Bitte laß Dich testen auf Histamin (dann würdest Du auf den Geschmacksverstärker reagieren) und auf Gluten (dann würdest Du auf das Brötchen reagieren).

Um die Nahrungsmittel-Aversion zu behandeln könntest Du zu einem Kinesiologen gehen, zu einem Hypnosetherapeuten oder zu jemandem, der mit BodyTalk System behandelt. Falls der Arzt eine NMI feststellt, erkundige Dich über die spezifische Nahrungsmittel-Intoleranz und bitte Deinen Arzt, dass er Dir ein Rezept für eine gute Ernährungsberatung ausstellt.

Hast Du eine Spritzenphobie? Oder aus welchem Grund ist "Spritze" als Stichwort angegeben?

Wenn der Arzt Dir nicht weiterhelfen kann, dann stelle Dich bitte bei einem Kinder- und Jugendpsychotherapeuten vor - dort bist Du richtig bis zum 21. Lebensjahr. Was Du beschreibst könnten auch die Symptome einer Angsterkrankung sein.

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