Gefahr von häufigen CT/Röntgen-Aufnahmen

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2 Antworten

Nun, ich denke dieses "ab wann" gibt es nicht. Jeder Mensch reagiert anders empfindsam, jeder hat andere Schwachstellen die reagieren könnten, jeder hat andere Dispositionen für Erkrankungen, aber vor allem sind die Untersuchungsgeräte sehr unterschiedlicher Funktion und Bauart. Vermutlich waren auch verschiedene Röntgengeräteunterschiedlichen Baudatums an Dir im Einsatz. Ältere Geräte arbeiten mit höheren Dosen, als neuere Geräte. Bei neueren passen auch neuartige hochempfindliche Platten, die geringere Dosis verlangen. Daher ist die Frage generell so pauschal nicht zu beantworten, es hat wohl jeder schon mal Gedanken darüber gemacht. Ich hatte mal einen Orthopäden nach den Gefahren durch das Röntgen gefragt. Er meinte nur, dass angeblich Krebs entstehen könne. Wie groß die Krebsgefahr ist, kann man nicht genau sagen. Das Risiko ist für jeden Patienten individuell, meinte er, nachdem er 12 Röntgenaufnahme von meinen Gelenken für ein Gutachten gemacht hat.

Viele Patienten führen einen Röntgenpass bei sich, um unnötige Aufnahmen zu vermeiden, aber die waren bei Dir alternativlos, da nützt der Pass ja dann auch nix.

So, habe jetzt mal, auch aus eigener Neugier, eine Tabelle gefunden, die Aufschluss geben soll, welche Strahlen-Werte wie entstehen und wirken. Dann brauchst Du ja nur noch addieren wieviel dieses Jahr für Dich zusammen kommt. Müsstest jetzt aber auch noch die Werte der Strahlenstärke kennen, mit denen die Geräte arbeiten. Ich bezweifle aber sehr, dass diese Werte für alle gleich gelten, aber dennoch, ein interessanter Überblick. LG, Herbert

Mahut 17.09.2013, 08:05

Hallo Winherby, wo ist der Link zu der Tabelle.

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Lexi77 17.09.2013, 10:27

Danke für deine Antwort (allerdings finde ich auch keinen Link zur Tabelle ;-) ). Einen Röntgenpass habe ich zwar auch, aber daran habe ich bei den ersten Aufnahmen (akuter lebensbedrohlicher Notfall) nicht gedacht. Und hinterher habe ich ihn wegen der Menge der Aufnahmen gar nicht mehr vorgezeigt.

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Winherby 17.09.2013, 12:17

Sorry, war wohl zu schnell, aber was lange währt, wird endlich gut:

http://www.code-knacker.de/roentgen.htm

Lies den Satz unter der Tabelle :-)

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Du hast nicht Unrecht, wenn du dich wegen der Strahlenbelastung sorgst. Ich finde es sehr seltsam, dass zwei CT´s an einem Tag gemacht werden, 3 in einem Monat. Waren das alle dieselben Ärzte, die die Untersuchung angeordnet haben? Das kann ich mir fast nicht vorstellen. CT´s sind sicher eine sehr gute Diagnose-Methode, die oftmals nötig und lebensrettend ist. Aber alternativ ist ein MRT auch möglich. Da gibts keine Strahlenbelastung. Ich hätte mit den Ärzten verhandelt, ob das CT immer nötig ist oder alternativ nicht auch ein MRT möglich ist.

Früher gabs nur das gute alte Röntgen und Ultraschall. Das musste genügen. Im Zweifelsfall hat man operiert bzw. Proben entnommen. Das waren noch Zeiten!

Lexi77 05.10.2013, 23:14

Ich finde es sehr seltsam, dass zwei CT´s an einem Tag gemacht werden, 3 in einem Monat. Waren das alle dieselben Ärzte, die die Untersuchung angeordnet haben? Das kann ich mir fast nicht vorstellen.

Ja, das war derselbe Arzt, zumindest beim 1. und 2., das dritte hatte dann ein hinzugerufener Chirurg veranlasst. Das war, als ich die Bauchfellentzündung hatte. Das erste CT wurde gemacht, nachdem ich eine PEG-Sonde bekommen hatte und an der Einstichstelle starke Schmerzen hatte und zudem die Sonde nicht lief. Da hatte sich an der Einstichstelle ein Bluterguss gebildet und die Sondenlage sollte kontrolliert werden. Und am nächsten Tag wurde dann die PEG neu gemacht. Dabei kam es dann zu Komplikationen und ich hatte schon in der Nacht nach dem Eingriff extrem starke Schmerzen. Deshalb wurde dann gleich morgens wieder ein CT gemacht. Da hat man auch Luft im Bauch gesehen, das aber noch auf die Sondenneuanlage geschoben. Aber als dann meine Schmerzen im Laufe des Tages noch schlimmer wurden, ich mehrfach Morphin bekommen habe und meine Entzündungswerte immer höher schossen, wurde dann nochmal ein CT gemacht und damit dann die Bauchfellentzündung diagnostiziert. Eine Stunde später lag ich auf dem OP-Tisch... Von diesem Tag weiß ich das meiste auch nur von Erzählungen, so schlecht ging es mir, da war nichts mehr mit verhandeln mit den Ärzten.

Auch weitere CTs wurden wegen starker Bauchschmerzen gemacht, da sagte man mir, dass ein MRT dabei nichts bringen würde.

Und dann waren da auch Schädel-CTs bei, einmal, nachdem ich ohne erkennbaren Grund bewusstlos geworden war und zwei, nachdem ich gestürzt und mit dem Kopf auf Fliesen aufgeschlagen war und immer stärkere Kopfschmerzen bekommen hatte. Und da sagte man mir, dass evtl. vorhandene Blutungen nur entsprechend gut im CT sehen könne.

Im MRT kriege ich auch immer Panik und brauche Beruhigungsmittel, so dass das auch nicht immer so problemlos ist.

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