Fsj- welche Station?


26.07.2020, 14:03

achso...warum ich das Fsj machen will: Habe vor Zahnmedizin zu studieren und das Fsj bietet mir gerade Anrechnungspunkte.

6 Antworten

Da fällt mir eigentlich nur die Notaufnahme oder die Kinderstation ein. Oder vielleicht eine Augenklinik. Denn auf allen anderen Stationen wird es immer wieder mal Patienten geben, die nicht so mobil sind und dann Hilfe beim Waschen brauchen.

Die Chirurgie würde ich da eher nicht wählen, denn nach OPs, wenn die Patienten noch nicht aufstehen dürfen oder können, kommt das öfter vor, dass man diesen beim Waschen helfen muss. Auch Innere oder Geriatrie solltest du dann eher meiden.

Es gibt doch auch Kliniken mit Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie. Versuche doch einfach mal, dort irgendwo unter zu kommen, dann wärst du ja schon in deinem bevorzugten Bereich und könntest vielleicht auch sehen, ob es wirklich das ist, was du später machen möchtest.

Da kann ich Dir ein FSJ in der Notaufnahme, Unfallchirurgie oder als Transport zu den Stationen empfehlen. Oder eine ambulante Station.

Naja, Unfallchirurgie ist jetzt auch nicht so geeignet. Unfallopfer z.B. mit Wirbelsäulenverletzungen, die noch nicht aufstehen dürfen, müssen auch gewaschen werden.

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@Lexi77

Es gibt in manchen KHs extra Notaufnahmen für die UC oder ambulante UCs.

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@JenniFr

O.k., das habe ich allgemein unter Notaufnahme gezählt. Unfallchirurgie ist für mich dann die entsprechende stationäre Abteilung.

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@Lexi77

Ja, das ist von KH zu KH verschieden, aber das stimmt schon, dass die Menschen, die stationär auf der UC sind, auf mehr Hilfe angewiesen sind. Das wäre dann in dem Fall nicht die richtige Station, wenn man die Pflege vermeiden möchte. Ganz ohne Pflege wäre der Transport von einer zur anderen Station.

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@JenniFr

Da will jemand Arzt werden, also hat sie sich um Patienten zu kümmern. Lasse dir mal auf der Zunge zergehen, dass Anne Frank an natürlichem Tod ermordet wurde, weil ihr die Ärzte nicht helfen wollten. An Fleckfieber muss man nicht sterben. Aber als Arzt hat man die Pflicht, dafür zu sorgen, dass man kein Fleckfieber bekommt. Dazu gehört auch waschen. Das hat für Menschen, die Arzt werden wollen, eine Ehre zu sein, dass man Menschen, die sich nicht Waschen können, geholfen bekommen.

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In Zahnmedizin musst du auch im Krankenhaus die Menschen waschen,. Da sind Leute, die sind dir sehr dankbar dafür. In die Zahnklinik kommen auch Leute, die 2 oder 3 Tage dein müssen und sich wegen einem vorherigem Schlaganfall nicht bewegen können. Wenn du Medizin studieren willst, gehört das dazu. Du willst an sauberen Patienten auch arbeiten, dann musst du dafür sorgen, dass du denen hilfst, die es nicht können. Liegen oder stehen lassen gab es im KZ. Lasse dir, wenn du Medizin studieren willst, es mal auf der Zunge zergehen, dass Leute wie Anne Frank an einem natürlichen Tod ermordet wurden, weil Ärzte nicht vernünftig helfen wollten. An Fleckfieber muss man nicht sterben. Und kein Mann und keine Frau darf von Medizinern im Dreck liegen gelassen werden. Du willst Arzt werden! Da ist der Zahnarzt egal. Leute brauchen Hilfe. Wenn das Zieren vom Waschen für dich ein Hemmungsgrund ist, dann suche dir einen anderen Beruf.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung

Psychiatrie

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung

Vorzugsweise in der Ambulanz.

Ich habe noch nicht erlebt, dass dort ein Patient gewaschen wurde.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – langjährige Berufserfahrung in der Medizin

Mein Bekannter wurde nach Schlaganfall in der Zahnklinik auch gewaschen. Als Arzt hat man die Pflicht, denen zu helfen, die es nicht können, sonst sollte man es sein lassen, Arzt zu werden. Mein Bekannter wurde von zwei Studentinnen gewaschen am Morgen.

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@kllaura

Fürs Waschen ist aber normalerweise das Pflegepersonal da. Ich habe noch nie erlebt und gehört, dass Ärzte/ärztliches Personal einen Patienten gewaschen haben. Und wenn es Studenten waren, dann waren die sicher im Pflegepraktikum, dann müssen sie natürlich Arbeiten machen, die sonst das Pflegepersonal macht.

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@kllaura

Ein frischer Schlaganfall wird niemals in einer Ambulanz sondern stationär behandelt und dies genau so sicher nicht in einer Zahnklinik.

Was willst Du mir erzählen kllaura ???

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@Tigerkater

Nein, aber mein Bekannter konnte sich noch nicht bewegen und hat noch heute rechtsseitige Lähmungen. Von der Reha-Kur hat man eine Behandlung in der Mainzer Uniklinik veranlasst. Dort war er drei Tage in der Zahnklinik.

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@Lexi77

Wenn aber Personal fehlt, machen es auch Ärzte oder Studenten zur Medizin, so war es bei meinem Bekannten. Beim Sprechen mit meinem Bekannten haben die zwei Studentinnen gesagt, dass sie Medizin studieren. Und ich finde es gut, dass man es als Arzt auch machen muss. Man kann nicht verlangen dass ein Patient sauber ist, aber ich muss dem Patienten auch eine Möglichkeit dazu geben. Auch fühlt man sich als Patient anschließend besser.

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@kllaura

Also da erzählst du aber großen Blödsinn. Ich bin regelmäßig (alle 3 Monate) im Krankenhaus und war auch schon in vielen verschiedenen Kliniken. Aber dass ein Arzt einen Patienten waschen würde - niemals! Eher bleiben die Patienten ungewaschen als dass ein Arzt hilft. Das mag vielleicht in deiner Traumwelt/Phantasie so sein, aber niemals in der Realität!

Und wie gesagt, wenn deine Bekannten das als Studenten machen mussten, dann ganz sicher während des Pflegepraktikums aber nicht im Rahmen der direkten ärztlichen Ausbildung!

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@Lexi77

Mein Bekannter wurde von Studenten, die Ärzte werden wollen, in der Zahnklinik gewaschen. Ich sehr darin nichts negatives. Jemand der Arzt werden will, soll diese Tätigkeiten auch machen.

Übrigens, meine Mütter als Schmerzärztin hilft morgens vor der Visite dem Pflegepersonal. Dort werden von einer Ärztin auch Patienten gewaschen. Ein Patient ist nichts seltsames. Es ist ein Mensch. Den muss man als Arzt schätzen. Wenn man als Arzt schon das drei bis 6 fache einer Schwester verdient, sollte man das auch tun. Schwestern sind im öffentlichen Dienst auch nur Kollegen. Om man als Arzt als blöden Hund gesehen wird oder als netten Kollegen, ist jedem selbst überlassen, was er will. Übrigens in der Kur-Klinik wurde mein Bekannter zwei mal vom Chefarzt gewaschen. Dort ist es normal, dass der Chef hilft. Besonders dann, wenn eine Schwester morgens über 30 Patienten versorgen muss.

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@kllaura

Entschuldige, aber hier ging es nur um`s Patienten-Waschen !!

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@Tigerkater

War mein Bekannter kein Patient? Ich wäre mir später nicht zu schade, auch einen Patienten zu waschen. Man will doch Arzt werden. Ich kann doch von einem Patienten, der nicht gewaschen werden kann, nicht erwarten, dass er gewaschen ist, wenn er es nicht kann. Außerdem fühlt er sich wohler und das muss ein Ziel vom Arzt sein. Denn das Wohlfühlen sorgt für bessere Heilung.

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@kllaura

Das ziehst Du jetzt aus dem Zusammenhang : Mein Kommentar jetzt ist eine Antwort auf Deinen Kommentar vor 2 Tagen, was Du jetzt schreibst ist keine Antwort darauf ! !!!

Und ja natürlich war Dein Bekannter Patient. Das habe ich ja nie abgestritten !

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@Tigerkater

Wan hat als Arzt eine Verpflichtung. Und sein eigenes Interesse hat hinten anzustehen. Ein Arzt hat die Verpflichtung zu versuchen, dass es einem Patienten besser geht. Dazu gehört auch das Waschen. Wenn man Arzt werden will, sollte man sich bei der Abscheu vor dem Waschen vor Patienten, sich auch mal die deutsche Vergangenheit vor Augen halten. Fleckfieber ist von Läusen verursacht, also dadurch, dass man sich auch nicht richtig reinigen konnte. Auch konnte man mit Antibiotika helfen. Ich habe aber das Waschen von Patienten gemeint.

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@kllaura

Ich bezweifle das Ärzte jemanden waschen, auch wenn zu wenig Pflegepersonal vorhanden ist. Ein Arzt hat andere Verpflichtungen und hat anderes zu tun. Ebenso lernt ein Arzt auch nicht wie man jemanden wäscht und das ist auch in Ordnung so den das ist die Arbeit der Pflegeperson. Und Ärzte können auch nett sein ohne das sie jemanden waschen und sind auch gute Ärzte. Besonders Ärzte haben viel mehr Stationen zu übernehmen und da ist keine Zeit für die zum waschen. Eine Pflegeperson kann froh sein wenn die Stationsleitung Mithilfe. Und ich kann auch eigener Erfahrung sagen das das so ist da ich in diesen Bereich arbeite.

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@isabellagwenn

Ich kenne es nur von der Schmerzstation, wo meine Mutter als Ärztin arbeitet mit etwa 90 Patienten. Ein Arzt hat dafür zu sorgen, dass es dem Patienten gut geht. Auch spürt meine Mutter, dass Patienten gewaschen weniger Schmerzen haben. Und alles auf das Pflegepersonal abwälzen, bei 90 Patienten wäre bei 3 Schwestern pro Schicht etwas unfair.

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@isabellagwenn

Die Pflege ist nicht unfair. Sie ist eine Gabe an den Menschen. Für ordentliche Arbeit wird dir von den Betroffenen sehr gedankt. Auch wenn sie er teilweise nicht gesagt haben. Aber die Patienten zeigen es. Unfair ist, wenn man den Arbeitsdruck und den schlechten Verdienst den Patienten spüren lässt. Der kann nichts dafür.

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@kllaura

Die Pflege ist definitiv unfair. Die Bezahlung ist viel zu gering im Vergleich zu den Dienstleistungen besonders jetzt in corona Zeiten wird geklatscht und danke gesagt aber sonst wird nichts gemacht. Und das kann mir keiner sagen das dies nicht unfair ist.

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@isabellagwenn

Unfair ist die Bezahlung, das stimmt. Aber du darfst doch einen Unschuldigen das nicht spüren lassen. Ansonsten suche dir einen anderen Beruf. Pflegeberufe sind kein Beruf sondern Berufung. Wenn du mit den Vorgaben deines Arbeitgebers nicht mehr zurecht kommen kannst musst du kündigen. Das machst du dann auch zugunsten der Patienten. Wenn der Patient unter den Refazeiten leiden muss, ist er lieber krank und lehnt Hilfe ab. Kommst du nicht zurecht und wehrst dich, ist der Refamann daran schuld. Leidet weiter der Patient und er kommt jetzt wirklich nicht mehr, ist dein Arbeitgeber schuld. Er verdient nicht mehr und muss einsparen und kann es nicht. Schlimm ist, wenn Ärzte in Krankenhäuser jetzt versuchen, den Patienten kranker zu machen, als er ist, um damit Geld zu verdienen. Nicht alle machen mit.

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