Fruktose-Allergie: was sind die Konsequenzen?

4 Antworten

Hallo elvislebt,

eine Fructoseintolernanz ist sicherlich nicht das Schönste. Ich würde dir direkt raten eine Ernährungsberaterin aufzusuchen (kann vom Arzt verschrieben werden, bzw. war vor einiger Zeit möglich). Je nach Ausprägung deiner Intoleranz kannst du evtl. gewisse Obstsorten trotzdem essen, wenn eben der Fructosegehalt geringer ist. Vor einem Vitaminmangel solltest du keine Angst haben. Wie gesagt, je nach Schweregrad deiner Intoleranz kann es sein, dass du trotzdem Obst und auch fructosearmes Gemüse essen kannst, somit braucht es nicht zu einer Mangelerscheinung kommen. Zur Not helfen dann auch Vitaminpräparate.

Lies doch mal folgenden Artikel , ich finde den sehr gelungen... http://www.zentrum-der-gesundheit.de/fructose-intoleranz-ia.html

MIt einer vernünftigen Aufklärung von Arzt und/ Bzw. Ernährungsberatung sollte es dir möglich sein ohne Blähbauch etc. aus zu kommen, auch wenn dies bedeutet, dass du hier und da ein paar Abstriche machst.

Alles Gute!

Vitamine gibt es auch im Gemüse. Schwierig ist es nur bei Fertigprodukten und Softgetränke, sie sind abe sowieso ungesund. Wenn das eine Intoleranz ist wie mir scheint, kann man sogar sie heilen (Dr Wolff, Nahrung statt Medizin). 

Auch bei einer erwiesenen Fructose-Intoleranz kann man sich immer noch gesund ernähren. Viel Vollkornbrot (enthält schon mal viel B-Vitamine), sehr viel Gemüse, nur gedünstet und wenn in einem Bluttest ein massiver Vitaminmangel nachgewiesen wird, notfalls Nahrungsergänzungsmittel nehmen. Ich stelle Dir mal eine Vitamintabelle rein, Tomaten z.B. enthalten auch viel Vitamin C, da muss man nicht unbedingt eine Orange oder Kiwi essen.

http://jumk.de/bmi/vitamintabelle.php

lg Gerda

Seit Monaten Bauchschmerzen, Blähungen und Grummeln im Darm. Was kann ich noch tun?

Guten Tag,

ich bin 27 Jahre jung und männlich.

zu aller erst muss ich sagen: Ich bin ein ziemlicher Hypochonder, denke immer an das schlimmste was mich persönlich relativ fertig macht.

Im Dezember 2015 ging es mir darum psychisch wieder relativ schlecht da ich aufgrund einer nachgewiesenen neu aufgetretenen Schilddrüsenüberfunktion innerhalb kurzer Zeit 8 Kilogramm Gewicht verloren habe. Ich dachte natürlich wieder an Krebs, dieses mal Leukämie. Eine Blutuntersuchung Anfang Januar nahm mir dann aber diese Angst. Mit Carbimazol wird momentan meine Überfunktion behandelt. Habe auch wieder 4 Kilo zugenommen. Meine Schilddrüsenwerte schwanken aber momentan noch enorm. Mein Arzt versucht noch die richtige Dosis zu finden.

Meine Beschwerden weshalb ich mich an Euch wende haben in genau dieser Zeit angefangen, also auch im Dezember 2015. Seit also nunmehr fünf Monaten habe ich Bauchschmerzen und enorme Blähungen welche aber leider nur selten entweichen so das ich stets einen aufgeblähten Bauch habe. Immer wieder zischt es im Darm und es grummelt ganz fürchterlich. Diese Beschwerden habe ich seit dem täglich. Auch Nachts wenn ich aufwache. Durch diese ganze Luft habe ich einen ziemlich Druckschmerzhaften Bauch. Es spielt sich alles im Bereich um den Bauchnabel herum ab. Tendenziell links mehr als rechts. Immer wieder habe ich auch kurzzeitige Darmkrämpfe (mal fünf Minuten, mal eine Stunde, immer unterschiedlich). Ich habe keinen Durchfall, keine Verstopfung und keine Übelkeit. Vollkommen normalen Stuhlgang. Die Schmerzen durch diese elendige Luft im Darm habe ich allerdings immer. Vom Essen sind diese Schmerzen nicht abhängig.

War natürlich schon bei meinem Hausarzt. Dieser machte mittlerweile zwei mal einen Ultraschall, ohne Diagnose. Pantoprazol, Buscopan, Saab und Iberogast haben alle nicht geholfen. Auch meine Blutwerte sind bis auf die Schilddrüsenwerte top. Er machte ein kleines Blutbild, nahm zig Leberwerte, Blutzucker, Bauchspeicheldrüsenwerte, alles wunderbar und in der Norm. Mein Hausarzt schickte mich dann zum Internisten. Dieser machte ebenfalls einen Ultraschall und nahm Blut ab. Auch er konnte nichts feststellen. Ich wurde auf Laktose-, Fructose-, Histamin- und Glutenintolleranz getestet. Alles negativ. Gestern wurde eine Magenspiegelung bei demselben Internisten bei mir gemacht. Auch da war alles in Ordnung. Auf Blut im Stuhl wurde ich auch geprüft, negativ. Eine Darmspiegelung beim Internist steht nun Anfang Juni an. Aber er meinte er denke nicht das da etwas raus kommt.

Was kann ich noch machen? Können diese chronischen Bauchschmerzen und diese Luft im Bauch denn echt von meiner elendigen Angst vor Krankheiten kommen? Also hat man denn dann wirklich JEDEN TAG Probleme, auch wenn es Tage gibt bei denen es einen psychisch besser geht und man abgelenkt ist? Oder kann es Aufgrund meiner momentan stark schwankenden TSH-Werte (Schilddrüse) kommen? Ich weis echt nicht mehr weiter und bin über jeden Tipp dankbar.

Viele liebe Grüße Danco

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