Fruktose-Allergie: was sind die Konsequenzen?

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4 Antworten

Hallo elvislebt,

eine Fructoseintolernanz ist sicherlich nicht das Schönste. Ich würde dir direkt raten eine Ernährungsberaterin aufzusuchen (kann vom Arzt verschrieben werden, bzw. war vor einiger Zeit möglich). Je nach Ausprägung deiner Intoleranz kannst du evtl. gewisse Obstsorten trotzdem essen, wenn eben der Fructosegehalt geringer ist. Vor einem Vitaminmangel solltest du keine Angst haben. Wie gesagt, je nach Schweregrad deiner Intoleranz kann es sein, dass du trotzdem Obst und auch fructosearmes Gemüse essen kannst, somit braucht es nicht zu einer Mangelerscheinung kommen. Zur Not helfen dann auch Vitaminpräparate.

Lies doch mal folgenden Artikel , ich finde den sehr gelungen... http://www.zentrum-der-gesundheit.de/fructose-intoleranz-ia.html

MIt einer vernünftigen Aufklärung von Arzt und/ Bzw. Ernährungsberatung sollte es dir möglich sein ohne Blähbauch etc. aus zu kommen, auch wenn dies bedeutet, dass du hier und da ein paar Abstriche machst.

Alles Gute!

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Auch bei einer erwiesenen Fructose-Intoleranz kann man sich immer noch gesund ernähren. Viel Vollkornbrot (enthält schon mal viel B-Vitamine), sehr viel Gemüse, nur gedünstet und wenn in einem Bluttest ein massiver Vitaminmangel nachgewiesen wird, notfalls Nahrungsergänzungsmittel nehmen. Ich stelle Dir mal eine Vitamintabelle rein, Tomaten z.B. enthalten auch viel Vitamin C, da muss man nicht unbedingt eine Orange oder Kiwi essen.

http://jumk.de/bmi/vitamintabelle.php

lg Gerda

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Vitamine gibt es auch im Gemüse. Schwierig ist es nur bei Fertigprodukten und Softgetränke, sie sind abe sowieso ungesund. Wenn das eine Intoleranz ist wie mir scheint, kann man sogar sie heilen (Dr Wolff, Nahrung statt Medizin). 

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@chramed07: vielen Dank für die schnelle und gute Antwort. Ich werde mir den Text unter dem Link gleich mal durchlesen.

Viele Grüße, Elvis

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Zweimal 24.08.2015, 13:50

Das "Zentrum der Gesundheit" ist eine sehr fragwürdige Quelle.

Die Verbraucherzentrale Hamburg warnt ausdrücklich:

" Bewertungskriterien

Verkaufsinteresse: groß

Transparenz der Informationen zum Anbieter: schlecht

Objektivität der Ernährungsberatung: mangelhaft

Gezielt platzierte Produktverweise im Text und „Produkt-Tipps“ amSeitenrand, obwohl der Name der Internetseite „Zentrum der Gesundheit“die Erwartung eines unabhängigen Gesundheitsportals weckt... 

Einseitigaufbereitete redaktionelle Inhalte dienen als Aufhänger für denProduktverkauf"

http://www.vzhh.de/ernaehrung/308756/Website Check Untersuchungsergebnisse Tabelle.pdf

Das bestätigt sich auch in dem angegeben Link. Dort wird Ärzte-Bashing betrieben mit dem Ziel, den Leser zu die rechts beworbenen Produkte zu leiten.

Nicht verkneifen können es die Betreiber dieser Seite auch nicht, eine "Ausbildung" zum "Fachberater für holistische Gesundheit" an einer "Akademie der Naturheilkunde zur Aus- bzw. Weiterbildung" zu bewerben.

Diese "Akademie" wurde 2005 von Iris Muthmann gegründet, der Geschäftsführerin des "Zentrums der Gesundheit"....

Noch Fragen oder alles klar?

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chramed07 24.08.2015, 15:31
@Zweimal

Im Prinzip hast du nicht unrecht, aber gerade im Bezug auf Fructoseintoleranz ist der Inhalt quasi derselbe, wie du ihn auch auf anderen Seiten findest, deswegen der Link. Ich denke darüber lässt sich in diesem Fall nicht streiten...

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Zweimal 24.08.2015, 16:26
@chramed07

Dieses "Zentrum der Gesundheit" versteht es, zutreffende Inhalte mit pseudomedizinischen Behauptungen, die einen kommerziellen Hintergrund haben, zu mischen.

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