Fruchtzuckerallergie

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5 Antworten

Das Problem besteht nicht nur darin, dass viel an natürlichem Fruchtzucker im Obst enthalten ist sondern, dass unsere Industrie in sehr viele Lebensmittel Fruchtzucker verpackt und uns das als gesund verkauft. Auch hier solltest du darauf achten. Auf den Verpackungen steht oft Fructose oder auch Glukose-Fruktose-Sirup. Auch das kann Reaktionen hervorrufen.

Fruktosehaltiges Obst lässt sich beschwerdefreier verdauen, wenn etwas Traubenzucker dazu gegessen wird (kleine Mengen - enthält Kalorien!) Sorbit als Zuckeraustauschstoff (E 420), oft in Diabetikerprodukten und zuckerfreien Kaugummis enthalten, verschlimmert die Beschwerden. LG

Dann gib ihm mehr Gemüse als Obst damit er die Vitamine und Mineralstoffe erhaält und versuche es vllt. mit Obstsorten, die nicht so viel Zucker enthalten, wie zum Beispiel Orangen. Andere Alternativen zum Obst kenne ich sonst nicht. Bananen dagegen haben sehr viel Zucker.

Unsere Energie beziehen wir aus drei Nährstoffen : Kohlenhydrate, Eiweiß( Protein ) und Fett. Kohlenhydrate sind die Hauptenergiequelle für unsere Körperaktivitäten und ohne sie geht nichts in Sachen Nahrungsaufnahme bzw. Verdauung. Die wichtigsten Kohlehydrate sind die Stärke- und Zuckerarten und Zellulose. Bei Kohlenhydraten muß der Unterschied gemacht werden, zwischen den komplexen Kohlenhydraten und den isolierten bzw. konzentrierten Kohlenhydraten, wie zum Beispiel in Fabrikzucker, in Süßigkeiten und chemisch bearbeiteten Nahrungsmittel. Die komplexen kohlenhydrate setzen sich aus Vielfachzucker zusammen. Sie enthalten wertvolle Begleitstoffe, wie Vitamine, Mineralien, Schutz und Wirksubstanzen und natürlich auch Ballaststoffe. Die Rede ist von Gedreide, Vollkornprodukten, frischem Obst und Gemüse, Krtoffeln, Hülsenfrüchten etc. Einfach Zucker ( Monosaccharide ) sind vor allem in Früchten und Honig, als Traubenzucker und Fruchtzucker. Zweifachzucker ( Disaccharide )z.b. Haushaltszucker. Vielfach Zucker ( Polysaccharide )Die Getreidestärke ist ein Polysaccharid und unser wichtigster Vielfachzucker. Im Verdauungsprozeß wird diese Stärke von bestimmten Enzymen herausgelöst und in Glucosemoleküle gespalten. " Traubenzucker " den man uns anbietet, wird aus Maisstärke oder Holz gewonnen und nicht aus Trauben. " Fruchtzucker " wird nicht aus Früchten hergestellt. Im Körper werden alle Zucker und Stärken, auch aus komplexen Kohlenhydraten, die wir essen, in einfache Zucker wie Glucose oder Fruktose aufgespalten. Täglich sollten wir etwa 300g Glucose ( meist aus stärkehaltiger Nahrung ) essen. Der Fruktoseanteil in unserer Nahrung, sollte 8g nicht überschreiten, mehr kann der Körper nicht verarbeiten. In der Bundesrepublik werden 100g Zucker täglich konsumiert, also etwa 60g Fruktose. Kein Wunder also, daß die zuckersüße Überfracht, Probleme verursacht. Überfüllen wir unseren Körper dauernd mit Süßigkeiten und " raffinierten " Kohlenhydraten, dann verdrängen wir die anderen Lebensmittel, die essentielle Stoffe enthalten. Denn " raffinierte " Kohlenhydrate ( Brot und Teigwaren aus Auszugsmehl, polierter Reis, allzuviele Puddings und Kuchen und sehr viele süße Säfte ) enthalten zum Beispiel nur sehr wenige B- Vitamine und was von ihnen bleibt, wird zusätzlich zum Abbau des Zuckers gebraucht. Fehlen diese B- Vitamine, so kann das zu vielfältigen Verdauungsstörungen, zu Blähungen, Sodbrennen und " unerklärlichen Bauchweh " führen. So schnell bekommt man keine Fruchtzuckerallergie ( wäre eine Stoffwechselstörung ) eher einen Mangel an Vitamin-B. weniger Säfte aus der Fabrik, mehr Obst, denn Obst ist Gesund!!!!

diaetfrust1 01.10.2009, 10:39

Deine Ausführungen sind sehr interessant, nutzen aber Yvonnchen, glaube ich, sehr wenig. Und wenn sie sagt, ihr Kind hat eine Fruchtzuckerallergie (Intolleranz), dann gehe ich mal davon aus, dass sie das auch hat nachweisen lassen.

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Meister 04.10.2009, 14:29
@diaetfrust1

Durchfall und Bauchweh, sind keine Symptome bei Fructoseintoleranz. Fructoseintoleranz beruht auf einer hereditären Störung des Fructosestoffwechsels. Symptome sind in Abhängigkeit der Höhe der Fructosezufuhr : Erbrechen,Dystrophie( cronische Ernährungsstörungen, Nahrungsmangel, fehlerhafte Ernährung, Störungen der Nahrungsverwertung ), Hepatomegalie, später Zirrhose und Proteinurie. Yvonnchen, geh Bitte zum Arzt.

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diaetfrust1 06.10.2009, 15:50
@Meister

Oh Mann, lass uns diskutieren. Du meinst sicher das: Die Hereditäre Fructoseintoleranz ist eine seltene, vererbte Störung des Fruchtzuckerstoffwechsels. Da hast du recht mit deinen Ausführungen. Wenn es die Intestinale Fructoseintoleranz ist, habe ich recht :-). Aber trotzdem bringt das Yvonnchen nicht so viel weiter, wenn wir uns hier mit Fachbegriffen bombardieren. Yvonnchen, wenn du es tatsächlich nicht 100%ig abgeklärt hast, geh bitte zum Arzt, wie es dir Meister empfohlen hat.

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Ein Kind sollte nicht zu viel Obst essen, sondern eine ausgewogene Mischung von Obst und Gemüse. Ob dein Sohn eine Allergie hat, solltest du von einem Arzt feststellen lassen, ehe du irgendwelche Ernährungsumstellungen machst. Manchmal kommt die Unverträglichkeit auch von chemischen Spritzmitteln, wovon noch Reste auf dem Obst sind, daher bitte alles warm und kalt abwaschen oder nach Möglichkeit Bio-Obst kaufen.

hallööchen...

  1. früchte sind die reiniger des körpers

  2. das heisst, wenn sich reaktionen zeigen,

  3. ist das keine allergie auf die früchte,

  4. sondern ein entfernen von stoffen, die in unseren körper nicht hineingehören

  5. früchte, unbehandelt (also nicht erhitzt, in welcher form auch immer) sind das gesündeste, was wir essen können

  6. genauso gemüsesorten, ebenfalls als rohkost

diaetfrust1 01.10.2009, 10:34

Das mag zwar richtig sein, aber für gesunde Menschen. Wenn eine Fruchtzuckerintoleranz entwickelt wurde (und das betrifft mittlerweile jeden 3. Deutschen!), kann man sehr unangenehme Begleiterscheinungen wie Blähungen, Bauchschmerzen, Müdigkeit und sogar Durchfall bekommen.

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8rosinchen 07.10.2009, 09:53
@diaetfrust1

@diaetfrust1,

  1. die begleiterscheinungen zeigen aber auch...

  2. das sich was tut

  3. jetzt müsste man nur noch eine weile bei der neuen essgewohnheit bleiben

  4. und die begleiterscheinungen werden weniger

  5. und weniger

  6. und dann sind sie weg

  7. ich schreibe hier ausschliesslich aus EIGENEN ERFAHRUNGEN

  8. ganz wichtig ist jedoch, das ich auch WEISS...

  9. WARUM die begleiterscheinungen da sind

  10. und was diese bedeuten

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