Ist Antriebslosigkeit als Nebenwirkung bei Vitamin D3 Einnahme möglich?

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2 Antworten

Du bist ein gutes Beispiel dafür, was passieren kann, wenn man auf eigene Faust mit Medikamenten herumexperimentiert. Auch wenn Vitamin D-Präparate rezeptfrei zu erwerben sind, bedeutet das nicht, dass die Einnahme risikofrei ist, insbesondere dann nicht, wenn hohe Einstiegsdosen "um den eklatanten Mangel auszugleichen" angesetzt werden.

"Bei einer kurzfristigen Vitamin-D-Überdosierung können folgende Nebenwirkungen auftreten:

  • Schwäche und Müdigkeit
  • Kopfschmerzen
  • Übelkeit
  • Erbrechen
  • Appetitlosigkeit
  • starker Durst
  • Herzrhythmusstörungen

Eine langfristige (chronische) Vitamin-D-Überdosierung kann schwerwiegendere Folgen haben: Durch die erhöhte Zufuhr von Vitamin D kann sich Calcium in Blutgefäßen und in der Niere ablagern. Zusätzlich zu den Anzeichen für die akute Überdosierung von Vitamin D kommt es dann zu Erkrankungen der Nieren – möglich sind Nierensteine bis hin zum Nierenversagen."

http://www.onmeda.de/naehrstoffe/vitamin_d-vitamin-d-ueberdosierung-2257-6.html

 

Ein Vitamin-D-Mangel gehört durch Bluttest bestimmt (nicht durch Symptomvergleich vermutet!) und dann nach Anweisung des Arztes therapiert.

Bei Dir ist zu vermuten, dass Deine anfänglichen Beschwerden (Energielosigkeit, Antriebslosigkeit, Abgeschlagenheit) andere Ursachen hatten und haben als einen Vitamin-D-Mangel.

Geh zum Arzt und lass Dich gründlich untersuchen. Vergiss nicht, ihm von Deinen Vitamin-D-Experimenten zu berichten!

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Kommentar von Samie
12.04.2016, 17:27

Dazu zu sagen ist, das ich mich lange Zeit in Räumen aufgehalten habe und kaum in der Sonne war seit ca. einem Jahr. 

Davor ging es mir besser.

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Kommentar von Hooks
12.04.2016, 17:30

Ein VItamion-D3-Wert von 10-12 ist definitiv zu niederig.

Was Du beschreibst von Nierensteinen ist nur bei wirklich sehr hoher Dosierung möglich, und dann auch nur, wenn man kein Vitamin K2 dazunimmt.

Was Du oben beschrieben hast, ist bei mir in den drei Wochen mit täglicher Gabe von 50.000 IE nicht aufgetreten. Dann war das also noch keine Überdosierung.

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Ich habe letztes Jahr drei Wochen lang 50.000 IE genommen und habe das nicht beobachtet, was Du schreibst. Inzwischen bin ich bei etwa 10.000 am Tag (1x 50.000 pro Woche, täglich ca. 3.000 durch Lebertran).

Als Nebenwirkungen von zuviel habe ich bei mir gemerkt, daß ich Gelenkschmerzen bekam, oder imKnochen, so innendrin. Dann habe ich ab und zu ausgesetzt, bis ich eben bei 10.000 IE am Tag gelandet bin. Das scheint meine persönliche Dosis zu sein.

Ich habe mich vor einigen Wochen auch wieder so schlapp gefühlt, habe die Dosis wieder erhöht, aber ohne Erfolg. Dann habe ich Vitamin C versucht, und das hat es gebracht. Also meine normale Dosis D und dann noch Vitamin C dazu. Diesmal lag also meine Schlappheit nicht am D-Mangel sondern am C-Mangel.

Wichtig ist auch, daß Du Vitamin K2 dazunimmst, tust Du das? Man kann es künstlich einnehmen als Pillen, oder es ist in gesäuerten Lebensmitteln enthalten, Sauerkraut z.B. K2 ist dafür verantwortlich, daß das Kalzium, das durch D3 aus dem Darm aufgenommen wird, auch in die Knochen kommt. Das kannst Du täglich dazu essen.

Wenn Du ganz sicher gehen willst, solltest Du regelmäßig Deinen D3-Spiegel messen lassen (oder diese Abbaustufe, mir ist die genaue Formel entfallen, was mit 25 und OH). Mir persönlich ist das aber zu teuer.

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Kommentar von Samie
12.04.2016, 17:22

Habe gelesen , das man bei so 'kleinen' Dosen bis zu 10000 IE kein K2 benötigt.Erst ab einer höheren Dosis.Mein D3 Spiegel war so um die 10-12.

Wie viel K2 beötige ich bei täglich 10000IE?

(Habe diese Vitamin D3 Pillen mit je 5000IE. Allerdings kein K2 dazu genommen.)

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