Frage zu Sozialrecht / Borderline. (Oesterreich)

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Zu dem österreichischen Sozialrecht kann ich nichts sagen, aber zu Borderline.

Borderline ist zwar nicht heilbar, aber die Betroffenen können lernen, mit ihren Krisen besser umzugehen und im Alltag und mit ihren Mitmenschen besser zurechtzukommen. Dazu brauchen sie professionelle Hilfe. Je nachdem, wie schwerwiegend die Störung ist, sollte man entweder eine Therapie oder einen Klinikaufenthalt in Erwägung ziehen. Du solltest versuchen deine Schwester vom Nutzen einer Therapie zu überzeugen, es würde ihr auf Dauer sicher helfen. Alles Gute!

Übrigens gibt es auch extra Kliniken speziell nur für Borderliner. Dort kann man seine eingefahrenen Denkweisen korrigieren. Diese Art von Therapie, die in solchen Kliniken ausgeübt wird, ist eigentlich ziemlich erfolgsversprechend. Allerdings gibt es für diese Kliniken einige Aufnahmebedingungen. Man muss im gewissen Sinne gerade eine einigermaßen stabile Phase durchlaufen, was bei der Diagnose "instabile Persönlichkeitsstörung" natürlich etwas paradox klingt. Das heißt, dass es wahrscheinlich vorher zu einer Art Krisenintervention in einer normalen pschichiatrischen Klinik kommen muss. Außerdem muss man sich zeitig um einen Platz bemühen, da die Wartezeiten meistens endlos lang sind. Zur Hauptfrage nochmal: Normalerweise dürfte die Sozialhilfe wohl nicht gestrichen werden, vor allem dann nicht, wenn genügend Atteste vorliegen, dass sie nun mal arbeitsunfähig ist und dass eine rasche Genesung nicht absehbar ist.

Wie sage ich jemandem dass er stinkt und was rate ich ihm?

Hallo,
Ich mache derzeit mein Abitur nach, in meiner Klasse ist ein junger Mann, Anfang 30, der total stinkt. Es ist schwer zu definieren... er riecht nach Rauch, Schweiß, Müll... Er hat 2 Westen die er im 4-6Wochen Rhythmus wechseld. Genauso steht es um seine Hosen. Seine Jacke die eigentlich auch ein West ist, trägt er Tag um Tag und scheint auch diese nicht zu waschen, was man an einem Fleck erkennen kann, der einfach da verbleibt.
Seine Zähne sind soweit vorhanden schwarz. Wenn er spricht riecht es sehr faulig. Er ernährt sich nur von Koffeinhaltigen Getränken und Schokolade.
Insgesammt ist er sehr ungepflegt und scheint verwahrlost und verwirrt. Er spricht wirr, man kann ihn kaum verstehen und er wittert immer und überall eine Verschwörung. Ich tippe da auf ein psyschiches Problem, ist das möglich?
Kann cih ihn einfach drauf ansprechen und ihn bitten sich zu waschen und seine Kleider?
Was wenn er wirklich krank ist, ist es das nciht unangebracht ihn so bloß zu stellen?
Was soll ich tun? Wie spreche ich ihn an? Was rate ich ihm?

LG

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Aus gesundheitlichen Gründen Schule abbrechen und nur die Fachhochschulreife machen?

Mit einem einjährigen Praktikum?

Kurz zu mir, ich bin weiblich und 21, wohne alleine und besuche gerade die 13. Klasse. Mindestens in zwei Teilbereichen schreibt mir die Psychologie eine Hochbegabung zu, soll nun nichts Spezifisches heißen, aber ganz dumm bin ich nicht - zumal ich eine sehr theoretische Veranlagung aufweise, Praktisches liegt mir gar nicht. Nun habe ich auch recht starkes ADS, die "Diagnose" liegt einige Jahre zurück, wurde ebenfalls von einem ehemaligen Nachbarn, der Psychotherapeut war, getätigt und nie für öffentliche Stellen glaubwürdig verschriftlicht. Ließe sich aber sicher ändern.

Wie in meinem letzten Text geschrieben, geht es mir momentan ziemlich beschis sen. Meine Mutter ist schwer krank, weshalb ich dauerhaft besorgt bin und sogar meine Klausuren noch schlechter schreibe als ohnehin schon (aufgrund des Chaos in meinem Kopf). Zudem habe ich seit dreieinhalb Jahren Liebeskummer, wegen dem ich immer wieder zusammenbreche, dann noch starke soziale Defizite, instabile Beziehungen, nur zwei "Freunde", emotional bin ich sehr instabil, weise temporären Selbsthass auf. Bin Alkoholikerkind. Wenn ich jetzt weine, kann es sein, dass ich in zehn Minuten wieder in Euphorie schwelge. Weshalb mir dann auch keiner mehr glaubt, dass es mir wirklich ziemlich schlecht geht. Wenn ich nicht mindestens zwölf Stunden täglich schlafe, bin ich zu nichts zu gebrauchen.

Heute habe ich unentschuldigt in einer Matheklausur gefehlt, weil ich wieder eine sehr unschöne Panikattacke und kein Geld für den Arzt hatte.

Was tun? Eine Psychotherapie machen und noch ein Jahr wiederholen (bin schon ehemalige Schulabbrecherin, habe wegen meiner Psyche schon drei Jahre 'verschwendet' und komme mir so langsam nutzlos vor, weil ich noch nie gearbeitet habe)?

Oder die Schule abbrechen und mithilfe des Fachabiturs versuchen, ein gutes Studium an der FH aufzunehmen? Ich meine, wenn ich einmal an der FH studiert habe, kann ich ja noch immer an die Uni. Habe das Geld momentan zwar nicht, aber man weiß ja nie... Meine Familie meint, ich solle mein Abi zumindest versuchen. Aber ich kann dem Unterricht nicht mehr folgen. Ich habe schon zwei Defizite in Mathe und zwei in Französisch. Mit etwas Pech bekomme ich noch eins in Bio, zusammen mit den beiden, die ich in Mathe noch kriegen werde, wär das eins zu viel, um zum Abi zugelassen werden zu können, da ich nur sechs haben darf und dann sieben hätte (meine Mathefünfen sind leider unumgänglich, Mathe ist der blanke Horror für mich, obwohl ich im Rechnen immer ziemlich gut war, sagten auch andere. Ich kann lernen, wie ich will, es bringt keine Erfolge.).

Ein Problem vorweg: Ich weigere mich und werde mich auch weiterhin weigern, Medikamente gegen ADHS zu nehmen. Abgesehen davon, dass zumindest Methylphenidat meines Wissens für Erwachsene nicht verschreibungszulässig ist...

Bin nur Antwoten von empathischen Menschen, alles andere könnte mich momentan noch mehr aus der Bahn werfen.

Dankeschön

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wie kann ich meine psychiaterin überzeugen, das medikament zu wechseln?

ich bekomme seit 2 jahren das neuroleptikum seroquel wegen verdacht auf borderline persönlichkeitsstörung (stimmungsschwankungen, svv) und depressionen (wobei es auf vor allem auf ersteres anspricht). ich habe es damals in der klinik bekommen und wurde damals sorgfältig ausgesucht (war das dritte medikament, die ersten zwei haben bei mir nicht richtig gewirkt). es wirkt stimmungsstabilisierend und beruhigend und war damals ein segen um einfach mal von meinem gefühlschaos runterzukommen. damals hatte ich 300 mg (Retardtabletten).

nach dem klinikaufenthalt bin ich nun in ambulanter psychotherapie in kombination mit psychopharmaka (seroquel). allerdings wirkt das medikament zu sehr sedierend und ich habe das gefühl, dass es mich in der entwicklung meiner therapie eher behindert, bzw. dass alles einfach bleibt wie es ist. ich habe zwar kaum stimmungsschwankungen mehr gehabt, allerdings oft eine sehr gedrückte stimmung. das habe ich meiner psychiaterin dann auch gesagt und sie meinte, wir sollten die dosis reduzieren. das haben wir dann auch gemacht und sind von 300 auf 200 runter. in den ersten tagen merkte ich, dass meine stimmung im schnitt weniger depressiv war, allerdings die stimmungsschwankungen wieder zurückkamen. nach ein paar wochen verflog der positive effekt allerdings wieder und es war wie vorher, nur mit zusätzlichen stimmungsschwankungen. bei weiteren reduktionsschritten ist genau das selbe passiert: nebenwirkungen blieben, eigentliche wirkung des medikamentens verschlechterte sich. mittlerweile bin ich bei 75 mg (25 mg Mittags, 50 Abends)

nun zu den eigentlichen fragen:

irgendwie finde ich, das bringt nichts mehr so weiter und habe das gefühl, dass es sinnvoll ist, das medikament zu wechseln. es soll zwar stabilisierend wirken, allerdings nicht sedierend, sondern eher stimmungsaufhellend. gibt es sowas?

wie kann ich meine psychiaterin überzeugen, dass ich ein anderes medikament will? sie tendiert meiner meinung nach mittelfristig gesehen eher zu absetzen, wovor ich allerdings grosse angst habe und ich glaube, dass es nicht klappen wird - noch nicht jetzt. ich will ihr eigentlich nicht einfach sagen: "ich möchte das medikament wechseln". vielleicht hat sie dann das gefühl, dass ich glaube, sie macht ihre arbeit nicht richtig. ich habe mich mit der medikation von psychopharmaka etwas eingelesen, habe mir ein paar bücher fachliteratur besorgt, da mich das thema irgendwie interessiert. ich weiss natürlich, dass diese entscheidungen meine ärztin zu treffen hat, allerdings finde ich einfach, seroquel ist nicht mehr das richtige medikament für mich. ich habe auch angst, dass sie mich nicht richtig ernst nimmt, da ich erst 16 bin. und noch die letzte frage: welche medikamentengruppe wäre für mich am ehesten geeignet? wenn ich ihr vielleicht einen vorschlag bringe, nimmt sie mich vielleicht eher ernst, da sie merkt, dass ich mich informiert habe und es mir wichtig ist.

vielleicht kann mir ja jmd. ein paar anregung für mich.

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Akute Psychose was soll ich tun?

Hallo,

ich habe seit drei Tagen eine psychotische Phase (vom Neurologen bestätigt, konnte es auch erst nicht glauben) und weiß nicht mehr weiter. Ich hatte früher nie Psychosen, nur Depressionen und das ganze Trara mit sämtlichem anderem Kram von Essstörung über Selbstverletzung bis zu Dissoziationen.

Jetzt weiß ich nicht, was ich machen soll. Ich will nicht wieder in eine Klinik. Ich habe niemanden, an den ich mich wenden kann. Wenn ich bei so einer Notfallnummer anrufe, schicken die mich bestimmt gleich in eine Klinik. meine Therapeutin kommt damit auch nicht klar, weil sie normalerweise keine psychotischen Patienten betreut (war ich ja bis jetzt auch nicht), die sagt mir dazu auch nichts. Jetzt bin ich am Überlegen, ob ich meine Eltern, zu denen ich seit Monaten keinen Kontakt mehr habe (mein Vater hat mich missbraucht) kontaktieren soll, damit ich nicht alleine bin und jemand auf mich aufpasst. Leider habe ich nicht mal die Nummer. Ich müsste meine Schwester anrufen und das so irgendwie versuchen zu klären. Eigentlich muss ich auch in die Uni. Und ich weiß auch nicht, ob das so sonderlich zuträglich wäre, weil ich die so ewig nicht mehr gesehen oder gesprochen habe und die ja auch nicht unschuldig an dem ganzen Dilemma sind.

Für Tipps wäre ich dankbar!

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