Fluoxetin - Gewichtszunahme?

3 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Auch ich habe während der Einnahme von Fluoxetin mehr als 10 kg zugenommen, allerdings über einen Zeitraum von rund 15 Jahren, in die auch die Wechseljahre fielen. Ich habe nicht den Eindruck, dass ein Zusammenhang mit dem Fluoxetin besteht. Da ich seit der Pubertät an Essstörungen in verschiedenen Ausprägungen litt, denke ich, dass die Zunahme viel eher damit zu tun hat. Das Fluoxetin war mir u.a. gerade deshalb verschrieben worden, weil es nicht zur Zunahme führen sollte wie viele andere Antidepressiva. Allerdings ist deine Beobachtung von 3-4 kg plus in so kurzer Zeit schon auffallend. Ich würde mal mit dem Arzt darüber sprechen, der es dir verschrieben hat.

Zum Absetzen kann ich dir nichts sagen, da ich das Medikament noch immer nehme. Aber ich konnte die Dosis halbieren, ohne dass es mir danach signifikant schlechter gegangen wäre. Eventuell werde ich gelegentlich ein Ausschleichen versuchen, aber dafür muss zuerst noch meine Schmerzproblematik besser werden, an der ich seit einem Unfall im letzten Jahr leide.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Hallo, Danke für deine Antwort. Scheinbar führt Fluoxetin nicht in erster Linie zur Gewichtszunahme, aber es hat anscheinend etwas mit dem Stoffwechsel zu tun. Der wird anscheinend auf Sparflamme gesetzt, weshalb man selbst bei gleichgebliebener Nahrungsaufnahme zunimmt. Das habe ich vor allem bei mir gemerkt. Ich nehme jetzt seit August 2018 AD's, hab eben gewechselt zwischendurch und in diesem Zeitraum habe ich eben zugenommen. Jetzt bin ich gerade dabei, die Tabletten abzusetzen, da ich es ohne denen probieren möchte. Ich bin 23 Jahre alt, somit sollten zumindest in diesem Alter keine großen Veränderungen im Körper stattfinden, als dass man sagen könnte, es liegt womöglich an den Hormonen.

Ich wünsche dir noch alles Gute und viel Erfolg. LG

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@Feingold

Danke fürs Sternchen und auch dir viel Erfolg ohne ADs! Ich denke mal, deine Chancen stehen gut, in deinem zarten Alter ;-) und nachdem du sie auch noch nicht lange nimmst.

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Von Fluoexetin ist eine Gewichtszunahme nicht bekannt. Eigentlich erhöht es das Risiko zu Bulimie. Je nach Form der Bulimie wäre also eine Zunahme möglich. Der Bulimie-Kranke isst und isst und isst, aber er führt ein Erbrechen herbei damit er seinen Ansichten nach nicht zunimmt. Aber auch Formen, in dem das Essen verweigert wird, sind auch bekannt. Letzteres ist wahrscheinlicher, da keine Gewichtszunahme angegeben ist. Die Mitteilung habe ich von meiner Psychologin.

Woher ich das weiß:Recherche

Ich kenne nur die Mitteilung des Herstellers und die Beobachtung von einigen Patienten, die dieses Präparat eingenommen haben.

Der Hersteller spricht neben zig möglichen Nebenwirkungen auch von Oberbauchbeschwerden, Übelkeit, Erbrechen und Gewichtsabnahme.

Gleiche Beobachtungen kenne ich von Patienten !

Woher ich das weiß:Berufserfahrung

Körperlicher Verfall, bitte um Hilfe!

Hallo liebe Community,

da ich einfach nicht mehr weiter weiß, gehe ich mit meinen Wehwehchen nun "an die Öffentlichkeit" in der Hoffnung den ein oder anderen entscheidenden Tipp zu bekommen.

Zunächst erstmal Sorry für den überlangen Beitrag und danke für's lesen!

Meine Beschwerden/Symptome:

Häufige/wiederkehrende Infektionen der oberen Atemwege (Rachen- und Nasennebenhöhlenentzündungen) seit etwas über einem Jahr.

→ 2014: Fünfmalige Medikation mit Antibiotika (u.a. 2 x Amoxicillin ; 2 x Doxycyclin)

Ständig trockener Mund und Kehle (besonders Rachenrückwand)

Beim Verzehr von Sauren Speisen brennen im Gaumen- und Rachenbereich

Das ganze Jahr über verstopfte Nase

Extreme Müdigkeit den ganzen Tag über, gepaart mit Konzentrationsproblemen Teilweise "Schlafattacken" wo ich kaum die Augen aufhalten kann und mich unbedingt für paar Minuten hinlegen muss. Wird von Tag zu Tag schlimmer!

Gewichtszunahme (ca. 8-9kg in den letzten 6 Monaten)

Oft aufgequollenes und käsiges Gesicht.

Häufiges Wasserlassen sowohl bei Tag als auch bei Nacht.

Seit ca. Sylvester leicht erhöhter Blutdruck (145/80 - Ruhepuls ca. 52) und Leistungsverlust. Obwohl ich sehr sportlich bin (4-5 x die Woche Kraft- und Ausdauertraining) machen mir nun schon ein paar Treppen zu schaffen. Vorbei die Zeiten wo ich ohne weiteres 8-9Km gejoggt bin.

Natürlich war ich schon bei diversen Ärzten, jedoch konnte mir noch keiner Helfen.

Mein Hausarzt deutete die Entzündungen im Rachenraum auf eine Reflux-Erkrankung und verschrieb mir Pantoprazol 20mg, jedoch habe ich auch nach wochenlanger Einahme keine Besserung verspürt. Im Gegenteil wurde die Trockenheit im Mund verstärkt.

Blutwerte waren soweit in Ordnung, nur die Schilddrüsenwerte warten etwas zu niedrig, aber nicht signifikant.

Ultraschall der SD ergab einen 1cm großen Knoten (ob heiß oder kalt weiß ich nicht, wird erst im Mai radiologisch untersucht.)

Der HNO Arzt hat eine CT der Nasennebenhöhlen angeordnet

CT der NNH ohne Befund. Lediglich leicht geschwollene Kiefernhöhle (links). Keine anatomischen Auffälligkeiten die eine Infektionen begünstigen könnten.

"kleiner" Allergietest (Pollen, Staub etc): negativ

-> Tipp des HNO, Zahnarzt aufsuchen, womöglich eine Wurzelentzündung. Gesagt getan. Alles in bester Ordnung. HNO-Arzt wusste nicht mehr weiter und diagnostizierte "sensible" Schleimhäute.

Vor kurzem beim Internisten Blut- und Urinprobe abgegeben -> Alles in Ordnung Überweisung an Gastroenterologie zwecks Bestimmung/Ausschluss GERD/Reflux. Obwohl ich weder Magenschmerzen noch Sodbrennen habe, soll die Prozedur dennoch durchgeführt werden. Termin für Magenspiegelung ende Mai...

Kurz zu meiner Person: Männlich,ende 20, Nicht Raucher/Trinker, Student, Bürojob.

Vor paar Tagen bin ich dann auch noch Zuhause einfach Zusammengebrochen,konnte selbständig nicht mehr Aufstehen, musste paar Minuten liegen bleiben.

Bin für jeden Rat dankbar!

LG vonFallersleben

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