Fibromyallgie

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Hallo Plataria,

das Targin bekämpft Deine Schmerzen. Allerdings Ärzte verschreiben bei Rheumapatienten z.B. Ibuprofen ein Antirheumatika / Anageltika (Schmerzmittel für leichte bis mittelschwere Schmerzen).

Das heißt man müsste abklären ob beide Medikamente miteinander sich vertragen welche Dosierung in solch einem Fall sinnvoll ist. Ja und zuletzt ist absolut wichtig das man Ibuprofen nicht auf nüchternen Magen schluckt

Das Targin behandelt allein den Schmerz und Deine Fibromyallgiesymptome werden dadurch nicht unbedingt besser! Also man muss auch die Ursachen ein Stück bekämpfen. Sonst hilft Dir irgendwann auch die Targintablette nicht mehr so richtig.

Hier kannst Du einiges zum Thema nachlesen. http://www.onmeda.de/suche/?q=Fibromyalgie

Nun schreibst Du das Du auch Systemischer Lupus erythematodes (SLE): hast. (Autoimmunerkrankung). Eine SLE-Therapie stets darauf ab, die Abwehrreaktion des Körpers zu unterdrücken (sog. Immunsuppression). Den wichtigsten Fortschritt bei der Behandlung der Autoimmunkrankheit brachte die Einführung der Wirkstoffgruppe der Glukokortikoide (Kortison), da ein systemischer Lupus erythematodes fast immer auf höhere Dosen dieser Wirkstoffe anspricht.

Soweit die Theorie Du schreibst allerdings das Du Cortison nicht nehmen darfst! Es wäre sehr hilfreich wenn Du die anderen Medikamente (oder zumindest den Wirkstoff) nennen würdest die Du sonst noch nimmst! Um Wechselwirkungen zu vermeiden.

Ach ja es gibt ein Rheumaforum .rheuma-online(de)

So jetzt werde ich mich einmal schlau machen ob es sinnvoll ist Targin und Ibuprofen zeitversetzt zusammen zunehmen...

VG Stephan

**Hallo Stephan, Danke für die schnelle Antwort. Kortison habe ich fast 15 Jahre nehmen müssen, wobei es mir immer schlechter ging. Heute sagt mein Hausarzt ( in Deutschland) das Glukokortikoide meine Symtome bei der Fibro. verstärken. Stimmt, die letzten Jahre war der Horror. Ein einziges Medikament gegen die Schmerzen nehme ich im Moment ,das ist Targin 20/10 ,2mal am Tag.Wenn es ganz schlimm wird habe ich noch Novaminsulfon 500mg. Leider helfen oft 4 Tabletten nicht. Ibuprofen habe ich mich noch nicht getraut, es soll die Nieren angreifen,und beim Lupus!! habe ich doch Angst. Zusätzlich nehme ich noch Remeron 15(30) und Zoloft 100(beides Antidepressiva). Übrigens hat der Rheumatologe das wirklich so gesagt,aber ich werde nicht mehr zu ihm gehen.Nächstes Jahr gehen wir zurück nach Deutschland(Mai 14) dann suche ich mir einen anderen Arzt.

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**Ich schätze das mit dem Ibuprofen sollte man lieber weglassen. Auch wenn man schreibt- **

Leider haben die bekannten Analgetika und nichtsteroidalen Antiphlogistika bei der Fibromyalgie nur eine sehr begrenzte Wirksamkeit. In Doppelblindstudien konnte weder mit Ibuprofen noch mit Naproxen eine Schmerzlinderung erreicht werden, lediglich bei Kombination von Ibuprofen mit einem Benzodiazepin ergab sich ein deutlicher Schmerzrückgang. Bei näherer Analyse zeigt sich jedoch, dass es doch auch durch die alleinige Gabe eines nichtsteroidalen Antiphlogistika (Entzündungshemmer) bei etwa 10 - 15 % der Patienten zu einer Schmerzbesserung kommt.

Quelle http://www.aeksh.de/shae_alt/2003/200302/h032057a.html

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@StephanZehnt

Vielen Dank für Deine Bemühungen,werde mir die Links alle Durchlesen.

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Ich nehme an, daß der Rheumatologe das nicht so herzlos gesagt hat, wie es hier klingt. Aber leider hat er Recht. Gegen Fibro helfen nur diese Schmerzmedikamente (ich nehme an, Amitryptilin ist dabei). Hilfreich ist auch Bewegung. Mehr geht aber nicht. Wenn Du in Griechenland lebst, kann ich Dir nicht einmal zu einer Selbsthilfegruppe raten; denn das wär's auch noch. Alles Gute!

Leider hat er es so gesagt. Nächstes Jahr gehen wir zurück nach Deutschland,dann suche ich mir einen neuen Rheumatologen.Vielen Dank für Deine Antwort.Grüsse Gaby

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Gelenkschmerzen aber keine Diagnose.

Ich habe seit 10 Monaten Gelenkschmerzen. Die Schmerzen wechseln dauernd den Ort und auch die in Intensivität. Manchmal sind sie so stark das ich weinend im Bett liege und mich nicht bewegen kann. Manchmal bin ich fast Beschwerde frei. Wenn ich mich zu wenig bewege werden die Schmerzen schlimmer und ich habe das Gefühl meine Gelenke versteifen. Viel Sport kann ich aber auch nicht machen, da es sich dadurch auch verschlimmert. Dazu kommt das ich immer müder bin aber starke Probleme beim einschlafen habe, selbst wenn ich vorher eine lange Zeit wach war. Dazu kommen noch depressive Stimmungen die ich jedoch auf die ständigen Schmerzen zurückführe.

Ich war schon merhmals bei einem Rheumatologen, dieser hat dann einen leicht erhöhten Rheumawert und stärker erhöhte Entzündungswerte festgestellt. Sagte aber es sei kein Rheuma. Es wurde auch eine Borreliose festgestellt auf die ich auch eine lange Zeit behandelt wurde, jedoch ohne jegliche Verbesserung.

Dann musste ich zum Orthopäden (welcher meiner Meinung nach nicht sehr kompetent war), dieser meinte es könnte ein Rheuma im Anfangsstadium sein aber für juvenilles Rheuma sei ich zu alt (16) und für das andere zu jung. Und er möchte aus der ganzen Geschichte auch kein Rheuma machen wo ja laut Rheumatologen keines ist.

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