fibromyalgie - weichteilrheuma welche schmerzmittel helfen ?

1 Antwort

Liebe crissy, mir scheint, Deine Ärztin hat nicht viel Ahnung von FMS (Fibromyalgie-Syndrom)! Sonst würde sie es erstens nicht mit "Weichteilrheuma" in einen Topf werfen und zweitens nicht behaupten, daß bei dieser Erkrankung keine Schmerztherapie durchgeführt wird. Ich kann das sagen, weil ich selbst seit über 20 Jahren FMS habe und seit ca. 15 Jahren in Schmerztherapie bin.

Wer hat denn definitiv festgestellt, Du hättest Fibromyalgie?? Das scheint mir bei Dir eher eine "Verlegenheitsdiagnose" zu sein, zumal Du auch noch Schmerzen aus Bandscheibenproblemen hast.

Wenn Du die Möglichkeit hast, such Dir bitte zunächst einen Arzt, der von FMS wirklich Ahnung hat. Das kann ein Rheumatologe, ein Orthopäde oder aber auch ein Schmerztherapeut sein. Lass anhand der Tenderpoint-Methode (sh. die Dir bereits gegebenen Links) abklären, ob Du tatsächlich unter FMS leidest. Da dies im Grunde eine "Ausschluß-Feststellung" ist, sollte ein Orthopäde sich zunächst einmal Deiner Rückenprobleme annehmen. Es gefällt mir nicht, daß Du von Schmerzen berichtest, die "ins Bein ziehen". Das hat mit FMS nichts zu tun, sondern deutet eher darauf hin, daß irgendwas auf Deine Nerven drückt (Bandscheibe?).

Ein inzwischen recht bewährtes "Schmerz"mittel ist - bei FMS (!)- Amitryptilin. Dieses wirkt durch Einflußnahme auf den Serotoninspiegel. Auch darüber liest Du mehr in den Dir gegebenen Links.

Und jetzt generell zu Deinen Schmerzen: kein Mensch sollte Dauerschmerzen ertragen müssen, da das Leben dadurch nach einiger Zeit kaum noch "lebenswert" erscheint. Lethargie, Antriebslosigkeit, Depressionen etc. sind die Folgeerkrankungen. Daher gibt es Schmerztherapien, die eine Chronifizierung des Schmerzes verhindern sollen (klappt aber meistens nicht mehr, weil die Schmerzen bereits zu lange bestehen).

Wie Dir geholfen werden kann durch eine Schmerztherapie, wird der dafür speziell ausgebildete Arzt entscheiden. Ein Mittel der Wahl sind leichte Opiate, die weniger dauerschädlich sind als die herkömmlichen Schmerzmittel und nicht abhängig machen! Bitte, such Dir daher bald einen Arzt mit der entsprechenden Zusatzausbildung, damit Dir geholfen werden kann! Alles Gute für Dich.

wer hat Erfahrung mit Schmerzen ?

Mir wurde vor Jahren Fibromyalgie diagnostiziert. Ich mußte immer wieder wechselnde Medikamente einnehmen, War kurzzeitig abhändig von Tramal und Diazepam , habe zum Glück mit kurzem Klinikaufenthalt diese Medikamente absetzen können. Zur Zeit nehme ich > morgens 80 Tropfen Metamizol + 75mg Lyrica+Ass100+20Tr.Amitiptilin+Simvatatin40mg,gegen mittag nochmals 80Tr. Metamizol,gegen ca 16-17Uhr Metamizol, Ab 21 Uhr 80Tr Metamizol+30mgMitrazapinund Nachts ca 3 Uhr 80Tr Metamizol.< Mir geht es an manchen Tagen extrem schlecht, starke Schmerzen fast am ganzen Körper, depressiv, gereizt, empfindlich, absolut antriebslos(bringe nichts auf die Reihe),mir ist jede Anstrengung zuviel,dann sehe ich plötzlich schlecht und bin unsicher auf den Beinenund heul einfach los,bin verzweifelt.. Ein Bekannter hat mir nun geratenich solle mich mal auf MS untersuchen lassen,weis nicht ob ich das tun soll.Mir wurde geraten Rente zu beantragen, abgelehnt, läuft Widerspruch! Dann kommmt das Problem dazu das ich stark tätowiert bin und immer wieder auf Vorurteile der Ärzte stoße,werd dann richtig abgespeist und meiner Meinung nach nicht mehr richtig untersucht, Was soll ich machen, wer kann mir weiterhelfen?

...zur Frage

Habe ich Fibromyalgie????

Hallo, möchte gern eine Frage stellen und vielleicht kann mir ja jemand helfen!? Habe seit 2002 Polyartritis und werde seither mit MTX, Folsäure und Tramagit behandelt. Seit 6 Monaten sind die Schmerzen unerträglich, es sind Verdauungsstörungen (Durchfall, Erbrechen), Schlafstörungen, Angstgefühle, depressive Verstimmungen, Reizbarkeit dazu gekommen. Auch habe ich in Armen, Beinen und Rücken unwahrscheinliche Schmerzen, wenn ich zum Beispiel von meinem Mann massiert werde. Vor allem an den Gelenken und in der Nähe des Halswirbel sind diese am stärksten, wenn meinMann nur mal so draufdrückt. Dies sagte ich meinem Rheumatologen. Dieser meinte ich müsse zu einem Schmerztherapeuten gehen. Nun habe ich im Internet bereits viel darüber gelesen was einSchmerztherapeut macht und bin auf einen Fibromyalgie- Fragebogen gestoßen, den ich auch ausgefüllt habe. Alle Anzeichen deuten darauf hin. Aber ich bin mir eben nicht sicher, vielleicht hat das alles mit der Polyartritis zu tun und ich mache mir ganz unnötig Sorgen???Habe mir einSchmerztagebuch bestellt und habe bereits begonnen mal jeden Tag aufzuführen wie die Schmerzen im laufe des Tages sind. Wäre dankbar für jede Antwort.

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?