fibromyalgie - weichteilrheuma welche schmerzmittel helfen ?

3 Antworten

Liebe crissy, mir scheint, Deine Ärztin hat nicht viel Ahnung von FMS (Fibromyalgie-Syndrom)! Sonst würde sie es erstens nicht mit "Weichteilrheuma" in einen Topf werfen und zweitens nicht behaupten, daß bei dieser Erkrankung keine Schmerztherapie durchgeführt wird. Ich kann das sagen, weil ich selbst seit über 20 Jahren FMS habe und seit ca. 15 Jahren in Schmerztherapie bin.

Wer hat denn definitiv festgestellt, Du hättest Fibromyalgie?? Das scheint mir bei Dir eher eine "Verlegenheitsdiagnose" zu sein, zumal Du auch noch Schmerzen aus Bandscheibenproblemen hast.

Wenn Du die Möglichkeit hast, such Dir bitte zunächst einen Arzt, der von FMS wirklich Ahnung hat. Das kann ein Rheumatologe, ein Orthopäde oder aber auch ein Schmerztherapeut sein. Lass anhand der Tenderpoint-Methode (sh. die Dir bereits gegebenen Links) abklären, ob Du tatsächlich unter FMS leidest. Da dies im Grunde eine "Ausschluß-Feststellung" ist, sollte ein Orthopäde sich zunächst einmal Deiner Rückenprobleme annehmen. Es gefällt mir nicht, daß Du von Schmerzen berichtest, die "ins Bein ziehen". Das hat mit FMS nichts zu tun, sondern deutet eher darauf hin, daß irgendwas auf Deine Nerven drückt (Bandscheibe?).

Ein inzwischen recht bewährtes "Schmerz"mittel ist - bei FMS (!)- Amitryptilin. Dieses wirkt durch Einflußnahme auf den Serotoninspiegel. Auch darüber liest Du mehr in den Dir gegebenen Links.

Und jetzt generell zu Deinen Schmerzen: kein Mensch sollte Dauerschmerzen ertragen müssen, da das Leben dadurch nach einiger Zeit kaum noch "lebenswert" erscheint. Lethargie, Antriebslosigkeit, Depressionen etc. sind die Folgeerkrankungen. Daher gibt es Schmerztherapien, die eine Chronifizierung des Schmerzes verhindern sollen (klappt aber meistens nicht mehr, weil die Schmerzen bereits zu lange bestehen).

Wie Dir geholfen werden kann durch eine Schmerztherapie, wird der dafür speziell ausgebildete Arzt entscheiden. Ein Mittel der Wahl sind leichte Opiate, die weniger dauerschädlich sind als die herkömmlichen Schmerzmittel und nicht abhängig machen! Bitte, such Dir daher bald einen Arzt mit der entsprechenden Zusatzausbildung, damit Dir geholfen werden kann! Alles Gute für Dich.

Da bei Weichteilrheumatismus die Weichteilgewebe angegriffen sind, können Sie mit deren Kräftigung viel erreichen. Daher sollten Sie zunächst um die Schmerzen zu lindern auf eine höhere Durchblutung achten sowie gleichzeitig durch gezielte Nährstoffgabe die Sehnen und Bänder kräftigen.

Schmerzlinderung durch Durchblutungsförderung Eine verbesserte Durchblutung von Muskulatur und Sehnen wirkt schmerzlindernd. Durchblutungsfördernd wirken hierbei besonders Kräuter, Gewürze, rote Bete sowie Arginin. Durch die Anwendung eines Chili-Balsams können Sie zudem äußerlich die Durchblutung fördern.

Sehnen und Bänder kräftigen Kräftigere Sehnen und Bänder senken die Gefahr einer Überlastung und somit die Probleme, die beim Rheuma auftreten. Das senkt die Schmerzen und kann zu einer Ausheilung der Probleme des Weichteilrheumatismus führen. Um die Muskulatur zu kräftigen sollten Sie dabei auf die tägliche Einnahme von Leucin bzw. einem stark leucinhaltigem Eiweißgetränk sowie zur Sehnenkräftigung auf die Kombination aus Ackerschachtelhalmkonzentrat, Glucosamin- und Chondroitinsulfat sowie auf Kollagenhydrolysat achten – dieses erhöht die Anzahl der kollagenen Fasern und sorgt somit für Stabilität.

Zusatz-Tipp zur unterstützenden Erholungsphase von Muskulatur und Sehnen Da Weizenprodukte die Erholungsprozesse behindern sollten Sie zur Unterstützung der Erholungsphase vonMuskulatur und Sehnen auf Weizenprodukte (Brot, Nudeln, …) verzichten.

Weichteilrheuma ist ein Rheuma, das spezielle Gewebebereiche, die Weichteile, betrifft. Muskeln, Sehnen und Bänder zu kräftigen und ggf. Entzündungen zu senken sind die angebrachten Mittel dagegen. Folgende Rituale helfen Ihnen bei der Bekämpfung:

Morgens: Gewürzquark und 1 TL Ackerschachtelhalmkonzentrat in 1 Glas Wasser
Mittags: Bindegewebestabilisierung durch Bindegewebekapseln (1500 mg Glucosaminsulfat + 800mg Chondroitinsulfat)
Abends:
- rote Bete Saft mit Kräutern
- Eiweißdrink aus Kollagenhydrolysat (10g) und 6g Arginin

Für weitere Informationen: http://gelenkschmerz-wissen.com/krankheitsbild/weichteilrheuma/

Wenn Du die Möglichkeit hast, such Dir bitte zunächst einen Arzt, der von FMS wirklich Ahnung hat. Das kann ein Rheumatologe, ein Orthopäde oder aber auch ein Schmerztherapeut sein.

Quelle: http://gelenkschmerz-wissen.com/krankheitsbild/weichteilrheuma/

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