Fibromyalgie - Vorbeugung möglich?

2 Antworten

Wie schon aus obigem Artikel aus netdoktor.de ersichtlich, kann man nichts Vorbeugendes tun, sondern es gilt, so gut es geht, mit den Symptomen (die bei jedem anders sein können) fertigzuwerden.

In den allermeisten Fällen sind die Schmerzen das Gravierendste. Hier empfehle ich den Gang zu einem speziellen in Schmerztherapie ausgebildeten Arzt. Denn die "wahllose" Einnahme irgendwelcher Schmerzmittel über einen längeren Zeitraum schadet Magen, Leber und Niere.

Des weiteren empfehle ich, sich erst einmal mit FMS (Fibromyalgie-Syndrom) vertraut zu machen. Info, Rat und Hilfe gibt es z. B. hier: http://www.fibromyalgie-fms.de/ Hier findest Du auch Anschriften von Selbsthilfegruppen.

Eine Umstellung auf ein "gesünderes Leben" ist generell gut, hat aber nach meiner Erfahrung wenig Einfluß auf FMS. Aber auch da hilft Dir der Austausch mit Betroffenen weiter.

Ein Tipp zum Schluß: es gibt verschiedene Medikamente, die FMS-Beschwerden lindern können. Aber - jeder spricht anders darauf an! Was bei dem einen Wirkung zeigt, versagt beim Anderen. Es wird Dir nicht erspart bleiben, ein bißchen mit ärztlicher Hilfe "rumzuprobieren".

Kopf hoch und alles Gute!

Abfinden mit dieser Diagnose kam für mich nie in Frage. Doch am Anfang hatte ich keine andere Wahl.Mir ging es jahrelang sehr schlecht. Auf allen Vieren musste ich Treppen hoch und unser Haushalt lief auf minimalstem Niveau. Nachdem ich mit Amithryptilin und Tramal vollgepumpt war ging es schmerzmäßig etwas besser. In dieser Zeit musste ich einfach mal wieder Fibro selber in die Hand nehmen und suchte weiter, und wurde fündig. Ein amerikanischer Arzt schrieb das Buch: "What your doctor may NOT tell you about fibromyalgia". Dies machte mich neugierig und ich suchte weiter. Fand das Buch auch auf deutsch und las es, traute fast meinen Augen nicht.(www.guaifenesin.de) Sollte ich nochmal was Neues ausprobieren? Ich habe es gewagt und bereue es keinesfalls. Konnte zwischenzeitlich alle Medikamente absetzen, und habe nur noch wenig Schmerzen. Auch die sehr starke Müdigkeit ist nicht mehr vergleichbar mit dem wie es mal war. Diese Therapie ist nicht einfach und man muss vieles beachten. Doch ich will nicht mehr zurück. Es lohnt sich.

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