Fersenspornbehandlung

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3 Antworten

Ich hatte auch vor vielen Jahren einen Fersensporn, der ist aber nachdem ich gepolsterte Einlagen getragen habe, von allein wieder verschwunden.Ich würde es damit mal versuchen.

Die akuten Schmerzen lassen sich mit maßgefertigten Einlagen bei den meisten Patienten innerhalb von ein bis zwei Wochen in den Griff bekommen. Sich quälen bringt also nichts. "Aus der Erfahrung weiß ich: Je schneller sie den Fersensporn oder die Plantarfaszie entlasten, desto schneller geht die Entzündung zurück" . Martin Angerer, Orthopädie-Mechaniker-Meister

Fersenkissen: Fersenkissen aus Silikon können beim Fersensporn eine wohltuende Erste-Hilfe-Maßnahme sein. Eine gezieltere Entlastung der Plantarfaszie erreicht man mit maßgefertigten Einlagen.

Quelle: http://www.br.de/fernsehen/bayerisches-fernsehen/sendungen/gesundheit/themenuebersicht/medizin/fuss-fuesse-ferse . Gute Einlagen: eine Wissenschaft für sich Bei den Einlagen kommt es sehr auf die Erfahrung des Orthopädietechnikers an, denn der Fersenschmerz sitzt bei jedem Patienten an anderer Stelle. Dort wird in der Einlage eine Aussparung gesetzt, die mit besonders weichem Schaum gepolstert wird. Martin Angerer spaltet zusätzlich den stützenden Kunststoff in Richtung Ballen, um die Plantarfaszie weiter zu entlasten.

Bevor du dich operieren lässt, würde ich es mal damit versuchen

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beamer05 27.07.2013, 17:58

Ich hatte auch vor vielen Jahren einen Fersensporn, der ist aber nachdem ich gepolsterte Einlagen getragen habe, von allein wieder verschwunden

Ist das Verschwinden des Fersenspornes bei dir durch Röntgenuntersuchungen gesehen worden, oder sind eben die Schmerzen verschwunden, und der Fersensporn ist damit wurscht?

der Sporn selbst ist ja nur SEHR selten das Problem, sondern die Entzündung der Umgebung

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Ein Fersensporn ist nur sehr selten die Ursache für die Fussbeschwerden, sondern meist die Folge. UND: Sehr viele Menschen haben einen Fersensporn, aber keinerlei Beschwerden damit.

Dadurch ist schon die Indikation für eine OP begrenzt, sie ist schlicht fast immer verzichtbar.

Häufig entsteht durch Fehlbelastung, ungeeignetes Schuhwerk, Überlastung etc. eine chronische Reizung / Entzündung der Sehnen, die an der Ferse ansetzen (Plantaraponeurose), manchmal auch der Achillessehne. Diese Entzündung kann man zunächst mal dadurch zu beheben versuchen, indem man die schmerzhafte Druckstelle polstert. Dafür gibt es Fersenkissen oder auch Schuheinlagen - die der Orthopäde verordnen kann.

Wenn allerdings die Schmerzen auch nach Wochen dadurch nicht verschwunden sind, gibt es weitere Möglichkeiten:

Stoßwellentherapie: KANN funktionieren, allerdings bezahlen die meisten Kassen diese Behandlung nicht, offenbar ist denen die Datenlage nicht ausreichend. Kosten variieren stark, möglicherweise korrelieren die mit den Bedürftigkeiten der jeweiligen Orthopäden ;)

Reizbestrahlung: Mit einer niedrig dosierten Reizbestrahlung (auch als "Entzündungsbestrahlung" oder "Röntgen-Reiztherapie" bekannt) kann in vielen Fällen die Entzündung -und damit die Schmerzursache- beseitigt werden. Die Erfolgsrate liegt -in der aktuellen Literatur, wie auch bei eigenen Erfahrungen- bei ca. 80%.

Die Reizbestrahlung ist normale Kassenleistung, d.h. die GKV bezahlt diese Behandlungsform. Nebenwirkungen sind nicht zu erwarten, die Strahlenbelastung ist bei richtiger Durchführung sehr(!) gering.

Vor einer Entscheidung zu einer ggf. eingreifenderen Behandlungsform würde ich Dir daher die Vorstellung / Beratung bei einem Strahlentherapeuten empfehlen (bitte Röntgenbilder-soweit vorhanden mitnehmen).

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Es gibt spezielle Schuheinlagen, die man zur Behandlung von Fersensporn verwendet. Wenn mich nicht alles täuscht, heissen die Schmetterlingseinlagen. Warum auch immer. Diese in Verbindung mit guten Schuhen, die einen ganz leichten Absatz haben, helfen auf jeden Fall, dass der Fersensporn nicht mehr als schmerzhaft empfunden wird. Weg gehen wird der Fersensporn nicht mehr, aber die Schmerzen lassen so nach.

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Hooks 06.11.2013, 11:02

Bei mir ist er weggegangen. Und zwar recht flott.

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