Fehldiagnose meiner "Anpassungsstoerung"?

2 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Es klingt mir irgendwie so,als wolltest Du unbedingt eine - am besten noch schwerwiegendere - psychische Krankheit als die Anpassungsstörung haben.

Ich hingegen befürchte, dass Du sogar dass bist, was man sonst im Voksmund als vollkommen normal bezeichnen müsste.

Ich bin vor kurzem auf den Namen Gerd Postel gestoßen. Ok, ist ein Hochstapler, also irgendwie zumindest ein Halbkrimineller. Aber in seiner Funktion als Arzt war es ihm ein Genuss, neue psychische Krankheiten zu erfinden. Er sagt, mit etwas Phantasie ist es für jeden Wortgewandten Psychologen möglich, jedem Menschen jede erdenkliche psychische Krankheit anzuhängen.....

Denk mal drüber nach.

okay, das finde ich gut :D

mein Freund sagte mir naemlich, dass ich ne psychische Stoerung hab (er musste mal ein Referat ueber Borderline halten und hat da anscheinend viel zu viel reininterpretiert) und hat mich soweit hin provoziert, dass ich mir vielleicht eine angeeignet hab. Denn ganz ehrlich - irgendwie fuehl ich mich auch nicht psychisch krank. Die Diagnose "Depression" meines Freundes koennte bei mir auch einfach nur Faulheit sein :D

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Hallo, ich kann mir auch nicht vorstellen, dass man aufgrund eines Fragebogens mit lediglich 10 Fragen eine Diagnose stellen kann. Ich kenne zwar den Inhalt der Fragen nicht, aber viel Mühe haben sie sich nicht mit Dir gegeben. Aber der Begriff "Anpassungsstörung" passt schon zu Deinen Problemen und deren Folge (Suizidversuch)

Anpassungsstörungen sind nach heutiger Definition das, was man früher eine depressive Reaktion oder reaktive Depression nannte, eine Trauerreaktion, einen Kulturschock u.a. Oder kurz: belastende Lebensereignisse oder einschneidende Lebensveränderungen einschließlich schwerer körperlicher Erkrankungen, mit denen der Betreffende nicht fertig wird. Beispiele: Partner- und Familienprobleme, Liebesenttäuschungen, Schwierigkeiten im Beruf, finanzielle Einbußen, gesundheitliche oder sonstige Bedrohungen. Meist handelt es sich um eine kurze bis mittelfristige Reaktion, überwiegend resigniert-depressiv, ängstlich-furchtsam, frustriert, gedemütigt, besorgt, angespannt, aber auch reizbar, aggressiv u.a. Das Leid geht entweder von selber zurück oder kann therapeutisch gemildert bzw. abgekürzt werden, insbesondere durch eine sogenannte Krisenintervention.

Von einer Fehldiagnose kann man in Deinem Fall meines Erachtens nicht sprechen. Ich würde an Deiner Stelle, da sich ja an Deiner Lebenssiutation seit dem Suizid-Versuch nichts positiv verändert hat, auf alle Fälle zu einem Psychotherapeuten gehen. Das mit den zwei Wohnsitzen ist halt blöd, da musst Du selbst entscheiden, wo Du Dir am besten einen Therapeuten suchst. Niimm das bald in Angriff, die Wartelisten bei unseren Therapeuten ist leider sehr lang. Ich wünsche Dir Alles Gute und dass es Dir bald besser geht. Gerda

danke fuer deine Antwort!

weisst du zufaellig den Unterschied zu "Borderline" ?

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Dutzende Symptome ... keine Diagnose

Hallo zusammen,

im Vorhinein möchte ich mich erst einmal dafür bedanken das Ihr euch die Zeit nehmt mein Leiden anzuhören.

Also erstmal zu mir, ich bin 27, männlich sportliche Figur und hatte nie wirkliche medizinische Leiden.

Alles fing an vor ca. 3 Jahren. Ich bin nach Düsseldorf gezogen um dort meinen Techniker zu machen. Dann nach 6 Monaten fing es an das ich mich körperlich krank fühlte. Die normalen Symptome einer typischen Grippe, Müdigkeit, Schwächegefühl, Müdigkeit, Lustlosigkeit, Unwohlsein zudem Kopfschmerzen und Druck im Schädel. Ich bin zum Hausarzt gegangen und hab mich durchchecken lassen. Es wurden die normalen Tests gemacht zudem hat er Aufgrund der Kopfschmerzen und des Druckes im Schädel eine MRT machen lassen. Alles im grünen Bereich. Also dachte ich mir okay vlt ist es nur ein Phase, leider falsch gedacht. Im Laufe der Monate hat sich alles enorm verschlimmert. Folgnende Symptome sind es seither:

-Kopfschmerzen, drücken und stechen im Kopf -Schwindel -Müdigkeit -Erschöpftheit -wacklig auf den Beinen -Probleme mit dem Magen, Schmerzen, Stechen, Völlegefühl, angeschwollener Bauch -Konzentrationsprobleme -Verlangsamte Wahrnehmung -Kribbeln und Schmerzen im linken arm zudem ein Fremdheitsgefühl -Realitätsverlust, alles scheint unwirklich zu sein -innere Unruhe -Atembeschwerden, als wäre der Brustkorb eingeschnürt

Zudem haben mittlerweile auch die Depressionen begonnen woraus auch schon Suizidgedanken entstanden sind. Allerdings hab ich die Depressionen erst seid ca. einem halben Jahr.

Habe mich im laufe der Monate allen möglichen Untersuchungen unterzogen und Tests machen lassen wie folgt:

-kleines und großes Blutbild -Stuhlprobe -MRT -EKG, Belastungs EKG -Lunge wurde geröncht -Lumbalpunktion -Auf Borreliose wurde getestet -ebenfalls auf Testosteronmangel -Ultraschall des Bauches -Irisanalyse -ich war im Schlaflabor -Magenspiegelung -war beim Kardiologen

Alle Tests und Untersuchungen blieben erfolglos. Ich habe auch schon die psychische Möglichkeiten ausprobiert. Allerdings hat keine Doktor einen wirklichen Ansatz finden können da in meinem Leben bisher egtl alles rundgelaufen ist. Habe es trotzdem mit mehreren Antidepressiva probiert, auch ohne Erfolg.

Habe zudem auch schon mein Leben umgestellt. Mehr Sport, bessere Ernährung mehr Ruhe und den Stress reduziert und mache Yoga. Jedoch hilft einfach nichts. Mittlerweile bin ich an dem Punkt angelangt wo ich an meinem eigenen Verstand zweifle. Denke über sovieles nach weiß ich nie gemacht habe. War immer ein extrem optimistischer und gut gelaunter Kerl und mittlerweile fängt meine Welt an auseinanderzubrechen.

Vielleicht weiß ja jemand von euch noch weiter und kann mir einen Schups in die richtige Richtung geben. Ich bin für jeden Rat unglaublich dankbar.

ich danke euch allen Gruß rockrunna.

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Schwindel / Gleichgewichtsstörung die ohne äußere Ursache plötzlich und heftig aufgetreten ist - Was könnte das sein?

Hallo,

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Ich wäre sehr dankbar, falls jemand da einen Rat weiß. Natürlich werde ich auch meinen Arzt danach fragen, aber da die Nakrolespie-Diagnose gar nicht sicher ist, wäre ich eben über jeden weiteren Rat und Hinweis dankbar, ehe ich am Ende Medikamente verschrieben bekomme, die etwas völlig falsches behandeln.

Ich danke jedem im Voraus!

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