Schadensersatz bei Klinik wegen Fehlbehandlung?

3 Antworten

Die Antwort kommt recht spät, aber ich würde in jedem Fall zumindest versuchen, wenn Du es noch nicht getan haben solltest, etwas dagegen zu unternehmen. Das mit diesem Vollstopfen und Ruhigstellen der Patienten in der Psychiatrie ist leider sehr bekannt und habe auch ich schon miterlebt. Generell würde ich Behandlungen und Medikamenteneinnahmen immer ganz deutlich verweigern, wenn Du diese nicht durchführen lassen möchtest. Es ist übrigens Quatsch, dass man nur durch eine falsche Ernährung zunimmt. Dieses ganzen Antidepressiva sind bekannt dafür, u.a. dass man von diesem Zeug zunimmt.Alles Gute!

Vermutlich ist ein Zeitraum von 8 Jahren schon zu lang, um wegen einer vermeintlichen Fehlbehandlung zu klagen. Wenn ich mich richtig erinnere, muss man das innerhalb von 3 (oder 5) Jahren machen.

Die andere Frage wäre sowieso, ob du der Klinik einwandfrei nachweisen könntest, dass eine Fehlbehandlung stattgefunden hat, denn du wärst in der Beweispflicht.

Bezüglich deines Übergewichts: achtest du auf deine Ernährung? Sprich, gesund und ausgewogen und meidest du Kalorienbomben, zuckerhaltige Speisen und Getränke? Ggf. wäre eine Ernährungsberatung sonst das richtige für dich, um gemeinsam einen Ernährungsplan zu entwickeln. Denn die Tabletten erhöhen das Gewicht ja nicht alleine, sie machen eher einen verstärkten Appetit und Hungergefühl.

Gewichtszunahme kommt nur (!) von deiner Ernährung. Die Psychopillen erhöhen deinen Appetit und senken durch die Beruhigung etwas deinen Grundumsatz / Kalorienbedarf. Wenn du daran denkst, und etwas weniger Kalorien zu dir nimmst, wird auch dein Körpergewicht nicht ansteigen.

Woher ich das weiß:Beruf – Mein ausgeübter Beruf im Krankenhaus

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