Eure Erfahrungen mit Johanniskraut Präparaten bei Depressionen

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also wenn du depressiv bist und mirtazapin nimmst, würde ich nicht auf johanniskraut umsteigen. rede mit deinem Arzt, wenn du Bedenken hast

Du bist auch herzlich in mein Blog eingeladen (handelt über Depressionen und den Weg zurück ins Leben) lg

http://lebenstattponyhof.wordpress.com/about/

Hallo! Mirtazapin ist ein Antidepressiva und es wäre für die Leber nicht von Vorteil, es über eine lange Zeit zu nehmen. Es ist gut, dass du dich in therapeutischer Behandlung befindest. Du solltest Möglichkeiten finden, wie du in Zukunft andere Wege findest, die dir helfen, zu deinem inneren Gleichgewicht zu finden, damit du irgendwann keine chemischen Medikamente mehr benötigst. Es gibt z.B. Tai Chi, Yoga und andere Möglichkeiten, aber das ist individuell verschieden, welche Art die geeignetste für den jeweiligen Patienten ist. Auch eine Reha Maßnahme ist sehr zu empfehlen, es gibt gute ganzheitliche psychosomatische Kliniken. Johanniskraut ist bei leichten bis mässigen Depressionen einsetzbar, aber nur hochdosiert, zu deinem Medikament ist es aber keine direkte Alternative. Auf jeden Fall solltest du Wege finden, wie du in der Zukunft zu deiner inneren Stärke zurückfindest und keine Chemiecocktails mehr benötigst. Ich wünsche dir alles Gute!

Nebenbei möchte ich noch anmerken, dass BirgitE einen sehr wichtigen Hinweis bezüglich der Ernährung gegeben hat. Ein Mangel an Mikronährstoffen kann auch zu Depressionen führen. Vielleicht gibt es in eurer Nähe einen guten Mediziner für ganzheitliche Medizin.

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Hallo, ich habe Depressionen seit meiner jungen Jugend und kann etwas aus Erfahrung sprechen. Nach Jahren habe ich endlich Medikamente eingenommen und mich so viel besser gefühlt. Dann wollte ich aber auch nicht so viel Medis nehmen , hatte auch Mirtazapin am Anfang und dachte ne ich setzt es ab... dumm gewesen! Schleichend kams wieder und hab mich so schlecht gefühlt also wieder zum Medi! Das hab ich bestimmt 3 mal gemacht und endlich draus gelernt! Mein Psychiater hat mir erklärt, dass die Antidepressiva dir nichts geben sondern die Produktion des Glückshormons anregen und puschen! Wenn du jetzt einfach was nimmst um mehr Seratonin zu bekommen ... hmm naja... ganz ehrlich bei leichten depressiven Verstimmungen meinetwegen aber nicht bei Depressionen! Es ist eine Krankheit und wenn du dich nach der Therapie gut fühlst kannst du das Medikament ausschleichen und dann schauen wie es dir geht! Es gibt Menschen die nehmen ihr Leben lang Medis dagegen! Und warum auch nicht wenn es dir doch besser geht? Du findest weder in der Ernährung noch in Pflanzen etwas stark angstlösendes! Oder bei richtigen Depris etwas ! Das ist ja alles nett mit der Ernährung aber eben nichts für wirklich erkrankte an Depressionen!

Klinikaufenthalt bei Depressionen

Hallo! Ich war heute das erste mal bei meiner Therapeutin, weil ich unter Depressionen leide. Fazit des Gespräches ist, dass ich ein Medikament Namens "Cipralex" in Form von Tropfen und eine Verordnung einer Krankenhausbehandlung (Einweisung) erhalten habe. Mein Ziel war es eigentlich meine Depression durch eine therapeutische Behandlung in Form von wöchentlichen Sitzungen "los zu werden". Meine Therapeutin sagte mir ich solle in eine stationäre Behandlung, in eine Klinik meiner Nähe gehen, da ihre Diagnose eine schwere Depression ist. Mein Problem ist aber, dass ich grade meine Ausbildung angefangen habe und extra weggezogen bin. Ich kann es mir nicht leisten für 3 Wochen oder länger einfach in eine Klinik zu gehen. Eine Option ist, dass ich mich selbst einweise und nach ein paar Tagen wieder gehen kann. Aber durch die Depression habe ich schon mega viele Fehlzeiten und darf es mir nicht erlauben weiter zu fehlen. Die Ausbildung möchte ich aber nicht abbrechen. Jetzt steh ich vor einem Dilemma. Ich weiß nicht was ich tun soll. Habt ihr vielleicht einige Ideen wie ich da rauskomme? Und über das Cipralex habe ich auch so einige Bedenken. Habt ihr Erfahrungen mit dem Medi? Wenn ja, welche? Gibt es Nebenwirkungen? Und wie läuft die Selbsteinweisung ab? Was genau muss ich da tun? Und wie viel wird es mich kosten? Ist eine Behandlung in der Klinik wirklich notwendig? Kann man das nicht einfach mit einer Psychotherapie in Griff bekommen? Und eine Frage ist noch, wie lange gilt die VK? Ist sie Quartal bezogen? Und gibt es noch andere Optionen wie man mir helfen kann? Ich bin für jede ehrliche Antwort und jeden Tip dankbar!

Liebe Grüße

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Gelenkschmerzen schon seit Wochen. Was kann das sein?

Hallo Community,

seit etwa 1 Monat leide ich jetzt schon an immer wieder kehrenden Gelenkschmerzen, besonders in der rechten Hand, also an der Hand mit der ich am PC die Maus bediene. Der Schmerz sitzt glaube ich im Mittelhandgelenk, genau kann ich es aber nicht lokalisieren, jedenfalls sind sie da wo Zeige- und Mittelfinger beginnen am stärksten, allerdings nur bei Belastung oder wenn ich eine bestimmte Bewegung mache, z.B. den Deckel einer Flasche aufdrehe. Aber auch die andere Hand macht sich langsam bemerkbar. Diese Schmerzen sind mal mehr und mal weniger stark ausgeprägt, mehr so schubartig.

Und seit kurzem habe ich auch morgens nach dem aufstehen, Schmerzen beim Gehen in den Zehengelenken, die dann aber nach ein paar Minuten wieder abklingen, sobald ich mich "eingelaufen" habe.

Mich hat das jetzt doch ein wenig stutzig gemacht, ich habe das ungute Gefühl das die Schmerzen sich langsam manifestieren und nicht mehr von allein verschwinden werden.

Kurz noch ein paar Eckdaten zu meiner Person: ich bin 30, weiblich, bin normal gewichtig und litt bis vor wenigen Monaten an einer schweren Depression. Seit November 2014 nehme ich 1x pro Tag 30 mg Mirtazapin, auf Rezept ein.

Ich dachte ja zuerst das evtl. das Medikament an den Gelenkschmerzen schuld sein könnte, denn ich las das in der Packungsbeilage unter "häufige Nebenwirkungen" auch eben diese aufgeführt sind. Als ich davon jedoch meinem Psychiater erzählte, guckte er mich verdutzt an und meinte, dass er von so etwas nichts wüsste und das bisher noch keine seiner Patienten über derartige Nebenwirkungen geklagt hätte und verbuchte das ganze unter "das kann nicht sein, davon weiß ich nichts."

Könnte es also doch etwas anderes sein? Sollte ich das lieber nochmal von meinem Hausarzt abklären lassen, oder mich am besten gleich zu einem Orthopäden überweisen lassen? Könnte es sich vielleicht doch "nur" eine dumme Nebenwirkung handeln? Und wenn ja müsste ich das Medikament absetzen? Mein nächster Termin beim Psychiater ist aber erst im Oktober..

Vielleicht hat ja der ein oder andere hier schon ähnliche Erfahrungen mit diesem Medikament gemacht? Über ein paar hilfreiche Antworten würde ich mich sehr freuen. Bin gerade echt ein verunsichert (auch durch meinen Psychiater) und weiß nicht so recht was ich machen soll..

Viele Grüße Cascope

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