Ernährung umstellen bei Darmkrebs?

2 Antworten

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  1. Ich kann nur dringend raten, eine Ernährungsberatung aufzusuchen und deren Angebot zu nutzen (z.B. im Krebszentru oder bei unabhängigen Ernährungs- oder Gesundheitsberatern).
  2. Darmkrebs beinträchtigt die natürliche Funktionsweise des Darms in unterschiedliche Art und Weise. Darauf muss bei der Ernährung reagiert werden.
  3. Für Chemotherapie/Strahlentherapie/chirurgische Eingriffe gilt dies sinngemäß.
  4. Sehr gute Infos und nützliche Hinweise finden sich an zahllosen Stellen im Internet; z.B. http://www.darmkrebszentrale.de/ernaehrung
  5. Im Laufe meines Lebens habe ich sowohl privat als auch beruflich die Erfahrung gemacht, dass die Diagnose (Darm-) Krebs erhebliche Auswirkungen auf den normalen Alltag hat. Vielen Menschen, nach meiner Erfahrung vor allem Männern, fällt es extrem schwer, die Erkrankung in einen "normalen" Alltag zu integrieren. Der äußere Druck zu Verhaltensänderungen (z.B. andere Ernährung, regelmäßige Arztbesuche, regelmäßige Medikamenteneinnahme) löst oft Widerwillen aus.

Ich kann hier nur raten, sich externen Rat zu holen!!!

Neben dem offenen Gespräch mit den behandelnden Ärzten und der Unterstützung im Verwandten-/Freundeskreis zeigt sich nur allzuoft, dass der "neutrale", außenstehende Kontakt als Gesprächspartner, Wegweiser, Feedback-Geber und Berater sehr sinnvoll ist. Das kann eine Selbsthilfegruppe sein, ein Gesundheitsberater sein oder in schwereren Fällen auch eine Psychotherapie.

Bei meinem Opa (entschuldige, ich weiß ja nicht, wie alt du bist) hieß es immer, er solle Fett reduzieren, nicht mehr soviel Wurst und Fleischwaren essen. Insgesmat vitaminreicher und ausgewogener. Interessanterweise hatte der Arzt auch ihm vorgeschlagen zum Frühstück eher Quark oder Joghurt zu essen. Seitdem isst er immer ein Schälchen Quark mit Marmelade dazu, aber ehrlich gesagt, sollte das, glaub ich, dazu führen, dass er morgens nicht mehr soviel Fleisch futtert.... Er ist übrigens rundum fit und hat seinen Darmkrebs schon seit 20 Jahren unter regelmäßigen, zuerst wirklich häufigen, Darmspiegelungen, hinter sich.

Könnte es eine Histaminintoleranz sein?

Hallo,

ich habe seit einigen Wochen nach dem Essen Blähungen. Einen richtigen Blähbauch. Sonstige Symptome habe ich keine - keine roten Stellen, keine Probleme mit dem Zyklus, keine laufende Nase oder zuschwellende Nasenhöhlen etc. Durchfall habe ich auch nie, eher Verstopfung. Gestern Nacht hatte ich nach Beeren, Joghurt und Bananen zum Abendessen mehrere Stunden später einen starken Blähbauch und Juckreiz. Ob das an dem Essen liegt, weiß ich jedoch nicht - kann auch trockene Heizungsluft etc. sein. Kopfschmerzen habe ich sehr selten, Symptome wie Kreislaufprobleme oder Herzrasen sind mir nicht aufgefallen.

Meine Ernährung ist aber generell ziemlich histaminreich, ich liebe Beeren, Tomaten, Avocado, Pilze, Bananen, Kakao, Balsamico etc. etc. - eine Intoleranz gegen Histamin wäre daher sehr schwer für mich, gerade weil ich nach einer leichten Essstörung gerade eine Ernährung gefunden habe, die generell gut für mich passt.

Ich weiß, dass die letzte Diagnose nur ein Arzt stellen kann - aber ich sitze zuhause und habe so Angst, meine Ernährung wieder komplett umstellen zu müssen & mir wieder ständig Gedanken machen zu müssen, was und wie ich esse. Vielleicht kann mir jemand von euch helfen, mir sagen, ob beispielsweise Verstopfung Symptome für Histaminintoleranz sein können bzw. ob fehlende Symptome was Hautirritationen, Herzrasen und Kreislaufprobleme oder Kopfschmerzen eher gegen die Intoleranz sprechen? Gestern habe ich größtenteils histaminarm gegessen, abends dann Bananen, Beeren, Trockenobst und hatte Stunden später Beschwerden, die ich tagsüber nicht so stark hatte. Das macht mir Angst, kann jedoch auch an zu viel rohem Obst etc. liegen..

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