Erkennen von Rheuma?

...komplette Frage anzeigen

2 Antworten

Rheuma muss von einem erfahrenen Facharzt diagnostiziert und behandelt werden. Denn die Krankheit verläuft individuell sehr unterschiedlich. Ein Internist, der sich auf Rheumatologie spezialisiert hat, ist der beste Ansprechpartner.

Die Diagnose der rheumatoiden Arthritis wird stets aufgrund mehrerer Befunde gestellt: der Symptome, der körperlichen Untersuchung, verschiedene Labordaten sowie bildgebende Verfahren. Die familiäre Vorbelastung spielt in der Anamnese ebenfalls eine wichtige Rolle.

Häufig finden sich typische Veränderungen der Blutwerte wie:

• Ein Anstieg der Entzündungswerte im Blut, wie Blutsenkungsgeschwindigkeit (BSG) und C-Reaktives-Protein (CRP)

• Im Blutserum können verschiedene Rheumafaktoren festgestellt werden (Autoimmunantikörper)

• Der Hämoglobinwert sinkt aufgrund einer Entzündungsanämie

Überbewertet sollten diese Blutwerte jedoch nicht werden. Der Rheumafaktor ist nur bei ca. 80% der Patienten mit rheumatoider Arthritis nachweisbar, und kann auch bei einigen anderen Krankheiten und sogar bei Gesunden vorliegen. Er ist daher nicht allzu spezifisch. Dem gelenkzerstörenden Verlauf der rheumatoiden Arthritis entsprechend, kann man nach einigen Jahren typische Veränderungen im Röntgenbild der Gelenke finden. Röntgenaufnahmen der Hände und Füße sind besonders gut geeignet, um frühzeitig Veränderungen der Gelenke zu erkennen.

http://www.g-netz.de/Gesundheit_A-Z/Index_O-S/Rheuma/symptome-diagnose.shtml

Es gibt viele verschiedene Rheumaformen, ist ein komplexes Gebiet. Fur die rheumatoide Arthritis gibt es Faktoren, von denen 4 erfüllt sein müssen: Morgensteifigkeit über eine Stunde, symetrischer Befall von Gelenken, Befall und SChwellung von mehr als 3 Gelenken, Befall der Handgelenk und Fingergelenke, positive Rheumafaktoren im Blut (es gibt einige), Zeichen im Röntgen (Erosionen) und Rheumaknötchen. Generell ist die DIagnose nicht ganz so einfach, Gruss

Was möchtest Du wissen?