Erholungszeit nach Bauchfellentzündung mit Not-OP

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Hallo Lexi,

schön das du wieder da bist,hatte dir schon einmal geantwortet wegen dem Umgang mit der PEG-Annlage.

Ich finde es sehr traurig ,das du eine Peritonitis durch machen mustest,zumal ja eigentlich eine PEG-Anlage nicht zu einer ausgedehnten großen Bauch-OP gehört.

Du solltest jetzt doppelt so vorsichtig sein und vor allem bei jeder Veränderung an der Narbe,Druck im Bauch,Spannungsgefühl,Schmerzen usw.einen Arzt bzw.Notarzt rufen.

Ich hoffe du bist noch in Behandlung bei einem Chirurg,der dich noch Nachbetreut ?

Wenn deine Narbe und deine inneren Organe alle in Ordnung sind und eine weitere Komplikation ausgeschlossen wird,dann kann es durchaus sein,das deine schmerzen chronisch verlaufen und wenn es so ist,dann kann ich dir nur empfehlen einen Schmerztherapeuten aufzusuchen.

Ich wünsche dir Alles,Alles Gute und pass auf dich auf!!!

LG bobbys:)

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Hallo bobbys, danke für deine Antwort. Die PEG-Anlage an sich wäre in der Tat kein großes Problem gewesen, die Sondenstelle macht mir auch jetzt keinerlei Beschwerden. Das Problem war, dass bei der Revision der PEG das Loch am Magen etwas zu groß geworden ist und das nicht bemerkt wurde und sich so mein Mageninhalt fast 24 std. lang in meinem Bauch ausbreiten konnte...

Im Moment habe ich hauptsächlich Schmerzen im oberen Bereich der Narbe (die geht etwa vom Brustbein bis zum Bauchnabel), der untere Bereich der Narbe tut gar nicht weh. Ich kann mich kaum gerade aufrichten, weil es so weh tut. Gerade gestern und heute ist es wieder schlimmer als die letzten Tage. Und an der linken Flanke habe ich Schmerzen, gehe hier aber von Verspannungen aus, weil ich seit der OP nur noch auf dem Rücken liegen kann, aber zur Zeit nicht auf der Seite (und normalerweise schlafe ich nur auf der Seite).

Meine Manualtherapeutin behandelt meine Narbe(n) jetzt auch schon mit, das bringt mir auh meist kurze Besserung. Die Stellen wo die Drainage-Beutel waren sind dadurch schon sehr viel besser geworden.

Bei dem Chirurg bin ich nicht mehr in Nachbehandlung, da das Krankenhaus ja über 100 km entfernt ist. Das hat mein Hausarzt übernommen. Und mit dem Ernährungsteam dort stehe ich wegen der PEG und Sondennahrung telefonisch in Kontakt.

LG

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@Lexi77

ich finde es schön hier zu lesen,das du es doch alles soweit ganz gut meisterst und das ist auch gut so.Das deine Narben schon manuell mitbehandelt werden ist gut und du solltest sie auch immer schön geschmeidig halten z.B.mit Melkfett,das trägt dann auch dazu bei ,das die Schmerzen erträglicher werden. Ich drücke dir auf jeden Fall die Daumen,das es keine weiteren Eingriffe geben muss.

LG bobbys:)

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Hallo Lex,

ich finde es schon sehr seltsam dass es so viele aufeinander folgende Komplikationen gab. Leider kenne ich mich mit PEGs nicht aus, aber ich würde dir auf jeden Fall raten, einen anderen Arzt auf zu suchen!

Ich wünsche dir gute Besserung und eine gute Genesung.

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Naja, diese Komplikationen waren einfach eine unglückliche Verkettung. Wegen der PEG werde ich sicher keinen anderen Arzt suchen, weil meiner sich auf meine (seltene) Magenerkrankung spezialisiert hat und es hier in der Umgebung sonst keinen entsprechenden gibt.

Und mit dem Chirurgen habe ich jetzt sowieso nichts mehr zu tun...

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In den ganzen Monaten habe ich jetzt schon so viel ausprobiert: Antibiotika (2 verschiedene, nach Abstrich, haben nicht gewirkt), Salben, da meine Haut inzwischen schon extrem gereizt ist, verschiedene Verbandsmaterialien, die ich u.a. von einer Wundmanagerin bekommen hatte, regelmäßige Wundreinigung/desinfektion etc. Und dann auch eure Tipps aus einer meiner Fragen (https://www.gesundheitsfrage.net/frage/was-macht-man-wenn-man-von-einem-arzt-zum-naechsten-geschickt-wird-und-keiner-was-macht?foundIn=user-profile-question-listing) also z.B. schwarzen Tee und Honig. Auch kolloidales Silber habe ich schon probiert.

Mein Hausarzt ist inzwischen absolut ratlos und er meint, dass es so nicht weiter gehen kann und die Sonde wahrscheinlich erstmal raus müsse. Ähnlich sieht das meine Therapiemanagerin, die mich wegen dem Port betreut. Deswegen hatte mein Arzt mich im April nochmal zu den Spezialisten geschickt.

Die haben aber gesagt, dass die Entzündung noch nicht so schlimm ist, dass die Sonde raus müsste. Sie wollen die auch eigentlich nicht entfernen, wegen der ganzen Komplikationen, die ich bei/nach der Anlage hatte und da dann die Gefahr bestünde, wenn ich eine neue Sonde bräuchte (was aus derzeitiger Sicht sehr wahrscheinlich wäre). Die haben dann nochmal eine Wundmanagerin dazu geholt und die hat mir nochmal neue Verbände gegeben, das hat aber auch nichts gebracht, aber die liegen ja auch nur oben auf und kommen nicht in den Stoma-Kanal.

Aber so kann es ja auch auf Dauer nicht bleiben. Beim letzten Blutbild waren die Entzündungswerte auch leicht erhöht.

Es raten aber alle ab, zu einem anderen Arzt zu gehen, da die Vorgeschichte bei mir ja sehr komplex ist und es eben zu so vielen Komplikationen kam, die alle an derselben Klinik, wo mein Spezialist ist, behandelt wurden.

Habt ihr noch Ideen?

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Was meint ihr denn? Würdet ihr euch nochmal operieren lassen? Oder lieber eher nicht?

Danke und LG

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