Erhöhtes Risiko für Vorhofflimmern?

2 Antworten

Das Risiko fuer Vorhofflimmern wird durch eine staerkereiche Nahrung (Getreide), sowie Milch- und Fleischprodukte erhoeht. Unsere Ernaehrung sollte aus mindestens 75% basenbildender, mineralstoffreicher und von 25% saeurebildender Nahrung sein. Aber leider ist das Verhaeltnis bei den meisten Menschen genau umgekehrt. Man hat herausgefunden, dass sich Menschen, die sich ueberwiegend von frischem Obst, Fruechten und Gemuese ernaehrten, kaum Vorhofflimmern hatten. Unter strenge Rohkoestler ist Vorhofflimmern unbekannt. Erhoeht wird dies allerdings auch durch Alkohol und Medikamente (Bluthochdruck, Sprays bei chronischer Bronchitis oder Asthma, Schilddruesenhormone), Uebergewicht, zu reichhaltige Mahlzeiten und Stress.

Selbst wenn es erblich bedingt ist, und solche Fälle gibt es, macht die Ernährung schon etwas aus, ob das Risiko steigt oder gemindert werden kann. Man sollte also unbedingt bei solchen Beschwerden auf regelmäßige, gesunde Ernährung achten. Kohlenhydrate und Fett reduzieren und den Anteil von Rohkost und Gemüse steigern. Auch die Bewegung ist keinesfalls schädlich, wenn man unter Vorhofflimmern leidet. Sie stärkt den Kreislauf und natürlich auch das Herz.

Ist die Beinmuskulatur gewichtsabhängig?

Sehr dicke Menschen sind bei gleicher Größe naturgemäß sehr viel schwerer als sehr schlanke Menschen. Im Regelfall wird das hauptsächlich aus einer höheren Fettmasse resultieren, vielleicht auch einer höheren eingelagerten Wassermenge. Sonderfälle wie Gewichtheber etc. lassen wir bitte mal weg.

Das Skelett kann auch noch eine kleine Rolle spielen, kann aber bei Dicken leichter, gleich oder schwerer sein, weil das mit dick oder dünn direkt nichts zu tun hat. Interessant wird es bei der Muskulatur. Dabei muss man zunächst gleiches Alter, dasselbe Geschlecht, die gleichen Köperproportionen/-länge sowie denselben Fitnesszustand (gehen wir mal in diesem Fall von "no sports" aus) unterstellen, um nicht Äpfel mit Birnen zu vergleichen.

Ich behaupte, dass ein Dicker zwar per se nicht mehr Muskulatur hat (z. B. in den Armen), aber es doch einen zwangsläufigen Unterschied zu der Beinmuskulatur eines Schlanken gibt.

Der Dicke muss ja mit seinem extrem viel höheren Gewicht Treppen steigen, aus dem Sitzen aufstehen können etc., wodurch seine Beinmuskulatur stärker beansprucht und damit besser trainiert wird und somit letztendlich kräftiger ist.

Ist meine Annahme richtig?

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Wie hoch ist mein Schlaganfallrisiko?

Habe seit 10 Jahren Vorhofflimmern. Nur alle 2 - 4 Monate ca. 4-7 Tage lang. Nehme Sintrom zur Antikogulation. Nun dauert das Flimmern schon 4 Wochen an.

Wie immer wird mit 100 mg Betablocker u. 300 mg Sedacoron medikamentös behandelt.Der Arzt will Sedacoron nicht erhöhen wegen gefährlicher Nebenwirkungen. Er meint, der Puls (derzeit ca. 90) wird schon wieder in Sinus kommen. 

Bin 82 Jahre alt männlich, Nichtrauer, wöchentlich Sport, kaum Alkohol, jährlich Vorsorgeuntersuchung, bisher keine Infarkte. Laut den internationalen Risiko-Scores wären bei mir nur 2 Scores (Alter über 75 Jahre). 

Wie hoch ist daraus mein Schlaganfallrisiko jährlich?

Ich komme auf 2.4 % (8 minus 70 % durch Antikoagulation). Wie lange soll ich noch warten bis zur Überlegung für elektr. Kardioversion oder Kathederablation. Mein Internist meint, dass bei el. Kardioversion das Flimmern immer wieder kommt.Wie hoch ist das Risiko schwerer Komplikationen bei einer Kathederablation. Das Risiko einer Schlaganfalles mit 2.4 % und das jährlich. Das ist auch nicht ohne.Über 10 Jahre läuft dieses Risiko schon. 24 % habe ich schon verbraucht. Mein Risiko wird also von Jahr zu Jahr größer.

Freundliche Grüße, Walter Weider

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Antikoagulation immer notwendig nach Vorhofflimmern?

Ich bin ein gesunde Frau, 55 Jahre alt, keine Raucherin, kaum Alkohol, regelmäßiger Ausdauersport, vernünftige Ernährung, Normalgewicht. Mein Herz ist organisch gesund. Mein CHA2DS2-VASc-Score ist also 1, weil ich eine Frau bin. Ich habe einen kardiologen meines Vertrauens.

Seit 5 Jahren bekomme ich durchschnittlich einmal im Jahr vorhofflimmern, immer nachts.

spätestens gegen 4 Uhr morgen fühle ich deutlich, dass ich aus dem Takt bin.

Ich möchte keine dauerhafte Antikoagulation mit NOAKs. Als Radfahrerin und schifahrerin kann man Stürze nicht immer ausschließen. Außderdem bekomme ich ohnehin schon leicht blaue Flecken ...

lieber würde ich am Beginn des VHFs mir gleich zuhause eine Heparin-Spritze geben, schauen, dass ich schnell wieder in den Sinus Rhythmus komme und noch 5 Tage bis nach der Kardioversion die heparin gabe beibehalte.

das wäre so meine idee, wie ich ohne dauerhafte antikoagulation mein Schlaganfall Risiko minimieren möchte. Was sagen Sie dazu?

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Darf der Nüchtern-Butzuckerspiegel bei einem Gesundem von früh morgens bis mittags ansteigen?

Da in meiner Familie ein erhöhtes Diabetes-Typ-2-Risiko besteht, lass ich regelmäßig den Blutzuckerspiegel über das Labor meines Hausarztes messen. Bislang gelte ich als gesund mit so den üblichen Zivilisationsproblemchen: leichtes Übergewicht, zu wenig Bewegung, erhöhte Blutfettwerte.

Mein Nüchtern-Butzucker in den letzten 8 Jahren liegt laut Labor früh morgens immer bei 97 mg/dl.

Da ich mir zurzeit jedoch über meine Gesundheit einige Sorgen machen muss, hat mir der Hausarzt ein Blutzuckermessgerät mitgegeben.

Messe ich nun selbst früh morgens, bestätige ich die Laborwerte mit 97 mg/dl.

Bleibe ich nüchtern und messe am Vormittag (11:00 Uhr), so erhalte ich stets 102 ... 107 mg/dl.

Ein kürzlich durchgeführter OGT (Oraler Glukose Toleranztest) verlief unkritisch (nach 2 h Blutzucker bei 135 mg/dl).

Auch nach Mahlzeiten habe ich meist nie über 145 mg/dl für den Blutzucker gemessen.

Ich würde mich freuen, wenn jemand eine Aussage zum Verlauf des Nüchtern-Blutzuckers über den Tag bei einem Gesunden treffen könnte. :-)

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