Erhöhtes Risiko für Vorhofflimmern?

2 Antworten

Das Risiko fuer Vorhofflimmern wird durch eine staerkereiche Nahrung (Getreide), sowie Milch- und Fleischprodukte erhoeht. Unsere Ernaehrung sollte aus mindestens 75% basenbildender, mineralstoffreicher und von 25% saeurebildender Nahrung sein. Aber leider ist das Verhaeltnis bei den meisten Menschen genau umgekehrt. Man hat herausgefunden, dass sich Menschen, die sich ueberwiegend von frischem Obst, Fruechten und Gemuese ernaehrten, kaum Vorhofflimmern hatten. Unter strenge Rohkoestler ist Vorhofflimmern unbekannt. Erhoeht wird dies allerdings auch durch Alkohol und Medikamente (Bluthochdruck, Sprays bei chronischer Bronchitis oder Asthma, Schilddruesenhormone), Uebergewicht, zu reichhaltige Mahlzeiten und Stress.

Selbst wenn es erblich bedingt ist, und solche Fälle gibt es, macht die Ernährung schon etwas aus, ob das Risiko steigt oder gemindert werden kann. Man sollte also unbedingt bei solchen Beschwerden auf regelmäßige, gesunde Ernährung achten. Kohlenhydrate und Fett reduzieren und den Anteil von Rohkost und Gemüse steigern. Auch die Bewegung ist keinesfalls schädlich, wenn man unter Vorhofflimmern leidet. Sie stärkt den Kreislauf und natürlich auch das Herz.

Heparin Spritze bei Langstreckenflug - erst beim Umsteigen spritzen?

Hallo, ich habe ein erhöhtes Thrombose-Risiko (familiär bedingt) und muss vor Langstreckenflügen Heparin spritzen. Was unproblematisch geht. Normalerweise spritze ich eine Stunde vor Abflug und die Spritze für den Heimflug checke ich ein.

Jetzt fliege ich in zwei Wochen nach Südamerika. Von Berlin gehts nach Madrid und dort habe ich 8 Stunden Aufenthalt. Daher würde ich mir das Heparin gern erst in Madrid vor dem Weiterflug spritzen. Kann ich die dafür nötige Heparinspritze "so einfach" im Handgepäck mitnehmen? Oder brauche ich ein Attest meiner Ärztin?

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Kann es durch Reizung/Spannung der Hirnhäute zu einer Schädigung des Gehirns und damit zu Intelligenzverlust kommen?

Hallo zusammen!

Ich leider leider unter einem Tic: Ständig wenn ich unter Stress oder Druck bin, dehne ich ganz stark an meinem Handgelenk herum sowie an meinem Unterarm. Das ist sozusagen wie ein Ventil für mich, und gleichzeitig tut das Dehnen gut und man spürt den Körper wieder. Das impliziert aber auch mein grosses Problem: Immer wenn ich dehne, wird mir etwas schwindelig und ich werde benommen, für ca. 20 min.; ausserdem kitzelt es in der Nase und die Nase rinnt leicht. Mein Osteopath sagt, dass das damit zusammenhängt, dass mein überdehntes Unterarmgewebe über die Faszien mit den Hirnhäuten verbunden ist und diese durch die Dehnprozedur letztlich gereizt und gespannt werden. Die Hirnhäute spielen eine wichtige Rolle in der Nährstoffversorgung des Gehirns. Meine Frage ist, ob der Schwindel und die Benommenheit auch einen Gehirnzellenverlust oder eine Schädigung des Gehirns indizieren? Ich leider unter dieser Ungewissheit sehr.

Vielen Dank für Eure Antworten!

Liebe Grüsse, Sebastian

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Kann amaurosis fugax auch ohne Gerinsel ausgelöst werden?

Ich hatte im September 2013 plötzlich zum ersten und letzten Mal in meinem bisherigen Leben auf dem rechten Auge eine etwa zweiminütige Erblindung. Dann wurde ich durchgecheckt. Der Hausarzt vermutete ein Gerinnsel. Ich bin seit 2011 Herzpatient, wurde am offenen Herzen operiert wegen eines Aortenanerurysmas und einer Aortenklappeninsuffizienz und eines Vorhofseptumdefekts. Hatte schon 2003 mal Vorhofflimmern, dann nach der OP 2011, dann im Juli 2016 und letzten Monat (Febr. 2017) wieder, muss wohl damit rechnen, erhöhtes Risiko von Vorhofflimmern zu haben. Könnte meine oben beschriebene Erblindung damit zusammenhängen? Doch als ich einem Augenarzt erzählte, dass ein Gerinnsel vermutet wurde, lachte er und meinte, amaurosis fugax würde nicht durch Gerinnsel ausgelöst.

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Wie groß ist die Chance für einen Schlaganfall bei Marcumar?

Mein Freund muss jetzt Marcumar nehmen wegen Vorhofflimmern. Wie groß ist die Restchance, dass er einen Schlaganfall bekommt?

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Wie äussert sich Vorhofflimmern?

Hallo, Ich hab seid 2 bis 3 tagen immer manchmal so ein komisches Gefühl in der Brust und auch zum teil etwas weiter unten. Danach fühl ich immer gleich meinen Puls und kann ihn manchmal dann nicht tasten, vielleicht auch aus furcht das was ist. Dann bekomm ich eine innere unruhe und leichte Panik. Ich hatte in jüngster Vergangenheit schon Panikattacken wo schnelle Herzfrequenz mit erhötem Blutdruck vorhanden war. Ich war schon Bei einem Kardiologen und bei meinem Hausarzt und da wurde insgesamt 3 mal ein normales Ekg gemacht dann 2 mal ein langzeit Ekg und 2 mal ein Belastungs Ekg gemacht. Alles Ohne Herrytmusstörungen ausser Extrasystolen. Die Hab ich schon längers aber sind nicht gefährlich laut Arzt. Der Kardiologe hat halt beim Herzultraschall ein gering erweiterter linker Vorhof festgestellt und hat gemeint das ein risiko für Vorhofflimmern besteht dadurch aber hat nicht gesagt das es jetzt so sein muss. Die ganze Ekgs waren vor ca. 1 Monat vielleicht auch etwas länger. Ein Arzt im Krankenhaus meinte auch das Vorhofflimmern ein Ekg befund ist und man das nicht wirklich warnimmt. Danke schonmal für die Antworten!

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Antikoagulation immer notwendig nach Vorhofflimmern?

Ich bin ein gesunde Frau, 55 Jahre alt, keine Raucherin, kaum Alkohol, regelmäßiger Ausdauersport, vernünftige Ernährung, Normalgewicht. Mein Herz ist organisch gesund. Mein CHA2DS2-VASc-Score ist also 1, weil ich eine Frau bin. Ich habe einen kardiologen meines Vertrauens.

Seit 5 Jahren bekomme ich durchschnittlich einmal im Jahr vorhofflimmern, immer nachts.

spätestens gegen 4 Uhr morgen fühle ich deutlich, dass ich aus dem Takt bin.

Ich möchte keine dauerhafte Antikoagulation mit NOAKs. Als Radfahrerin und schifahrerin kann man Stürze nicht immer ausschließen. Außderdem bekomme ich ohnehin schon leicht blaue Flecken ...

lieber würde ich am Beginn des VHFs mir gleich zuhause eine Heparin-Spritze geben, schauen, dass ich schnell wieder in den Sinus Rhythmus komme und noch 5 Tage bis nach der Kardioversion die heparin gabe beibehalte.

das wäre so meine idee, wie ich ohne dauerhafte antikoagulation mein Schlaganfall Risiko minimieren möchte. Was sagen Sie dazu?

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