Erhöhte Fahrtkosten von Homophobikern: gibt es Krankenkassen, welche diese übernehmen?

2 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Ich bin ganz sicher, dass es das NICHT gibt. Da sind die Krankenkassen an Gesetze gebunden. Die sehen vor, dass Fahrtkosten bei ambulanten Behandlungen grundsätzlich nicht mehr übernommen werden. Nur dann, wenn die Fahrt zu einem stationären Aufenthalt führen oder der Patient im Rahmen einer Chemotherapie oder Dialyse ständig wiederkehrende Behandlungen benötigen.

Natürlich kannst Du Deinen Arzt fragen, ob er die Notwendigkeit der Fahrten attestiert, aber dann musst Du diesen Antrag auf Erstattung VOR der 1. Behandlung bei der KK einreichen und um Genehmigung bitten. Die Kasse wird sich an den Arzt halten und ihm ggf. die Kosten auferlegen. Ansonsten könntest Du Untersuchungen ausmachen, die wegen der Nachsorge eine oder 2 Nächte stationären Aufenthalt nötig machen. Dann zahlt die Kasse auch. Bei Zweifel IMMER VORHER einen Antrag bei der Kasse stellen, im Nachhinein gibts nichts, denn die Kassen würden NIE etwas zahlen, wenn sie nicht müssen. Selbst mit einer Klage würdest Du abgeschmettert.

Woher ich das weiß:
eigene Erfahrung

Die Wikipedia hat bei weitem nicht mit allem recht. Mehrere Diplompsychologen haben mir geantwortet, dass eine Phobie in erster Linie eine Angststörung dargestellt. Umso schlimmer ist es, dass Menschen mit Angst vor Homosexualität immer noch (oder schon wieder) diskriminiert werden. Und zwar meist von denjenigen, die selber immer Toleranz, Vielfalt und Meinungsfreiheit verlangen.

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@elvislebt

Welche Gefahr geht denn von Homosexuellen aus, dass man davor eine Angst haben kann?

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