Erhöht ein zu hoher Cholesterinspiegel Herzinfaktrisiko?

4 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Was meinst du denn mit einem zu hohen Cholesterinspiegel ? Über 200 ? Dazu ist zu sagen, daß noch vor zehn Jahren ein Cholesterinspiegel von 220 als normal galt, der dann, warum auch immer, auf 200 gesenkt wurde. Der C-Spiegel steigt auch im Laufe des Lebens an, dh. wenn du mit z.B. 65 Jahren einen Wert von 200 hast, stimmt was mit deinem "Reparaturprogramm" im Körper nicht, da Cholesterin nicht nur ein Hauptbestandteil deines Gehirns ist, sondern auch zur Reparatur von Zellmembranen ( im Alter häufiger ), zum Aufbau verschiedener Hormone und anderen wichtigen Stoffwechselvorgänge gebraucht wird. Cholesterin wird vom Körper selbst hergestellt, über die Ernährung läßt sich maximal 10 % verändern. Bei der Beurteilung des Wertes ist das Verhältnis HDL - LDL Cholesterin wichtig, nicht der Wert des Gesamtcholesterins. Sieh mal hier nach, da gibts einige gute Informationen:

http://www.ernaehrgesund.de/artikel/cholesterin/cholesterin.html

Der Zusammenhang besteht darin, dass ein erhöhter Cholesterinspiegel Ablagerungen an den Innenwänden der Blutgefäße begünstigt. Unter Umständen kann das dazu führen, dass diese Ablagerungen ein Blutgefäß vollständig verstopfen und so einen Herzinfarkt oder Schlaganfall hervorrufen. Am effektivsten kann man das verhindern, wenn man seinen Cholesterinspiegel auf einem gesunden Level hält. Die besten Methoden dafür sind genug Bewegung (v.a. Ausdauersport) und eine gesunde Ernährung. Ich versuche dieses Programm im Moment auch gerade durchzuhalten und nehme deshalb zur Unterstützung außerdem noch alphabiol Cholesterin. Ich fühle mich bis jetzt ganz wohl damit. Der Preis ist zwar nicht ganz ohne, aber es lohnt sich.

Hallo,

erhöhte Werte steigern das Risiko für einen Herzinfarkt. Die Frage ist, wie hoch sind Deine Werte? Hat Dein Arzt Dir Statine verschrieben? Falls ja, dann solltest Du wissen, dass Statine erhebliche Nebenwirkungen haben können und daß man seine Cholesterinwerte auch auf natürlicher Basis verbessern kann. Nicht alle Ärzte wissen umfangreich darüber Bescheid. D.h. jetzt aber nicht, daß Du Dich auf eigene Faust therapieren sollst, aber Du solltest Dich auf eigene Faust informieren. Eine hilfreiche Seite zu dieser Thematik ist http://www.cholesterinspiegelsenken.info/. Lies Dir dort mal den Artikel "Heilende Nahrungsmittel sind besser als Statine um hohe Cholesterinwerte zu senken" durch.

Schönen Gruß,

Aziz

Kann längere Immobilität sich auf Blutwerte & Knochenstoffwechsel auswirken?

Hallo liebe Community, ich musste in meiner Schwangerschaft über ein halbes Jahr liegen (wegen Frühgeburtsbestrebungen), danach lag ich auch nochmal fast 4 Monate viel, da ich dauernd gestillt habe. Nun ist es so, dass eine Blutabnahme gezeigt hat, dass ein Wert für den Knochenstoffwechsel (alkalische Phosphatase) erhöht ist und auch ein "Leberwert" der aber auch für die Skelettmuskulatur steht leicht über der Norm liegt. Ich fühle mich aber nicht krank und auch sonst waren alle Werte im großen Blutbild ok, sogar die Vitamine waren alle super. Mein Arzt kann es sich nicht erklären. Nun meine Überlegung: Kann es sein, dass sich durch die lange Liegeperiode Knochen&Muskeln abgebaut haben und sich nun langsam wieder aufbauen und daher die erhöhten Werte?? Ich bin 29 Jahre jung und habe vor fast 7 1/2 Monaten mein Baby bekommen.

...zur Frage

Eisen, Leber, Schilddrüse.. Etwas kompliziert und lang..

Hallo ihr Lieben.. Ich weiß ihr seid keine Ärzte, aber würde gern wissen ob ihr das kennt und was ihr vllt dazu sagen könnt. Am 18.3. hab ich einen Termin bei einem Endokrinologen und werde ihn natürlich das alles auch fragen. Also, Ich hab um die 20 Symptome einer Schilddrüsenunterfunktion (und kommt mehrfach in der Familie vor, von sehr schwach bis sehr stark), hatte auch erhöhte TSH werte (bei fast 5) und sehr neidrige T4 werte, nuklearmediziner empfohl ggf L-Th. 25. Hausarzt meinte aber das alles ok ist, werte sind wieder normal (bei über 3, dadrutner steht das ab 2,5 eine unterfunktion bestehen kann) und meinte ich hätte eisenmangel (Hämaglobin und Eisen in ordnung, Trensferrin erhöht und Ferritin erniedrigt).

Musste sowieso zum Frauenarzt, erzählte ihm alles, er sgate def. eine Unterfunktion, ich bekam L-Thyroxin 25, mir gings schlagartig besser. Tabletten wurden alle, ich zum Hausarzt, gab mir etwas höhere dosis (ca 33er), mir gings noch besser, erneute Blutuntersuchung ergab einen TSH von fast 3, wieder relativ niedrigen T4 wert, wieder stand drunter das ab 2,5 unterfunktion sein kann, aber nein, ich hab einen eisenmangel und soll eisen nehmen (wwwieder eisen + häm. normal, transferrin erhöht und ferritin erniedrigt. Dazu kam das bei der 1. und letzten Blutuntersuchung mein Leberwert erhöht war. beim 1. mal (im Oktober) war er bei 38, normwert geht bis 35. Keiner sagte was dazu, hab mir nix dabei gedacht weil eben so minimal erhöht. Nun im Februar bei der Kontrolle war er aber schon bei 52. Und wieder sagte niemand was dazu.

Nun lese ich natürlich die unterschiedlichsten Dinge bzgl des Leberwertes und auch in bezug auf ferritin/transferrin sowieso zur Schilddrüse, desweiteren las ich etwas von Nebennierenschwäche (laut onlinetest bei mir am wahrscheinlichsten)

Wie wahrscheinlich ist es denn nun das mit der Leber was nicht stimmt? Müsste sie da nicht weiter drauf eingehen da der sich ja nun erhöht? Und woran erkennt man eine evt Nebennierenschwäche? Die Ärztin sagte meine Niere wäre in Ordnung (laut Bluttest) aber kann man daraus auch gleich schlissen das keine nebennierenschwäche vorliegt? Ich weiß grad echt nicht mehr was ich tun soll bin ja einerseits am überlegen nochmal hinzugehen und wegen dem Leberwert zu fragen, aber kann ja z.b. auch alles mit der Schilddrüse zusammenhängen.. Schlimm wäre es doch sicher nicht bis zum 18. zu warten oder??

Zumal es mich verwundert das meine Symptome mit den Schilddrüsentabletten beinahe weg sind.. Fragte die Ärztin wie es sein kann das meine Schilddrüse gesund ist (laut ihrer aussage) aber die Tabletten so super helfen und wenn es am eisen liegen würde dürften die doch gar nicht helfen, aber darauf wusste sie keine antwort, ich soll eisen nehmen, nach 4 Wochen zur Kontrolle kommen ohne das teufelszeug thyroxin und wenn die transferrin und ferritin werte immernoch so sind würden wir weiter sehen.. (laut ihres Kollegen würde allerdings erst ne kontrolle nach 3 Monaten sich lohnen??)

...zur Frage

Ab wann sind erhöhte Leberwerte bedenklich?

Hallo zusammen!

Ich war zuletzt mal wieder im Krankenhaus. Dort wurde auch dreimal im Verlauf Blut abgenommen. Mir wurde immer gesagt, die Werte wären alle in Ordnung.

Jetzt war dem Entlassbrief eine Übersicht aller Laborwerte beigefügt. Dem konnte ich entnehmen, dass insbesondere die Leberwerte im Verlauf deutlich gestiegen sind. Bei der Aufnahme waren die noch völlig in Ordnung und sind dann sogar erst noch ein bisschen gesunken. Da davon keiner der Ärzte gesprochen hatte, gehe ich davon aus, dass die Werte noch nicht bedenklich erhöht sind. Mich würde aber interessieren, wann man reagieren müsste, bzw. worauf man achten müsste. Und wann man die Werte ggf. nochmal kontrollieren müsste.

Die Werte im einzelnen (Wert jeweils bei Aufnahme / am 3. Tag / am 5. Tag):

GOT (=AST): 32 / 20 / 45+ (angegebener Referenzwert <35 U/l)

GPT (=ALT): 34 / 21 / 61+ (angegebener Referenzwert <35 U/l)

g-GT: 41+ / 30 / 46+ (angegebener Referenzwert <40 U/l)

Ansonsten war auch die Lipase die ganze Zeit leicht erhöht (43+ / 47+ / 44+ - angegebener Referenzwert <38 U/l) und auch das g-Globulin, das nur einmal bestimmt wurde, war mit 20,8 (angegebener Referenzwert 10,3-19,6%) leicht erhöht.

Es wurde zwar während des Aufenthaltes die Medikation geändert, ich habe aber im Beipackzettel des neuen Medikaments nachgelesen, da steht bei den Nebenwirkungen nichts von der Leber. Alle anderen Medikamente sind gleich geblieben und auch die parenterale Ernährung wurde nicht verändert.

Vielleicht kann mir ja jemand von euch sagen, ab wann man von deutlich erhöhten Werten spricht, bzw. ab wann man reagieren müsste. Ich werde das natürlich nächste Woche auch noch mit meinem Hausarzt besprechen, möchte mir aber gerne vorher schon ein bisschen Hintergrundwissen aneignen.

Danke und viele Grüße, Lexi

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?