Erhöhen Östrogene in der Menopause das Brustkrebsrisiko oder ist das unbedenklich?

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5 Antworten

Also eine Bekannte von mir, die hatte eine Hormontherapie weil sie und ihr Mann sich ein Kind wünschten. Der Arzt wies die beiden extra darauf hin, dass durch die Hormongaben sich später das Risiko an Krebs zu erkranken, erhöhen würde. Natürlich hat sie die Hormontherapie trotzdem gemacht, weil sie ein Kind wollte, aber ein ungutes Gefühl bleibt wohl immer bestehen. Wenn der Arzt sie aber warnt, gehe ich davon aus, dass tatsächlich ein höheres Risiko für Krebs besteht.

Hallo, Magda Ich habe mich diesbezüglich auch schon beim Frauenarzt erkundigt und dieser hat mir berichtet, dass das Brustkrebsrisiko erhöht sein kann, wenn die Östrogentherapie über eine Dauer von mehr als 5 Jahre anhält! Außerdem hat er mir eine Kombination von Östrogenen und Gestagenen empfohlen, ich glaube das hat was mit dem Uterus zu tun... bin mir aber nicht mehr ganz sicher... Hoffe ich konnte dir behilflich sein!

Im Normalfall ist es wie mir das mein Frauenarzt erklärt hat so:

Irgendwann jenseits der 40 hört der Körper auf, die Hormone herzustellen, die für die Reifung von Eizellen gebraucht werden. Dann hören die Eierstöcke mit der Arbeit auf. Die Monatsblutungen werden schwächer. Vielleicht hört auch erst nur der eine Eierstock eher als der andere auf, dann hat man die Periode ein paar Mal nur alle 8 Wochen. Das ist aber individuell.

Durch die Hormonumstellung kann es sein, dass die Amygdalae im Kleinhirn "anfangen zu spinnen". Sie sind unsere Temperaturfühler, und dann kann es sein, dass der Thermostat nicht richtig funktioniert. Dann ist einem ohne Grund heiß, man bekommt Hitzewallungen. Das dauert ein paar Minuten und danach klappert man mit den Zähnen, weil wieder "falsch gemessen" wurde. Da kann man sich dann leicht erkälten. Es ist keine Krankheit, sondern eine Umstellungserscheinung.

Meine Mutter kam mit 42 und die Wechseljahre, und ich ganz genau mit 42 Jahren und 7 Monaten. Meine Mutter sagte mir einmal, dass ihr Arzt ihr wegen der Beschwerden sagt: "Dat duert twee joar, denn büst doar met dörch. Und denn feul doar man nie so hen, denn geiht dat ook fixer. - Das dauert zwei Jahre, dann ist man damit durch. Je weniger man da hinfühlt, desto schneller geht es."

Bei ihr dauerte es zwei Jahre, und bei mir auch. Vielleicht waren wir Glücksfälle, vielleicht war der Rat eines alten Arztes das beste das uns passieren konnte, wer weiß.

Sind die Beschwerden zu ertragen, würde ich von einer Behandlung der Hormonumstellung stets abraten. Die Natur hat das so eingerichtet, damit eine alte Schachtel nicht noch ein Kind großziehen muss, aber auch nicht gleich stirbt.

Wichtig ist bei Hitzewallungen dann, dass man sich nicht erkältet. Nachts ist es sinnvoller, die Beine frei zu machen, anstatt den Oberkörper. Das wirkt wie ein kalter Umschlag und senkt die Temperatur besser. stammt auch von dem alten Arzt

Früher hat man das gern gegeben und da war auch eine Ösatrogensubstitution noch öfter seegensreich in der Menopause. HEUTE ist unser Leben derart östrogenverseucht, dass sogar Männern schon Brüste wachsen und deise impotent werden. Wir trinken seit 540 Jahren mit dem Trinkwasser das von Antibabypille nutzen den Frauen ausgepinkelte Östrogen. Wir nehmen es Phytoöstrogene mit dem Bier u.a. Nehrungsmittel auf. Im Plastik (flaschen) sind Weichmacher die östrogenartig wirkej.

Heute hat sich ein neues Phänomen breit gemacht, die Östrogendominanz. Mädchen bekommen immer früher die Regel, werden geschlechtsreif.

Es sollte seeeehr genau überprüft werden obwirklich ein Östrogenmangel vorliegt.

Wer als Frau im Alter speckiger wird...kann immer noich Östrogene produzieren.,.und zwar durch das Enzym Aromatase was wir im Fettgewebe haben...da übernimmt quasi unser Hüftspeck die Aufgabe unserer in Ruhestand gehenden Eierstöcke im Alter. Deshalb leiden auch üppigere Ältere weniger an Osteoporose.

Und JA!!! je höher die Östrogenexposition in unserem Leben umso höher ist die Brustkrebsgefahr. Und immer häufiger muß heute Gestagen-Progesteron substituiert werden, weil es gegenüber der Östrogendominanz ins Hintertreffen geraten ist..oder eben úm die Mensopause immer weniger gebildet wird.

Balsam 30.07.2012, 09:43

sorry für die Tippfehler..oben das sollte 50 Jahre Antibabypille heißen und nicht 540 Jahre.

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Diese Frage wurde schon öfter mal gestellt, vielleicht findest Du ja ein paar interessante Antworten für Dich.

Bekommt man von Hormonen in den Wechseljahren Krebs? Frage von bella1 bella1 24.07.2012 - 13:23

Kann mir jemand mal verraten, wie ich schon bereits gestellte Fragen hier verlinken und einfügen kann? Bei mir will es immer nicht klappen. Danke!

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