Erfahrungen mit Vitamin-Präparaten?!

4 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Du wirst nicht deshalb krank, weil du zu wenige Vitamine zu dir nimmst. Das ist ein ganz großer Unsinn, den uns die Nahrungsergänzunmittelindustrie immer wieder verkaufen will. Vitaminmangel ist in Mitteleuropa extrem selten (abgesehen von Menschen mit Essstörungen oder Magen-Darm-Erkrankungen). Gerade Vitamin C nehmen wir in großen Mengen zu uns, weil es in vielen Nahrungsmitteln als Antioxidationsmittel eingesetzt wird.

Viele Menschen können sich einfach nicht damit abfinden, gerade in der kälteren Jahreszeit hin und wieder mal krank zu werden. Das hat die Industrie bemerkt und bietet eine riesengroße Palette von Produkten wie Actimel, Meditonsin, Aspirin Plus C, Echinaceakapseln, u.s.w. an.

Fakt ist: Es gibt kein Mittel gegen Erkältungen. Sie werden durch Viren ausgelöst und gegen die ist kein Kraut gewachsen (abgesehen von Virostatika, aber die lassen sich erstens bei Erkältungen nicht einsetzen, zweitens wäre das mit Kanonen auf Spatzen geschossen). Wie meine Mutter immer gesagt hat: Eine Erkältung dauert ohne Medikamente sieben Tage und mit Medikamenten eine Woche.

Vor einer Erkältung schützen kann man sich nur indem man sich in einem isolierten Zimmer einschließt und jeglichen Kontakt mit der Außenwelt vermeidet.

Was man allerdings tun kann, ist die Symptome zu lindern. Da hilft ein heißes Bad, Inhalieren mit Wasserdampf, viel trinken und außerdem Ruhe und Entspannung.

In unseren Breiten ist es nicht nötig, zusätzlich zur Ernährung noch Vitamine zu sich zu nehmen. Wenn du dich einigermaßen normal ernährst, auch Obst und Gemüse zu dir nimmst, öfter mal nach Vollkornprodukten greifst, ist das wirklich überflüssig. Das kostet nur Geld, bringen tut es gar nichts. Versuch noch möglichst viel Sonne zu tanken, bevor der Herbst vollends Einzug hält, damit reicherst du deine VitaminD Zufuhr an, das ist wichtig für die Abwehrkräfte in deinem Körper.

Liebe Henni, zu Deiner Frage "NEIN", die meisten Mittelchen sind reine Geldschneiderei und außer Magnesium nehme ich keinerlei Nahrungsergänzungsmittel zu mir. Eine gesunde Ernährung mit Gemüse und Obst, eine sportliche Abhärtung oder der Saunabesuch sind ganz bestimmt besser geeignet einer Erkältung vorzubeugen. Der Sommer ist vorbei und die nabelfreie Kleidung sollte dem auch vorbehalten sein. Also wettergerechte Kleidung und raus ins Freie, das ist besser als jegliche Nahrungsergänzung.

Sorry, aber diese Aussage ist schlicht falsch!!!! In all dem Obst und Gemüse, welches wir in den Regalen im Supermarkt, Biomarkt und auf den Wochenmärkten finden können, ist gerade noch 20 bis max. 50% an so lebenswichtigen Phytonährstoffen, Mineralien, Enzymen und Mikronährstoffen enthalten. Wem ist denn schon bekannt, dass z.B. eine Apfelsine 2 Jahre alt sein darf, um im Laden noch als frisch verkauft zu werden. Von 10 Menschen im Wartezimmer eines Arztes, sitzen 8 Patienten aufgrund einer Erkrankung, die aus einer Mangelversorgung entstanden ist. Wer es nicht glauben mag, der vergewissere sich bitte selbst im Internet. Es gibt viele unabhängige, nicht von der Pharmaindustrie finanzierte, Studien, die belegen, dass wir uns mehr und mehr krank essen und erhebliche Mikronährstoffmängel haben. Das nur soweit zu dem Beirag über mir.... Meine Empfehlung heißt: Wer Gesundheit wirklich ernst nimmt und für sich wichtig nimmt, der schaut nicht zuerst auf den Preis, sondern darauf, ob es sinnvoll und vor allem hilfreich ist. Ich habe mit Life Plus Produkten seit nunmehr 4 Jahren so gute Erfahrungen gemacht, wie mit keinem andern zuvor. Wer mehr darüber erfahren möchte.... http://www.(editiert vom Support)

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@claudiberg

Da drängt sich doch Verdacht auf, dass hier von dir mal wieder Werbung für "Jörns Bühner" und die von ihm vertriebenen Produkte gemacht werden soll. In der Hälfte deiner übrigen Antworten verweist du auch auf ihn.

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@claudiberg

Das hier ist das Ergebnis meiner Internetrecherche:

»Vitaminmangelkrankheiten sind unter den europäischen Ernährungsbedingungen eine Seltenheit geworden. Isoliert kommt lediglich der Vitamin-B12-Mangel vor; alle anderen Vitaminmangelzustände sind Hinweise auf komplexere, meist chronisch entzündliche Darmerkrankungen Resorptionsstörungen oder bedingt durch Schäden, die infolge medizinischer Eingriffe iatrogen entstanden sind.«

(Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Hypovitaminose).

Und wieso sollte die Pharmaindustrie Studien bezahlen, die zeigen, dass es nicht nötig ist, bestimmte Medikamente (Vitaminpräparate) zu nehmen? Das erschließt sich mir nicht, eigentlich müsste sie doch genau das Gegenteil wollen, um die unglaublich teueren Vitaminpräparate verkaufen zu können.

Und zum Thema "früher war es besser": Wie viel frisches Obst haben die Menschen wohl in den zahlreichen Jahrhunderten vor der Globalisierung während der Wintermonate gegessen? Sind die raus in den Schnee gestapft und haben sich ein paar Bananen gepflückt?

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@claudiberg

Liebe/r claudiberg,

Fragen und Antworten dürfen auf gesundheitsfrage.net nicht dazu genutzt werden eigene kommerzielle Dienstleistungen anzubieten.

Bitte schau diesbezüglich noch einmal in unsere Richtlinien unter http://www.gesundheitsfrage.net/policy

Vielen Dank für Dein Verständnis.

Herzliche Grüße,

Eva vom gesundheitsfrage.net-Support

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@claudiberg

bei Obst und Gemüse sollte man wirklich nicht auf den Preis schauen, denn von Bauern ganz frisch ist es immer noch am besten, oder macht es so wie ich - alles im Garten anbauen, was nötig ist, habe das ganze Jahr frische natürliche Vitamine

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Ich kaufe mir Multivitamintabletten immer in der Apotheke. Davon verspreche ich mir, eine gute Qualität zu bekommen. Qualität insofern, als dass die Vitamine und Mineralstoffe auch gut vom Körper aufgenommen werden. Gute Erfahrungen habe ich mit "Supradyn" gemacht. Die sind etwas höher dosiert als manch andere Mittel. Man muss ja dann nicht jeden Tag eine Tablette nehmen.

Ansonsten kannst du mit "Centrum" auch nichts verkehrt machen. Auf jeden Fall nie mehr als eine Tablette pro Tag, besser alle 2-3 Tage eine. Man kann Vitamine auch überdosieren.

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