Erfahrungen mit Stoma?

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Ich habe erst ein paar Monate das gleiche hinter mir und hatte die gleiche angst. Zuerst einmal zur OP, bei mir hat die 4,5 Stunden gedauert, anschließend für drei Tage Intensivstation. Ich hatte die meiste angst vor Schmerzen, ich bin Raucherin und huste ab und zu. Ich war erstaunt, ich habe keine Minute Schmerzen gehabt, so gut wird man Medikamentös eingestellt. Danach wurde ich dann auf die normale Station verlegt, auch da bekam ich regelmäßig Schmerzmedikation. Etwas unangenehm war das schlafen auf den Rücken, auf der Seite konnte ich mich nicht drehen, das zwickte. Dann kam der Therapeut täglich zu mir und hat ganz langsam und mit Hilfsmittel das Laufen geübt. Anfangs ging es sehr langsam, mein Kreislauf war nicht sehr stabil, aber nach ein paar Tage ging es schon besser. Vom Sanitätshaus kam jemand, der mich eingewiesen hat, wie man die Platte wechselt und sich richtig pfegt. Ich habe etwa 6 Wochen gebraucht um Routine bei der Versorgung zu bekommen, jetzt geht das schnell. Noch eins, die ersten Wochen esse lieber Schonkost und vor allem kein frisches Obst. Alles was Schalen hat, schäle lieber. Du wirst sehen, du gewöhnst dich sehr schnell daran. So schlimm ist das alles nicht. Ich halte Dir ganz fest die Daumen, daß das bei Dir auch so gut abläuft wie bei mir. Schreibe mir doch noch mal, ob Dir das ein bischen Mut gemacht hat. Liebe Grüße Ingrid,

Ratlos, Kohlenhydrate werden seit Monaten nicht mehr verdaut, warum?

Ich habe seit Mai bereits einen langen Weg hinter mir, bei dem Ärzte nichts auffälliges finden können. Sogar eine endoskopische Sonographie von Magen, Zwölfingerdarm und Bauchspeicheldrüse und mehrere Ultraschalls brachte nichts auffälliges. Außer, dass anscheinend viel Luft (was man auch hin und wieder hören und spüren kann) im Darm ist. Laut meinem Hausarzt im oberen waagerechten Teil des Dickdarms. Dann weiter habe ich seit Mai auch mehrere Bluttests hinter mir, bei denen die Ergebnisse leider auch immer völlig in Ordnung waren. Die letzte Blutuntersuchung habe ich Ende August bei meinem Hausarzt nochmal machen lassen, der dem Labor auch den Auftrag erteilt hatte, nach einigen speziellen Werte zu schauen, einschließlich sogar 2 Turmormarkern und Test auf Glutenunverträglichkeit. Auch da war das Fazit, einschließlich (Werten, die für die Galle interessant sind, Leberwerte, Schilddrüsenwerte, Amylase sowie Lipase im Blut), dass alle Werte normal waren. Ebenfalls 3 Stuhlproben innerhalb der letzten Monate gemacht, wo jedes Mal aufs Neue auch der Elastase-Wert mehr als ausreichend war: Zweimal weit über 300 und bei der letzten sogar ein Wert von über 400. Allerdings war der PH-Wert des Stuhls bei der letzten 5,3 und damit eigentlich leicht zu sauer. Organisch ist für die Ärzte alles Ok, kann nicht die Ursache für die schlechte Verdauung von Kohlenhydraten sein.

Mir geht es soweit gut, habe auch meist guten Appetit und kann auch gut aufs Klo gehen. Das Einzige, dass ich durch die mangelhafte Verdauung erlitten habe, war, dass ich seit Mai bis jetzt Oktober 20 KG abgenommen habe, was ich allerdings durch weniger und auch gesündere Ernährung noch gefördert habe. Trotzdem, mein Stuhlgang ist nach wie vor nicht gut und insbesondere nach kohlenhydratreichen Mahlzeiten (Teig, Reis, Schokolade zb. etc.) ist der Stuhlgang "sehr breiig und in die Richtung hellbraun - gelb sandfarben". Öfters fühlt sich der obere Bauchbereich auch irgendwie so an als wäre er gespannt und manchmal zwickt es auch an einigen Stellen, als hätte ich Piranhas in meinem Darm. Ende November habe ich zum Glück noch eine Dickdarmspiegelung, allerdings wurde mir gleich mitgeteilt, dass ich eine Dünndarmspiegelung wohl eher nicht bekomme, da zu aufwendig und meine Symptome noch nicht dramatisch genug dafür wären.

Was kann ich nur tun? Ich persönlich habe eher den Dünndarm im Verdacht, weil dort ja anscheinend nicht mehr richtig verdaut wird. Woran kann die fehlerhafte Verdauung liegen, wenn es nicht von irgendwelchen Organen kommt?

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Infektion - möglicherweise durch Krankenhauskeim???

Hallo!

Seit ca. 3-4 Wochen habe ich eine Entzündung rund um meine PEG-Sonde. Zuerst war es nur etwas gerötet, dann kam dazu, dass immer mehr Sekret aus der Wunde kam. Außerdem kam ein lokaler Schmerz dazu. Zuerst habe ich versucht, antimikrobielle PEG-Verbände zu nutzen - ohne Erfolg. Dann habe ich Fusicutan-Salbe drauf getan, da mein Arzt mir die vor ein paar Monaten, als ich schon mal eine (viel leichtere) Infektion hatte, dafür verschrieben hatte. Aber auch die hat nichts geholfen.

Die Rötung besteht immer noch und es ist sehr schmerzhaft. Manchmal tut jede kleine Bewegung oder auch nur das Anspannen der Bauchmuskulatur weh. Inzwischen kommt immer so viel eifriges Sekret aus dem Stoma-Kanal, dass ich den Verband Kind. 1x tägl. wechseln muss, weil es dann durch kommt.

Deswegen war ich dann heute auch beim Arzt. Der hat sich das angesehen, gesäubert und neu verbunden. Er meinte, es wäre eine Infektion des Kanals. Man müsse sogar aufpassen, dass es sich nicht bis zum Bauchfell ausbreitet, deswegen will er es morgen nochmal kontrollieren. Wie schnell kann denn sowas passieren? (Frage 1)

Jetzt habe ich überlegt, dass das mit der Entzündung losging, nachdem ich mit der Portinfektion und Sepsis im Krankenhaus war. Könnte ich mir da rein theoretisch einen Krankenhauskeim zugezogen haben, der jetzt die Entzündung ausgelöst hat? (Frage 2)

Ich werde morgen auf jeden Fall auch mal den Arzt fragen, wäre aber für eure Einschätzung dankbar.

Viele Grüße und Danke, Lexi

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