Erfahrungen mit Psychologen wegen Panikattacken?

3 Antworten

Hallo MIMI,

du solltest dir bewusst sein, das eine Panikattacke längstens 20 Minuten dauert und dann wieder von allein verschwindet. Natürlich sind das sehr schlimme Minuten und man entwickelt Todesängste ,für einen selbst furchtbare Symptome. Deshalb ist es wichtig heraus zu finden, was sind die Ursachen dafür ,und dann Strategien zu entwickeln dagegen anzugehen .Das macht jeder anders und jeder hat sein eigenes Konzept.z.B. kann man sich sagen.....das kann mir nichts anhaben, das spielt sich alles nur in meinem Kopf ab......oder man zwingt sich etwas zu lesen oder beschäftigt sich, Musik ist gut oder man macht Sport., Autogenes Training.....,Progressive Muskelentspannung, Atemtechniken .uvam. All dies Bedarf aber erst mal einer Professionellen Anleitung.

LG Bobbys :o)

Ich kann Dir von umgekehrter Seite berichten, ich bin Psychotherapeutin (Verhaltenstherapie).

Wie die Therapie genau aussehen wird, kann man nicht allgemeingültig beantworten, denn das hängt vom Therapieverfahren, individuellen Therapeuten und Deiner individuellen Störung und Persönlichkeit ab - Panikstörung ist nicht gleich Panikstörung, in der Psyche des Menschen gibt es immer individuelle Unterschiede.

Die grundsätzlichen Techniken bei Verhaltenstherapie sind kognitive Strategien, d.h. es geht um Deine Einstellung und ihre Veränderung, die Panikattacken nicht zu katastrophal zu sehen und sich nicht in die Angst hineinzusteigern (tatsächlich sind Angstsymptome nicht lebensbedrohlich, auch wenn sie sich so anfühlen), Beruhigungs- und Entspannungsmethoden, Aufmerksamkeitslenkung (Dich z.B. von Deiner Aufmerksamkeit auf den Atem abzulenken) und Konfrontationstechniken, d.h. sich der Angst in gewisser Weise auch zu stellen.

Es ist aber auch immer wichtig herauszufinden, womit Deine Panik ursächlich zusammenhängt, was die Panikstörung ausgelöst hat, und was sie aufrechterhält. Das ist individuelle Arbeit und wird in jeder vernünftigen Therapie stattfinden, über das Internet ist das nicht möglich.

Nur Mut, Du bist kein Einzelfall, Psychotherapie kann hier sicherlich helfen!

3

Danke, aber wie kriege ich dias mit dem bewussten atmen wieder weg? muss daran die ganze zeit denken und manchmal habe ich sogar das gefühl, dass ich weniger luft bekomme, was hilft da am besten?

0
17
@MIMII

Am wichtigsten ist es, die Aufmerksamkeit umzulenken, sich von der Beobachtung des Atmens abzulenken, außerdem die Einstellung zu ändern, d.h. die Vorstellung, keine Luft zu bekommen, zu entkatastrophisieren. Das kannst Du auch in einer Psychotherapie machen. Tips über das Internet helfen nur begrenzt - eine kostenlose Fernbehandlung kann ich Dir leider nicht zukommen lassen :-).

0

Gegen Panikattacken hilft, sich wieder sicher zu fühlen. Und dabei lassen Sie sich am besten von einem Psychotherapeuten unterstützen.

Panikattacken selber sind noch keine Erkrankung - sondern lediglich ein Symptom das bei vielen verschiedenen Krankheitsbildern vorkommen kann. Lassen Sie sich erstmal körperlich durchchecken - damit Sie wissen, dass mit dem Herzen alles in Ordnung ist. Und falls der Arzt nichts findet nicht wie ab zum Psychologischen Psychotherapeuten. Dort lernen Sie wie Sie wieder eine tiefe Sicherheit in sich etablieren, damit es Ihnen wieder besser gehen kann... alles Gute!

Gute Freundin hat psychische Probleme , wie können wir ihr helfen ?

Hallo, eine gute Freundin von mir leidet momentan unter psychischen Problemen und geht ab nächster Woche auch regelmäßig zu einem Psychologen. Letzte Woche haben ich und eine weitere Freundin mit aufgeschnittenen Armen gefunden und den Krankenwagen gerufen. Seitdem hat sie sich sehr zurückgezogen. Mittlerweile öffnet sie sich wieder ein wenig. Gestern abend habe ich dann mitbekommen, dass ihre beste Freundin plötzlich nichts mehr mit ihr zu tun haben möchte, weil sie mit keinem Menschen kontakt haben möchte, dem es psychisch nicht gut geht. Heute mittag war ich bei ihr zu besuch. Es war ganz gut nur auf einmal war sie überhaupt nicht mehr ansprechbar. Lag nur noch da und hat ins leere geschaut und konnte nicht aufstehen und nichts... Wir haben sie dann liegen lassen und so nach einer Stunde wurde es langsam besser. Was war das ??? Was hätten wir machen können ?

...zur Frage

Psychischer Schwindel wie wegbekommen, Hausmittel?

Ich bin Hypochonder / Angststörung und leide seit Februar 2013 darunter. Besuche auch eine Psychotherapie, bin schon seit 14 Sitzungen dabei. Mein Problem ist leider noch die Angst vor Krankheiten und dan der Schwindel und die kopfschmerzen die deswegen kommen. das erste mal tratt das auf, als ich plötzliche drückende kopfschmerzen hatte, die am hinterkopf immer auftraten, ich dachte mir erst dabei nic aber nach 2 wochen gingen die immernoch nicht weg und ich ging deswegen ins krankenhaus, durchgecheckt war alles ok, mir gings immer schlechter, weil ich dachte es wäre ein hirntumor. Ganze zeit hatte ich einen schwindel bzw. so eine benommenheit. Wirklich besser gings mir erst als ich ein MRT machen liess und ich erfuhr, dass da nix schlimmes ist, dass ich das warscheinlich durch den stress habe. dan irgendwann ging auch der kopfschmerz und der schwindel weg. Jetzt habe ich wieder so ein Problem, seit 3 Wochen habe ich Magenprobleme, war beim arzt und er hat gesagt es wäre Gastritis. Nun habe ich trotzdem angst , ob das illeicht nicht magenkrebs oder sowas ist, seit 4 Tagen habe ich wieder diese drückende kopfschmerzen bekommen und diesen ätzenden schwindel, der mich am meisten fertig macht, vorallem in der schule, weil ich immer denke ich kippe gleich um!

Ich brauche unbedingt hilfe und tipps. Gibt es villeicht auch irgendwelche Hausmittel gegen so einen schwindel?

...zur Frage

Hat meine Tochter ein psychologisches Problem?

Guten Tag, Ich bin der Vater einer 17 Jahre alten Tochter und bin mit meinem Latein am Ende. Ich denke, ich muss von Vorne anfangen: Schon im Kindergarten alter war überdeutlich Klar, dass sie anders war. Sie war immer sehr verschlossen und konnte nicht so recht mit anderen Kindern und war auch leicht zu verunsichern. Sie hatte dann zwar doch Freunde, aber in denen war sie dann gegen ihren eigentlichen Charakter sehr dominant. Später haben ich und meine Frau dann Luft bekommen, dass sie die Kaninchen im Kindergarten geschlagen hat. Dann, irgendwann bei uns zu Hause hat sie den Wellensittich gezwungen zu Baden. Wir haben es nicht weiter beachtet, schon bestraft aber nicht als was außergewöhnliches angesehen. Das hat dann auch im alter nachgelassen und ich bin mir zu 100% sicher, dass sie KEINEN Tier mehr was antut. (nun liegen ihr Tiere sehr am Herzen, sie betätigt sich auch ehrenamtlich) Aber dann ist mir aufgefallen wie schlimm es eigentlich mit unserem "schüchternen" Kind ist. Früher hat sie eher auf ein Eis verzichtet, als zum Verkäufer zu gehen und eins selber zu kaufen. Dann vor 2 Jahren wollte ich von ihr, dass sie schnell was bestellt und sie hat angefangen zu weinen und gesagt sie würde sich nicht trauen. Ich habe es auch wieder als Schwachsinn abgestempelt und fürchte nun immer mehr das es ein Fehler war. Die Schule hat mich und meine Frau kontaktiert das sie im Mathematikunterricht statt eine Antwort zu geben angefangen hat zu weinen, wir haben sie nicht drauf angesprochen. Im Urlaub hat sie nach einer Zeit aggressiv auf uns reagiert und meinte, dass sie einfach alleine sein will. Meine Frau sagte daraufhin das es typisch Teenager sei, ich jedoch finde dass dieses Verhalten mit 17 schon ungewöhnlich ist. Das ist aber nicht alles was mich beunruhigt. Auf unsere jüngere Tochter, die 9 Jahre jünger als sie ist reagierte sie schon immer kalt und Abweisend, gar hasserfüllt. Auch sonst kann ich sie nicht einschätzen, sie wirkt manchmal recht emotionslos oder ihre Emotionen passen nicht in die Situation, scheinen aufgesetzt zu sein, etc. Vieles lässt sie auch beunruhigend kalt und mir scheint es das sie sich ihren Freunden sehr Manipulativ gegenüber verhält. Meine Frau tut das alles ab, doch ich mache mir langsam Sorgen und bitte deswegen hier um Rat. Stimmt etwas nicht mit meiner Tochter?

...zur Frage

Welcher Krankheit könnte man folgende Symptome zuschreiben?

Hallo, ich leide unter folgenden beschwerden ich habe angst das es sich um eine frühphase einer psychose handelt ;S

Gedankeninterferenz(mir kommen ab und zu phasenweise gedanken in den sinn die mit meinem jetzigen gedanken oder meinem tuen nicht viel zu tun haben)

Gedankenperseveration(Dies ist aber schon etwas länger her da musste ich mir immer eklige dinge vorstellen,aber diese Gedanken haben ihren Reiz verloren..)

Angst-Nervosität(nur wenn ich mich mit diesem Thema beschäftige)

Selten Panikattacke

Leichte Zwangshandlungen(Das ist auch schon etwas länger her aber etwas leide ich immer noch darunter,ich habe das bedürfniss mit meiner hand zb bestimmte bewegungen zu machen wenn ich diese gemacht habe fühle ich eine erleichterung- ich kann das aber auch problemlos unterdrücken)

Was denkt ihr? Könnte ich im Frühstadium einer Psychose sein? Danke euch für euren Rat und eure Hilfe.

Oder mache ich mir zu viel Sorgen?

...zur Frage

Motivieren durch Belohnungen - einen Depressiven auf den richtigen Weg bringen?

Einem depressiven Menschen fällt oft das kleinste Bisschen sehr schwer zu tun. Unter anderem Sport, regelmäßige Körperpflege, geregelte Mahlzeiten und auch die Ausübung von Hobbies. Zudem kann sehr häufig der Schlaf-Wach-Rhythmus gestört sein, wie z.B. ein erhöhtes Schlafbedürfnis von mindestens 12 Stunden, oder auch ein verschobener Rhythmus - Nachts wachbleiben, Tagsüber schlafen. Es ist keine Tagesstruktur wie bei einem Berufstätigen vorhanden, aufgrund der Frührente mit Mitte 30. Jetzt zu meiner Frage: Wie könnte man diesen Depressiven dazu motivieren, dass er anfängt sich aufzuraffen. Ratschläge kommen nicht bei ihm an. Daher möchte ich es gerne mit einer Art Belohnungssystem versuchen. Kennt sich da jemand aus oder hätte Ideen wie so ein Belohnungssystem aussehen könnte? Wie geht man vor und mit was könnte sich ein Mensch, dem alles schwerfällt, belohnen?

...zur Frage

Selbsthilfe bei Zwangsstörung?

Was kann man neben psychotherapeutischer und medikamentöser Behandlung noch für sich selbst tun? Wie geht ihr mit Zwangshandlungen um, um sie zu reduzieren/neutralisieren? Habt ihr Tipps

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?