Entscheidungshilfe Mammographie

2 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Ich an Deiner Stelle würde auf jeden Fall das Screening machen und wenn Dir die Aussagen nicht ausreichen würden, könntest Du Dich ja immer noch für eine Mammographie entscheiden und sie selbst bezahlen. Hast Du nicht einmal darüber nachgedacht, dass diese vielen Röntgenstrahlen bei der Mammographie auch eine Entartung begünstigen könnten? Dann würde ich lieber sparen und vielleicht mal ein MRT machen lassen, dann hast Du diese Strahlenbelastung wenigstens nicht. Mir geht es ähnlich wie Dir und ich habe mich dazu entschieden, diesen Herd, den man im Januar getastet hat im Zuge der Vorsorgeuntersuchung entfernen zu lassen. Mein FA hat mir dringend dazu geraten, er meint, diese ganzen Untersuchungen würden im Endeffekt nichts bringen, und eines Tages müsse es sowieso raus und dann könnte es schon entartet sein. Also werde ich mir bald einen Termin in der Klinik besorgen und es entfernen lassen. Dann bin ich auf der sicheren Seite und habe Ruhe. Alles Gute für Dich!

Die Röntgenstrahlen sind nicht ohne,da gebe ich dir recht,nur leider sind Mikroverkalkungen in einer MRT nicht sichtbar,soweit ich richtig informiert bin.Da ist die Mammographie wieder vorraus...........weißt du,ich denke,das alles seine Vor-, und Nachteile hat.Damals 2004,als der Radiologe mir eine MRT nahe legte,mußte ich mich aufgrund der doch recht hohen Kosten dagegen entscheiden.Das ist mir nicht leicht gefallen,vor allem weil er mir sagte,das mit 75%iger Sicherheit mittels MG/US Untersuchung alles ok wäre,aber da das Gewebe bei mir extrem dicht ist,würde man erst sehr spät unter Umständen zu spät etwaige bösartige Veränderungen erkennen..........ein Satz der sehr nachdenklich macht! Meine damalige FÄ lehnte es ab,weil es ihrer Meinung nach bei jeder 10.Frau ist,zum anderen die Aussage des Radiologen nicht stimme und ich es mir doch genau überlegen sollte ob die hohen Kosten in Verhältnis zum eigentlichen Nutzen stehen.

Wünsche dir für die bevorstehende OP alles Gute!Ich denke auch,das es gut ist,wenn du diesen Herd entfernen läßt.Sicher ist Sicher. LG :)

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@sonne123

Ich danke Dir und ich wünsche Dir ebenfalls alles erdenklich Gute! Pass gut auf Dich auf! L.G.

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@schanny

Danke schanny,das werde ich machen,was bleibt mir denn auch weiter über.An der Dichte der Brust kann man nichts ändern und somit werden gewisse Restzweifel am Befund immer bestehen.

Ich habe in einer deiner Fragen gelesen,das die KK die Kosten für eine MRT ebenfalls bei dir ablehnte und du daraufhin Widerspruch eingelegt hast. Hatte der Widerspruch zwischenzeitlich Erfolg?

LG :)

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@sonne123

Der Widerspruch wird jetzt am 24.06. vor dem Widerspruchsausschuss verhandelt.Ich habe kaum Hoffnung auf Kostenübernahme, trotz triftiger Argumentation, so von wegen Operationskosten erspart usw. Das scheint da niemanden wirklich zu interessieren. Ich lass mich also überraschen und gehe erstmal davon aus, dass ich die 450€ selbst berappen muss. Bei meinem geringen Einkommen, kann ich es mir nur irgendwie vom Mund absparen, anders geht es nicht. Die Radiologin sagte aber, das nichts tumorverdächtiges wäre, das hat mich etwas beruhigt. Gewissheit hat man erst, wenn das Gewebe feingeweblich untersucht worden ist und da man bei mir auch nicht genau weiß wo man hinstechen sollte, kommt halt auch keine Stanzbiopsie in Frage. Mein Frauenarzt meinte auf jeden Fall rausnehmen lassen, und da ich mir mit Sicherheit keine weiteren MRT`s leisten kann, habe ich mich dazu entschlossen. Die Op Kosten werden wenigstens von der Krankenkasse übernommen, auch wenn sie sicherlich teurer ist, als ein MRT. Aber bei diesen Milchmädchenrechnungen steigt man eh nicht durch und es ist alles komisch. Ich versuche auch nicht mehr, hier irgendwas zu begreifen, das kostet nur Nerven. Trotzdem Dir alles Gute und toi, toi, toi!

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@schanny

Diese Logik soll anscheinend auch niemand verstehen.Drücke dir ganz fest die Daumen,das der Widerspruch ein voller Erfolg wird!!!

LG und Danke,das du mir noch einmal geantwortet hast :-)

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Hallo,

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