Entleerungsstörung durch PTBS/sozial Phobie?

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2 Antworten

Hallo Apalla, Therapie ist schonmal gut. Du hast leider nicht geschrieben wieviele Therapiestunden du bereits hattest aber ich kann dir aus eigener Erfahrung sagen dass zumindest bei der Sozialphobie sehr viel Geduld gefragt ist. Also gebe nicht so schnell auf und versuche auch eine Verlängerung der Therapie zu bekommen. Vielleicht könnte dir auch ein stationärer Aufenthalt helfen und du könntest hinterher ambulant weiter machen. Spreche deinen Therapeuten darauf an. Ansonsten empfehle ich dir Entspannungstechniken zu erlernen. Diese kannst du dann anwenden wenn ein Termin, Telefonat usw. ansteht. Vielleicht klappt es und du wirst ruhiger. Alles Gute

Ich hatte schon ein paar (seit nov. 2011) leider nur 1-2 mal im monat da der therpeut twas weiter weg ist und ich alg2 beziehe. Klinik ist in arbeit aber max. 6 wochen. Danke mit dem Tipp Entspannungstechnicken! :) Auch dir alles gute

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Ich kenne so etwas auch aus jungen Jahren. Bei mir war es "nur" der Kreislauf, der nicht mitspielte. Was jetzt kommt klingt zunächst kurios, braucht auch einiges Nachdenken. Man muss seine Vorstellung etwas verschieben. Es hat mir aber geholfen.

Da haben irreale Ängste die Regie über den Körper übernommen. Das darf man nicht durchgehen lassen. Der Körper hat gefälligst dem Willen zu gehorchen. Es sind nicht meine Problem, sondern der Körper zickt herum. Also braucht er dann einen Tritt in den A°°

Das Körper hat gefälligst zu funktionieren. Was fällt dem ein, einfach jetzt aufs Klo zu wollen, drei Stunden sind noch nicht herum. Jetzt sind wir auf der Zielgeraden, hier wird nicht umgekippt. Da muss man ein paar Mal pro Situation rigoros sein. Danach kann man den Körper jeweils belohnen mit irgend etwas. Zuckerbrot und Peitsche ist die Devise.

Mir hat dazu die Vorstellung geholfen, dass mein Körper nur so etwas ist wie mein Auto, und ich der Fahrer. Was macht man mit einem Auto, man pflegt es ausreichend, sorgt für einen vollen Tank, macht mal einen Ölwechsel... Der Vergleich hinkt natürlich auf beiden Beinen, ist nur so als Vorstellung gedacht.

Dem Körper kann es nur so gut gehen, wie der Geist die Umstände schafft. Wenn der Körper nicht mitzieht, dann fällt bald einiges weg z.B. Essen und Trinken, ein Dach über dem Kopf... Da muss man ihm irgendwie klar machen, wer der Boss ist.

Mittlerweile kann ich das sogar bei z.B. Kopfschmerzen so machen. Körper was fällt dir ein, du hast gefälligst zu funktionieren. Das ist dein Job, krieg das also in den Griff!

Die Kopfschmerzen gehen weg und ich bekomme Heißhunger auf irgend etwas. Das ist dann die richtige Medizin gegen die Kopfschmerzen.

Es sind nicht meine Schmerzen, sondern der Körper funktioniert nicht richtig. Die Meldung hätte er beim Frühstück gleich durchgeben können, dann hätte ich da schon die Banane, oder was immer er braucht gegessen. Also warum nicht gleich so?

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