entkalken mit salz:das wasser reichert sich mit na+ an.hat das einfluss auf die gesundheit?

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Der erlaubte Gehalt an Natrium im Leitungswasser/Trinkwasser wird von Behördenseite mit maximal 200 mg/Liter angegeben. Pro Grad deutscher Härte kann man pauschal 10 mg Natrium ansetzen beim Ionentausch, das bedeutet also bei 20°dH Austausch gegen Natrium gelangen zusätzlich 200 mg/L Natriumionen ins Wasser. Das wäre dann zu viel, da im Wasser soweiso schon Natrium enthalten ist. In der Regel erfolgt aber eine viel geringere Enthärtung, man kann mit Teststreifen leicht den Rest- Kalkgehalt im Leitungswasser des Hauses am Hahn messen. Diesen Wert zieht man ab von dem Wert im Rohwasser, also z.B. bei 7° Resthärte am Wasserhahn und 17°dH im Leitungswasser unbehandelt werden 10° rausgezogen, sprich 100 mg/L Natrium zusätzlich im Hauswasser. Das ist unbedenklich, da wir Natrium in weit größerer Menge über die Nahrung zuführen, nämlich Grammweise.

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