Elektroschocks bei Depression???

2 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Elektrokrampftherapie ist bei schweren oder bestimmten Situationen sehr hilfreich. Es gibt eine lange Diskussion darüber, ob wiederholte EKT, also mehrmals EKT-Serien im Leben (eine Serie sind so ca 10 Behandlungen) eventuell etwas das Gedächtnis negativ beeinflussen. Bisher haben die Studien dies aber nicht wirklich nachweisen gekonnt. Direkt nach der EKT treten wie schon hier gesagt Gedächtnisstörungen auf, die reversibel sind. EKT ist wie gesagt sehr hilfreich und teilweise nebenwirkungsärmer als Medikamente; so ist es teilweise besser Schwangeren mit schweren depressionen EKT zu geben, als Antidepressiva (besser bzgl. dem Kind). *** EKT ist sehr in Versuch gekommen, da dies früher ohne Narkose bzw. ohne medikamentöse Muskelantspannung durchgeführt wurde. Da kam es sogar zu Knochenbrüchen. Das ist aber heutzutage anders.

Die Elektrokrampf therapie "schockt" nicht, sondern setzt gezielt elektronsiche Impulse um einen Krampfanfall im Gehrin auszulösen. Das ganze läuft in narkose ab, der Patient bekommt also rein gar nichts davon mit. Die EKT ist sehr wirkungsvoill, auch noch wenn viele Antridepressive Medikamente vorher beim patienten keine Wirkung zeigten. Entgegen Bertas Meinung weiß man nicht mal annähernd wie die Ekt funktioniert, die positiven Ergebnisse werden untmittelbar wenigen Tagen bis Wochen sichtbar, also noch bevor es zu Neuronenneubildung kommen kann. Im Nebenwirkungsprofil steht die EKT besser da wie die meisten Antidepressiva, Konzentrations-und Erinnerungsstörungen direkt nach der Therapie bilden sich zurück.

das ist nicht "MEINE" meinung > s. link

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@berta

...und die magnetkrampftherapie steht im nebenwirkungsprofil anscheinend besser da, als die EKT.


Die Magnetkrampftherapie scheint tatsächlich eine Alternative zur Elektrokrampftherapie zu sein, die deutlich weniger Nebenwirkungen hat, sagt Professor Dr. Thomas E. Schläpfer von der Bonner Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie. Angesichts der kleinen Patientenzahl ist dieses Ergebnis aber noch mit Vorsicht zu betrachten. Wir müssen jetzt unbedingt weitere Patienten behandeln, um unsere Ergebnisse zu bestätigen.

Für Menschen, die an Depressionen leiden, sind die Resultate aber schon jetzt Anlass zur Hoffnung Während die EKT aufgrund ihres unverdient schlechten Rufs von vielen Medizinern auch heute noch eher als ultima ratio gesehen wird, hat die MKT mit diesem Manko nicht zu kämpfen. Sie könnte daher bei Patienten, die auf Medikamenten und Psychotherapien nicht ansprechen, als Alternative zum Einsatz kommen. Das könnte eventuell so manchem Betroffenen einen jahrelangen erfolglosen Behandlungsmarathon ersparen.


http://tinyurl.com/cmr7ewu

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