Elektronische Gesundheitskarte - Einsicht von erhobenen Daten / ggf. Löschung und: ein Problem, mehrere Ärzte?

2 Antworten

Hallo,

auf der Gesundheitskarte werden wie auf der bisherigen Versichertenkarte folgende Daten gespeichert:

- Vor- und Nachname (auf der Karte aufgedruckt)

- Geburtsdatum

- Adresse

- Krankenkasse (auf der Karte aufgedruckt)

- Status: Mitglied, Familienangehöriger, Rentner

- freiwillige Teilnahme an Programmen für bestimmte chronische Erkrankungen, z.B. Diabetes, Asthma

Mehr wird und kann aktuell nicht auf der Karte gespeichert werden. In einer zukünftigen Ausbaustufe sollen mit Einverständnis des Kunden auch Arztberichte gespeichert wird. Das Einverständnis ist vom Kunden ausdrücklich zu erklären. Sonst ist eine Speicherung von medizinischen Daten nicht möglich.

Beim Arztwechsel gilt:

 Die Versicherten sollen den an der vertragsärztlichen Versorgung teilnehmenden Arzt innerhalb eines Kalendervierteljahres nur bei Vorliegen eines wichtigen Grundes wechseln.

Quelle:

http://www.gesetze-im-internet.de/sgb_5/__76.html

Für sehr viele Leistungen erhält der Arzt eine Quartalspauschale. 4 Besuche bei verschiedenen Ärzten ist für die Krankenkasse daher wesentlich teurer als 4 Besuche beim gleichen Arzt innerhalb eines Quartals.

Gruß

RHW

 

Da Deine Frage bezüglich der Gesundheitskarte nur "Mittel zum Zweck" ist und es Dir eigentlich ums Ärzte-Hopping geht, beschränke ich mich darauf: was darauf gespeichert wird, ist unterschiedlich viel - in Österreich beispielsweise mehr als in Deutschland - beim Ärzte-Hopping wirst Du dadurch nicht ausgebremst.

Trotzdem ist das, was Du vorhast, im Gesundheitssystem nicht vorgesehen und nicht erlaubt. Warum, meinst Du, wurde gerade erst feierlich ein Gesetz gebastelt, welches Dir unter bestimmten Umständen eine Zweitmeinung zubilligt?!

Ich will Dir jetzt nicht mit dem Satz kommen "wenn das jeder machen würde...", aber dass auf der einen Seite immer mehr an den Leistungen gespart wird, auf der anderen Seite aber solche "Testversuche", wie Du sie vorhast, bezahlt werden, kannst Du nicht annehmen.

Wenn Du meinst,  4 x zum gleichen Arzt wegen verschiedener Erkrankungen sei gleichzusetzen mit 4 x zu unterschiedlichen Ärzten, um dieselbe Erkrankung zu diagnostizieren - dann hast Du das Prinzip der Sozialversicherung nicht verstanden!

Lange Rede, kurzer Sinn: was Du vorhast, widerspricht geltenden Sozialgesetzen und ist eine unnötige Belastung des Gesundheitssystems. Du kannst das zwar zunächst praktizieren, darfst aber sicher sein, dass Deine diversen Arztbesuche, die ja anhand Deiner Sozialversicherungsnummer eindeutig zuzuordnen sind, spätestens bei den Abrechnungsprüfungen auffallen. Es ist naiv, zu glauben, dass Du "ja eigentlich kaum Kosten" verursachst, nur weil Du auf teure Untersuchungsmethoden verzichtest. Was und mit welchen Mitteln untersucht wird, entscheidet immer noch der Arzt! Und eine gewissenhafte Diagnose erfordert nun mal die eine oder andere zusätzliche Untersuchung.

Die Krankenkasse wird Dich um Stellungnahme bitten und, wenn sie erst verstanden hat, was Deine Intention ist, die unnötig erzeugten Kosten Dir in Rechnung stellen lassen. So einfach ist das...

Es geht darum, herauszufinden, wieviele unterschiedliche Diagnosen und Behandlungsvorschläge für die gleichen Beschwerden entstehen auf diesem Wege.

Das Gespräch als Diagnoseinstrument auf dem Prüfstand also.

Ärztetest auf Kosten der Allgemeinheit? Vergiss es. Bestenfalls bekommst Du vier Diagnosen mit vier Therapievorschlägen und bist genauso schlau wie vorher. Aber bald um einiges ärmer, denn dass die Ärzte, deren Bemühungen nicht honoriert werden, weil die Krankenkasse die Kostenübernahme ablehnt, Dir nette Privatrechnungen schicken werden - da kannst Du sicher sein. 



Dann muss ja gar nicht gehüpft werden, wenn man sich die Zweitmeinung einholen kann.

Der Arzt bekommt dann aber keine Befunde vom anderen, es soll eine völlig unvoreingenommene Untersuchung sein.

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@Dunno

Bis dato ging es Dir um eine Dritt-  und Viertmeinung. Wenn Du meinst, nun mit einer Zweitmeinung zufrieden sein zu können, um so besser. Beachte aber bitte, dass auch dies mit gewissen Auflagen und Einschränkungen verbunden ist: https://www.aerzteblatt.de/VSG2015 (Zweitmeinung).

Du hast als Patient das Recht, die bisherigen Befunde (ggf. als Kopie) "mitzunehmen. Um unnötige Kosten zu vermeiden, sollte der Patient dies auch tun und nicht alles doppelt untersuchen  lassen, um so zu einer "unvoreingenommenen" Untersuchung zu gelangen. Was ist das überhaupt für eine Unterstellung?! Dass der eine Arzt dem anderen zum Munde redet? Oder grundsätzlich anderer Meinung ist als sein Kollege?? Du verwechselst da Untersuchung und Befund, scheint mir.

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Großer "Knubbel" unter unterkiefer. Krebsangst.

Guten Tag,

ich melde mich hier, weil ich nicht mehr wirklich weiter weiß.

Es sieht folgendermaßen aus:

Ich habe an/unter meinem linken Unterkiefer richtung rachen vor einigen Wochen einen ca 1,5x1x0,5 cm großen knubbel festgestellt, der quasi irgendwie dadrunter verwächst. Er ist verschiebbar, recht fest.

Ich habe auch Ein durchgehendes Druckgefühl im Hals, schwierigkeiten zu schlucken. Mal mehr, mal weniger. Ich kann nicht wirklich sagen ob es ggf. mit den ständigen Gedanken daran zu tun hat, oder evtl dem teils andauernden betasten. Wirklich ganz weg ist das Gefühl glaube ich nicht.

Dazu habe ich noch weitere kleinere teils feste, teils verschiebbare "knubbel" im kiefer/rachen bereich oberhalb des kehlkopfes. UND nun habe ich auch noch einen kleinen verschiebbaren knubbel (0,5x0,5) auf meinem schultermuskel festgestellt. Ich mache sehr viel Sport, weswegen es durchaus auf eine Verspannung zurückzuführen sein könnte. Mein Hausarzt meinte, dass dies angeschwollene Lymphknoten sind. (Letzteren auf dem Nacken habe ich noch nicht checken lassen)

Allerdings bin ich so gesehen ein Opfer der Google Suche geworden, und bin dementsprechend dabei mich selber mit den scheinbar einzig und allein vollkommen negativen krebs diagnosen googles kaputt zu machen.

Ich finde keine Einzige gutartige Beschreibung der Symptome, was dies sein könnte (vorallem bezogen auf das große ding links unter meinem kieferknochen). Und das macht mir Panik.

Ich würde nun gerne wissen, ob ich weitere Ärzte aufsuchen sollte.

Ich habe gelesen, dass das die Speicheldrüse sein könnte (dazu muss gesagt werden dass ich sehr dünn bin), aber rechts fühle ich so ziemlich garnichts.

Evtl können sie mir weiterhelfen.

Mit freundlichen Grüßen

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Histaminintoleranz? Ursache in Teppich/Möbeln/Mauerwerk?

Hallo zusammen,

derzeit leide ich unter vielen Symptomen der Histaminintoleranz (Herzklopfen, Kopfschmerzen, Hitzewallung, Schwindel, etc.), diese ist jedoch noch nicht diagnostiziert. Auffällig ist, dass es mir immer wenn ich eine Zeit im Büro bin "schlechter" geht als sonst. Wenn ich ein paar Wochen Urlaub hatte, ist es gefühlt immer stetig besser geworden (zwar nicht ganz weg, aber besser).

Viele meiner Arbeitskollegen klagen auch über Kopfschmerzen und Co (ein anderer Kollege sagt er hat die gleichen Symptome wie ich).

Organisch bin ich nämlich laut Ärzte tip top, daher bleibt mir derzeit nur der Verdacht auf Histamin.

Kann eine Histaminintolleranz von Räumlichkeiten (Teppichboden, Möbel, Mauerwerk, etc.) hervorgerufen werden? Und wenn ja, kann diese dann auch wieder verschwinden, wenn man eine Zeit lang nicht mehr in diesen Räumlichkeiten ist bzw. Büro wechselt? Hat hier jemand Erfahrungen gemacht wie lange das dauert?

VG Hulkyx

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Kribbelnde Hände und Füsse, Schwindel, Unwohlsein - was ist das?

Hallo zusammen ich weiss ihr seid keine Ärzte. Es fing alles am Freitag an mit schwindel Unwohlsein Übelkeit. .Samstag ging es etwas besser...Sonntag wieder schlechter mit kopfweh und innere Unruhe. .Montag kam dann das kribbeln in den Händen und füssen hinzu und als würde ich nicht mehr 100 Prozent klar sehen...Seit dem geht dad nich mehr weg..Meine arme und beine fühlen sich tonnenschwer an als hätte jch tagelang durch gearbeitet. Jede bewegung ist sehr anstrengend.Ich war gestern beim arzt.er machte ein EKG. .Keine Auffälligkeiten. Blut wurde heute abgenommen. Ich mache mir sorgen was da los ist. .Ich bin doch erst 33 und habe zwei Kinder. Ich will keine Diagnose von euch aber vielleicht habt ihr Tipps in welche Richtung es gehen könnte. Oder vielleicht hatte schon mAl jemand die gleichen Symptome

Danke euch

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Aura Migräne mit psychischen Nebenwirkungen?

Hallo Ihr lieben,

seit längere Zeit leide ich unter Aura Migräne. Ich habe wenig bis kaum Kopfschmerzen da bei. auf jeden Fall merke ich kaum was. Wenn es los geht, schlisse ich immer die Augen. weil ich das Geflimmer vor den Augen nicht klar komme. dann fängt es an mit der Psyche. ganz plötzlich steigen die Ängste hoch und ich gerate in eine Art Panikartige. wo bei ich es nicht möchte. ich ziehe die Schultern hoch, mir wird kalt und ich zittere. (wenn ich ehrlich bin, wünsche ich es niemanden, der seuche Zustände bekommt.) jetzt gerade hatte ich es auch. was da zu kommt, das der Kopf nicht mehr aufnahmefähig ist. was die Sache nicht besser macht. viele sagen dann zu mir: lege dich hin und mach alles dunkel. da kann ich sagen: nicht meine Welt. wenn ich das Psychische nicht mehr aushalte, nehme ich was zur Entspannung. wie: 15mg Mirtazapin oder 5mg Diazepam. ich versuche es aber zu vermeiden die zu nehmen. sind ja keine Leichte Medikamente. Schmerzmittel vermeide ich genauso. mein Motte ist: es kommt und geht.

meine Psychische Diagnose: PTBS und ich habe von meiner Mutter: Hornhautverkrümmung vererbt. mir wurde mal gesagt: das ich Kontollangst habe.

mit den ganzen Diagnosen bin ich recht gut vertraut. also habe mich informiert. aber das war es wieder. denn so viele Infus gibt das Internet oder auch Bücher nicht her. viele Ärzte schweigen lieber, als zu reden.

wuw die Kopfschmerzen werden stärker.

ich würde mich Freuen wenn mir jemanden mehr da zu sagen kann und vielleicht auch die Ursache und was ich machen kann oder vermeiden kann. Irgendwie so. sorry der Kopf ist nicht ganz anwesend.

danke für eure Antworten. L. G. Strenwanderer

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Seit einem Jahr roten Hals, belegte Zunge, müdigkeitserscheinungen usw.

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