Wie den Elektrolythaushalt während Heilfastenkur auf gesunden Level halten?

4 Antworten

Hallo Martin, 

also Deinen guten Vorsatz der gesünderen Ernährung halte ich für sehr vernünftig.

Auch dass Du das Rauchen aufgegeben hast, ist supergut.

Aber warum einem kerngesunden Mensch der Wunsch nach Heilfasten in den Sinn kommt, das hat sich mir bisher nicht erschlossen.

Warum willst Du Dich denn nicht einfach ab jetzt sofort gesund ernähren? Warum ist da ein "Startschuss" für nötig? Warum vorher diese unnötige Quälerei für den Körper?  Denn so ein Fasten bringt die Verdauungsphysiologie gehörig durcheinander, und eigentlich sollte man dies nur unter dauernder ärztlicher Moderation machen, z. B. in einem Kursanatorium. Aber das ist, wie oben angedeutet, für einen kerngesunden Menschen völlig "overstyled".

Auch ich habe nach dem Rauchen 13 Kg zugenommen, aber auch, weil ich nicht mehr arbeiten konnte, also die erhöhte Verbrennung fehlt.

Von diesen 13 Kilos habe ich allein 10 Kg wieder abgenommen, ganz einfach indem ich möglichst keine Kohlenhydrate mehr zu mir genommen habe. 

Besonders zum Abendessen habe ich keine Nudeln mit Bolonaisesosse mehr gegessen, keine Pizza, wenn Brot dann nur noch ein wenig Roggenbrot aus Vollschrotmehl, usw., habe halt alles worin in irgendeiner Form Mehlpampe verarbeitet wurde weglassen. Das ist ganz einfach und man nimmt dann auch schön langsam ab. Auch der Wechsel in den Hungermodus des Stoffwechsels wird so vermieden, denn sonst rutschst Du schnell in den Jojo-Effekt.

Also mein Rat ist, lass das Fasten sein, schraub die Kohlenhydrate zurück (evtl. nur morgens noch) , kein Bier oder Fruchtsaft, evtl. mehr Bewegung, und die Pfunde purzeln schön langsam weg.

Falls Du Rezepte brauchst für KH-arme Nahrung, schau Dich hier mal um, da gibts auch sonstige Ratschläge für die Gesundheitsernährung, viel Erfolg, Winherby

https://www.paleo360.de/abnehmen-mit-paleo/

Es ist gut, dass du dich bewusster ernähren willst. Eine Heifastenkur ist aber nur dann ein geeigneter Einstieg, wenn es wirklich notwendig und ärztlich verordnet und begleitet wird. Dann brauchst du dir auch über solche Fragen keine Gedanken zu machen.

Eine Fastenkur kann auch nach hinten losgehen. Ich habe damit keine guten Erfahrungen gemacht und würde nie wieder fasten. Ich habe mich während der Fastenzeit viel bewegt, täglich mindestens 10km gelaufen und habe auch 5kg abgenommen. Soweit, so gut.

Das Dilemma begann nach der Fastenzeit. Mein Stoffwechsel war im Keller und immer, wenn ich was aß, egal was, nahm ich zu, wenn ich nichts oder wenig aß, habe ich mein Gewicht gerade so gehalten.

Es war ein Teufelskreis und ich legte besonders nach Urlaub und Weihnachten 3-4kg zu. Die bekam ich aber nicht wieder runter, so ging mein Gewicht stetig bergauf bis ich 10kg zugenommen hatte.

Ich wog mehr, als vorher. Dazu nahm ich auch mehr an Fett zu und ich fühlte mich aufgeschwommen und fett, obwohl ich eigentlich nicht übergewichtig war, sondern an meiner Obergrenze war. Es dauerte bald 20 Jahre, bis ich meinen Stoffwechsel und mein Gewicht wieder im Griff hatte.

Jetzt nehme ich nach Urlaub und Weihnachten nur noch 1-2kg zu und die sind bald ohne jegliche Diät, mit meiner normalen Ernährung in einer Woche wieder runter. Jetzt wiege ich fast wieder soviel, wie nach meiner Fastenzeit und die Speckröllchen verschwinden nach und nach.

Ich würde dir nur zu einer Ernährungsumstellung raten. Mir hat die Trennkost viel gebracht.

Fisch und Fleisch immer nur mit wenig Soße, keine Kartoffeln, Pasta usw., dafür viel Gemüse oder Salat. Auch Brot und Brötchen sind nur die Ausnahme, dafür selbstgemachtes Müsli mit Getreideflocken und allerhand Samen und Kernen. Käse schmeckt auch ohne Brot und statt Kartoffeln, kann man Paprikaschoten zum Quark essen, das ist sehr lecker.

Dann noch viel Bewegung, 10000 Schritte am Tag und ein spezielles Gymnastikprogramm. So fühlt man sich wohl, der Körper strafft sich und pendelt sich auf ein Normalgewicht ein, das man mit der Ernährung steuern kann.

Überdenke nochmal deinen Plan!

Ich wünsche dir viel Erfolg beim Abnehmen und noch mehr beim Gewichthalten, denn das ist meist schwieriger, als das Abnehmen selbst. Gib dem JoJo Effekt keine Chance!

Und beginne mit dem Abnehmen sofort, nicht erst im neuen Jahr. Je eher, umso besser!

Liebe Grüße!


Wirst du die Heilfastenkur mit ärztlicher Begleitung machen, dass solltest du.

Der Arzt wird dir dann die entsprechenden Elektrolyte nennen.

Zweimal in der Woche Fasten

Hallo ihr Lieben,

ich habe nun öfter gehört, dass wöchentliches Fasten gut für den Körper sei, es unterbreche die Gewohnheiten, fördere den Stoffwechsel und es sei Blutdruck stabilisierend. Aber fundierte Artikel, habe ich leider nicht gefunden.

Ich selber habe immer wieder mit meinen Körper zu kämpfen und stelle gerade meine Ernährung um, ich selber habe es jetzt einige Male gemacht und fühle mich gut dabei.

Das Fasten für mich heißt: zwei Tage oder einen Tag, je nach dem wie es mir denn geht, maximal 900 Kcal zu mir zu nehmen (Obst, Schorlen, Brühe und Gemüse) oder weniger und mindestens 3 Liter Wasser. Ist es wirklich für den Körper gut oder ist es ein Gerücht, dass eine solche Art von Fasten nicht hilfreich ist?

Freue mich auf Eure Antworten!

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