Einstufung Bluthockdruck und Tinnitus bei Schwerbehinderung

2 Antworten

Hallo,

Ich kann meinen beiden Vorschreiben weitgehend Recht geben, die Bewertung in die GdB liegt da nur bei 20 - 40 %. Allerdings können Sie sich unter www.Anhaltspunkte.de/2008 selbst über die Möglichkeiten informieren. Wir als Betreuer nutzen diese Plattform nicht nur für die Schwerbehinderung, sondern auch für die Begutachtungen, die die Pflegekassen durch den MDK durchführen lässt. Das sind dann die Richtlinien, an die wir uns für unsere zu Betreuenden halten können. Je umfangreicher ich mich in diese Seiten eingearbeitet hatte um so weniger konnten mir die MDK - Mitarbeiter einen vom Pferd erzählen.

Viel Spaß bei der Bewältigung dieser umfangreichen aber sehr hilfreichen seiten

Hier gibt es Anhaltspunkte, wie Tinnitus eingestuft wird. Es hängt natürlich von der Beinträchtigung ab, die der Arzt attestieren muß. Quelle: http://www.betanet.de/betanet/soziales_recht/Tinnitus---Schwerbehinderung-506.html

Ohrgeräusche (Tinnitus) ... GdB/GdS

... ohne nennenswerte psychische Begleiterscheinungen 0-10

... mit erheblichen psychovegetativen Begleiterscheinungen 20

... mit wesentlicher Einschränkung der Erlebnis- und Gestaltungsfähigkeit (z.B. ausgeprägte depressive Störungen) 30-40

... mit schweren psychischen Störungen und sozialen Anpassungsschwierigkeiten mindestens 50

Liegen mehrere Funktionsstörungen vor, so werden die einzelnen Werte nicht zusammengerechnet, sondern es werden die einzelnen Auswirkungen der Funktionsbeeinträchtigungen in ihrer Gesamtheit betrachtet und daraus ein Gesamtgrad der Behinderung festgelegt, der der Behinderung insgesamt gerecht wird.

Siegfried Sommer auf xing.com/net/schwerbehinderung/beispiele-zu-grad-der-schadigungsfolgen-gds-fruher-grad-der-behinderung-gdb-341709/hypertonie-20360899/remium-Mitglied Gruppenmoderator :

Einstufung Hypertonie (Bluthochdruck)

leichter Form keine oder geringe Leistungsbeeinträchtigung (höchstens leichte Augenhintergrund- veränderungen)...........0-10

mittelschwerer Form mit Organbeteiligung leichten bis mittleren Grades (Augenhintergrundverhänderungen- Fundus hypertonicus I-II - und/oder Linkshypertrophie des Herzens und/oder Proteinurie), diastolischer Blutdruck mehrfach über 100 mmHg trotz Behandlung, je nach Leistungsbeeinträchtigung.........20-40

schwere Form mit Beteiligung mehrerer Organe (schwere Augenhintergrundveränderungen und Beeinträchtigung der Herzfunktion, der Nierenfunktion und/oder der Hirndurchblutung) je nach Art und Ausmaß der Leistungsbeeinträchtigung.........50-100

maligne Form diastolischer Blutdruck konstant über 130 mmHg; Fundus hypertonicus III-IV ( Papillenödem, Venenstauung, Exsudate, Blutungen, schwerste arterielle Gefäßveränderungen); unter Einschluss der Organbeteiligung (Herz, Nieren, Gehirn)................100

Was den Parkausweis betrifft: Tinnitus und Bluthochdruck beeinflussen normalerweise nicht das Gehvermögen, nutzen also in dieser Hinsicht leider nicht.

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Lohnt Widerspruch, sollte die schwere Erkrankung nicht wenigstens aufgeführt werden?

Danke

Grüssle

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