Einrenken der Wirbel (HWS-Bereich)- wer hat Erfahrungen? Ungefährlich?

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Das würde ich mir sehr(!) gründlich überlegen:

Schlaganfall: Gerfährliches Einrenken der Halswirbelsäule

Das Einrenken der Halswirbelsäule kann mit einem Schlaganfall enden.

Darauf macht die AOK aufmerksam.

Nun fordert die Allgemeinen Ortskrankenkassen die Chirotherapeuten auf, ihre Patienten besser als bisher über gefährliche Methoden zu informieren, meldet das ARD-Magazins "Plusminus".

Der Mitteldeutsche Rundfunk zitierte am Dienstag Matthias Perleth, der beim AOK-Bundesverband für die Beurteilung therapeutischer Maßnahmen zuständig ist:

Er verlangte, die Versicherten vor einer chirotherapeutischen Behandlung an der Halswirbelsäule nach Möglichkeit schriftlich und mit ausreichender Bedenkzeit über das Risiko eines Schlaganfalles aufzuklären.

Jeder Versicherte könne dann selbst entscheiden, ob er diese Gefahr bei einer Behandlung eingehen wolle, deren Nutzen bisher nicht belegt sei.

Der MDR berichtete über neuere Studien, die einen Zusammenhang zwischen dem ruckartigen Einrenken der Halswirbelsäule und einem Schlaganfall zeigen.

Als Folge der Behandlung könne die hintere Halsschlagader eingerissen werden.

Dadurch bilde sich ein Blutgerinnsel, das im schlimmsten Fall die Blutzufuhr zum Gehirn verstopfe und dadurch den Hirnschlag auslöse.

Vor allem bei jungen gesunden Patienten seien Häufungen von Schlaganfällen nach dem ruckartigen Einrenken besonders auffällig, wurde der Essener Schlaganfall-Experte Andreas Hufnagel zitiert.

Hufnagel hat dem Bericht zufolge mittlerweile 50 Fälle beobachtet, in denen auf solche Behandlungen ein Schlaganfall folgte.

Deshalb halte er die chirotherapeutische Manipulation an der Halswirbelsäule für prinzipiell lebensgefährlich.

Die Meinung des Essener Experten werde auch durch eine neue Studie aus Kalifornien gestützt: Demnach waren 7 von 51 untersuchten Schlaganfallpatienten mit einer Verletzung der hinteren Halsarterie zuvor chirotherapeutisch behandelt worden. Das Risiko des folgenschweren Gehirnschlags sei um das Fünffache erhöht.

Dem Bericht zufolge sind deutsche Chirotherapeuten schon heute verpflichtet, ihre Patienten über mögliche Risiken der Behandlung intensiv aufzuklären.

Der Berliner Landesvorsitzende der Deutschen Gesellschaft für Manuelle Medizin, Jörg Hinzmann, habe aber bestätigt, dass dies häufig in der Praxis nicht geschehe. Als Gründe würden oft technische oder organisatorische Hindernisse vorgeschoben."

(http://www.rp-online.de/public/article/wissen/gesundheit/61738/Schlaganfall-Gerfaehrliches-Einrenken-der-Halswirbelsaeule.html)

Hallo...eins sollte man aber auf jeden Fall immer beachten:niemals jemanden an seine HWS(oder andere Körperteile) zum einrenken lassen der seine Qualifikation nicht nachweisen kann!!!Ich habe einmal nicht darauf geachtet und mußte mehr Schmerzen ertragen als vorher!LG

Radiusfraktur - einrenken mit oder ohne Narkose?

Radiusfraktur war verschoben und musste eingerenkt werden. Leider war es der Arm wo die Lymphknoten ausgeräumt wurden und die Finger nicht ganz gerade gehen ohne Schmerzen. Dem Arzt alles berichtet und um eine Sedierung beim Einrenken gebeten. Wurde abgelehnt, dauert nur wenige Minuten. Schmerzmittel haben bei mir seit meiner Chemo keine Wirkung mehr, trotzdem wurde Infusion mit Analgin gegeben, die keinerlei positive Wirkung zeigte. Meine Finger wurden in den sogenannten "Mädchenfänger" geklemmt und der Oberarm mit 3 kg belastet. Im Internet habe ich nachgelesen, dass man das unter Vollnarkose macht. Das Drama begann schon damit, dass die Schwester und der Pfleger nicht wussten, wie das Gerät an der Liege befestit wird. Nach 3 Versuchen und 2maligen Neubefestigen der Finger ging es dann endlich und ich dachte ich bin im Mittelalter bei einer Folter. Das Strecken sollte ich 20 Minuten aushalten und dann kam der Arzt und hat den Bruch eingerenkt. Ich glaube, mein Schreien hat man kilometerweit gehört. Es hat mehrere Minuten gedauert und ich war der Ohnmacht nahe, dann habe ich gesagt, wenn er nicht aufhört zu drücken, beiße ich ihn. Ich war so fertig, dass ich seitdem Alpträume habe und mir in der zweiten Nacht den Gips abreißen wollte, weil ich geträumt habe, mir beißt ein Krokodil den Arm ab. Ist so etwas denn noch normal? Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht? Hallo Ihr Ärzte hier, hättet Ihr das auch so gemacht? Am Schluss der ganzen Behandlung sollte ich noch ein Rezept für Schmerzmittel bekommen, der Arzt, der wahrscheinlich fast nichts verstand, meinte noch Ibuprofen und Analgin währe völlig das Gleiche. Ich sagte ihm, dass mir das völlig neu wäre, meines Wissens hat Analgin den Wirkstoff Metamizol und Ibuprofen ist auf Basis Isobutylphenylpropinsäure. Ich fühlte mich total verarscht. Für Eure Antworten danke ich schon mal.

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4 Tage nach einrenken der HWS schlimme Nackenschmerzen

Hallo, ich bin neu hier... ich habe mich zwar schon ein wenig umgesehen hier aber leider nicht das passende gefunden.

also ich war vorige Woch bei meinem HNO wegen anhaltendem Druck auf den Ohren bzw vorwiegend auf dem linken Ohr. Diese meinte da ist nix... alles in Ordnung... Ich solle mal die HWS untersuchen lassen... darauf hin bekam ich eine Überweisung und eine Adresse. Dort angekommen stellte sich raus dass es Allgemeinärzte sind mit Ostheopaticher Ausbildung.

diese Ärztin dort untersuchte mich und "kniff" mir in den Hals und meinte meine Muskeln bzw vorwiegend der linke sei verspannt... dann musste ich noch auf die Liege usw und dann wollte sie mich einrenken... Kopf nach links und rechts... jedesmal ein kräftiges krachen... dann noch mal auf die LIege und arme hoch und dran gezogen und nochmal knacken und krachen... dann kam noch ein nettes lächeln und eine Aussage darüber dass "sie" dieses Geräusch lieben... nunja... jedem das seine...

dann wurde mir noch eine Spritze angeboten in den Muskel... diese lehnte ich dankend ab... dann meinte sie alles gut und ich soll wieder kommen falls die Beschwerden anhalten würden...

nunja Beschwerden in diesem sinne hatte ich ja gar nicht... also zumindest keine im nacken oder dergleichen... aber dafür jetzt umso mehr am freitag gleich nach verlassen der Praxis bekam ich Kopfschmerzen... abends dann so ein gefühl auf den schultern als ob ich den dicken zementsack drauf hätte... die Kopfschmerzen gingen dann am samstag wieder weg aber das "Sackgefühl" blieb. Sonntag dann eigentlich alles ziemlich gut bis ich ins BEtt ging... ich wusste nicht wie ich liegen sollte... der Nacken tat weh und die Schultern... ich konnte kaum einschlafen vor schmerzen... tja und heute gings dann so weiter schon den ganen Tag Nackenschmerzen, habe das Gefühl ich könnte meinen Kopf gar nicht aufrecht halten. Die SChmerzen ziehen sich die Wirbelsäule hoch bis in den kopf und die schultern tuen auch weh.

also dass es mal so 2- 3 tage weh tun kann nach so einem "einrenken" habe ich ja schon gehört, aber ich hatte ja vorher gar keine Schmerzen... dafür jetzt um so mehr... und davon wie alle schreiben dass es "sanft" wäre bei einem ostheopaten ... also davon habe ich leider nichts gemerkt...

Ist das normal wenn das jetzt auf einmal 4 Tage später anfängt so dermassen weh zu tun? was sollte ich machen? kennt das einer?... bin langsam am verzweifeln...

schon mal vielen dank für eure Antworten.

gruß

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