Eingriff durchführen trotz bescheidene Erfolgsaussichten?

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Die Frage ist doch, was die Ärzte dir für eine Lösung anbieten können. Ein Verdacht auf "viele kleine Schäden am Herzen" impliziert dann welchen Behandlungsansatz? Da würde ich zunächst einmal genauer nachfragen..

Bei Vorhofflimmern gibt es beispielsweise die Möglichkeit einer Katheter-Ablation, bei der Gewebe abgetragen wird, das falsche elektrische Impulse sendet. Das wäre also eine Möglichkeit, wenn es bei dir denn in Richtung VHF geht. Wichtiger wäre für mich persönlich die Ursachen dafür heraus zu finden. Ich würde mich vor so einem (weiteren) Eingriff auf jeden Fall naturheilkundlich untersuchen und ggf. behandeln lassen. Alles Gute für Dich!

plötzlich Herzrhytmusstörungen die nicht mehr weg gehen ? Ideen ?

Vorgeschichte: Ich hatte bisher einmal ein Problem mit Herzrhytmusstörungen vor knapp einem Jahr (Vorhofflimmern, wahrscheinlich durch Schilddrüsenunterfunktion verursacht) - danach hatte ich eigentlich Ruhe. Meine Hausärztin hat sogar das HerzASS (das ich nach Anordnung des Krankenhauses nehen sollte) wieder abgesetzt, da sie keine Veranlassung mehr dazu sah (zwischenzeitlich fand auch einiges an Diagnostik statt: Langzeit-EKG, Langzeit-Blutdruck, Belastungs-EKG, ... alles ohne Befund bzw.das einzige war ein sehr leicht erhöhter Blutdruck von 140 zu 85).

Problem: Vor knapp 6 Wochen dann: Wider Vorhofflimmern - in der Notaufnahme wurde dann zu hohe Schilddrüsenhormonwerte festgestellt - jetzt war die L-Thyroxin-Dosis (+Thybon) wohl zu hoch. Hormondosis wurde direkt gesenkt - aber die Rhythmusprobleme blieben. Ich habe jetzt jeden Tag Probleme - Langzeit-EKG vor zwei Wochen: Intermittierendes Vorhofflimmern, ca 3500 SVES, 60 VES, 4x Tachykardie, 4 mal kurzfr. Bardykardie (wegen blockierender SVES) -> Chaos. Organisch scheine ich gesund zu sein. Herz-Ultraschall ergab eine sehr leicht verdickte linke Herzwand, sonst nichts. Alle Laborwerte bis auf Schilddrüse waren o.k. Schilddrüsenhormonwerte sind mittlerweile auch wider in der Norm / ok, teilweise sogar schon etwas niedrig (ich rede nicht vom TSH, sondern von den freien Werten). Termin beim Herzrhytmusspezialisten habe ich leider erst Ende des Monats. Die anderen Ärzte sind ratlos: Arzt im Krankenhaus meinte das es evtl. an meinem Übergewicht, an meiner Gewichtsreduktion (hatte recht schnell 10 kg abgenommen in der Überdosierungsphase der Schilddrüsenhormone) oder an meinem "Bluthochdruck" liegt. Hausärztin denkt das es nach wie vor an der Schilddrüse liegt (kann aber nicht erklären warum es dann jetzt keine Ruhe gibt). Internist der das Langzeit-EKG abgenommen hat meint das ich halt damit leben muss ...

Ich bin der Meinung, das es doch nicht seien kann, das ich von heute auf Morgen massive Herzrhytmusprobleme bekomme, keine Ursache zu finden ist und ich jetzt einfach damit leben soll ??? Ich muss jetzt Betablocker nehmen und Gerinnungssenker, bin ständig absolut ko und müde, habe dennoch jeden Tag Rhytmusprobleme, ... :(

Gibt es hier Leute die ähnliche Erfahrungen gemacht haben ? Habt Ihr Ideen,was noch untersucht werden kann ? Tipps ? Rat ?

Danke !

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Verrückt oder einfach nur Pech? (Vorhofflimmern)

Servus,

Ich lag seit Sonntag Morgens in der Klinik, die Klinik wollte das Problem angehen dass mein Puls nicht mehr die meiste Zeit über tachykard ist, rausfinden wo die Probleme liegen und die Begleitsymptome wie Schwindel und co eliminieren. Es wurd eine EPU vorgeschlagen die ich auch gestern machen ließ ..

Die EPU dauerte über 3 Stunden, ich wurd während des Eingriffs schlafen gelegt und war erst wieder im Zimmer wieder bei bewusstsein. Die EPU lief so ab 11 Uhr, an dem Tag wurd mir nicht gesagt wie es verlief und was dabei rumgekommen ist. Nur eine Schwester meinte zu mir "Bei der EPU wurd was entdeckt, sie haben jetzt Medi´s angeordnet bekommen". Am nächsten morgen geh ich ins Badezimmer, als ich in den Spiegel sah bemerkte ich eine Art Verbrennung auf der Brust.. Bei der Visite stellte sich dann heraus dass ich während der EPU 2x Vorhofflimmern hatte, das eine mal hat es schnell wieder aufgehört aber das andere mal war heftig und konnte erst mit dem Defribillator durchbrochen werden.

Man ordnete daraufhin Flecainid in Verbindung mit bisoprolol an. Bei der Visite sagte der Arzt weitergehend dass ich unbedingt noch bis mindestens Donnerstag morgen bleiben müsse damit ich überwacht werde. Ich sagte dem Arzt dass ich ein Druckgefühl in der Herzgegend habe und ob dies normal nach einer EPU sei, er sagte "Nein eigentlich nicht, wir beobachten das". Mein Puls war weiterhin tachykard und mir war Schwindelig und Übel.

15 Minuten später kam dann ein anderer Arzt rein und meinte dann "Wir entlassen Sie jetzt. Sie haben Flecainid ja schon mal genommen. Wir brauchen nicht überwachen". Ich war natürlich etwas verwirrt weil die vorher sagten bis Donnerstag .. Ziel und Absprache mit der Klinik war das Problem in den Griff zu bekommen mit dem Puls, dem Schwindel und der Übelkeit. Nun hab ich Flecainid verordnet bekommen was in den Nebenwirkung sehr häufig Schwindel aufgeführt hat was bei mir auch damals so war. AUf der Arbeit -> Immer Probleme

Ich hab die Klinik eigentlich sehr geschätzt aber es gab so einige Sachen wo ich den Kopf geschüttelt habe .. Ich zähl die mal auf, bitte nicht zu negativ sehen sind nur um das einzuschätzen:

  • Schwester vergisst den Druckverband nach den mehreren Stunden liegezeit zu entfernen. Dann macht sie es. 2 andere Schwestern fragten mich Stunden später wieso der Druckverband schon weg sei.
  • Gestern bekam ich ne Infusion wegen der Übelkeit und dem unwohlsein, heute bekam ich sie nicht weil Helfer sagte "Hat der Arzt nicht angeordnet" .. Musste halt dann auf "Natürlichen" Weg raus.
  • Zwei Ärzte sagten mir bis Donnerstag mindestens überwachung, dann plötzlich "Tschüß".
  • Flecainid in Verbindung mit Betablocker laut Kardiologe nicht ohne Überwachung, Klinik sieht es wohl anders.
  • Die Klinik wusste gar nicht was ich Medikamentös schon bekam (obwohl die es damals angeordnet haben)
  • Jetzt hock ich hier, Druckgefühl Herz noch da, Leisten tun weh, Schwindel ..

Bin ich verrückt und erwarte ich zuviel? Oder nur Pech?

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Xarelto weiternehmen oder umstellen?

Ich (m, 54) bin Herzpatient. 2011: OP am offenen Herzen (Aneurysma an der aorta ascendens - Ersatz durch Aortenprothese- Aortenklappenrekonstruktion, Behebung Vorhofseptumdefekt); 2013: 2minütige amaurosis fugax; Juli 2016: absolute Arhythmie, Februar 2017: dasselbe, jeweils behoben durch Elektrokardioversion. Ich bekomme morgens und abends Betablocker (Bisoprolol 5mg), morgens außerdem Xarelto und abends noch Simvastatin. Am 6.10.2017 kam im Radio die Meldung, Bayer habe eine Langzeitstudie mit Xareltopatienten abgebrochen (über 7.2000 Patienten in 31 Ländern). Xarelto sei nicht besser als ASS100. Habe heute mit einem Chefarzt geredet, der mir 2016 und 2017 zu einem Umstieg von ASS100 auf Xarelto riet, da ich wegen meiner Amaurosis und des Vorhofflimmerns ein Patient mit drei Punkten sei und ein höheres Schlaganfallrisiko aufweise. Ich fragte ihn nun, ob Xarelto denn nun wirklich besser sei. Die deutsche Apothekerzeitung online habe das verneint. Der Chefarzt entgegnete nun, ich sei ein spezieller Patient. In meinem Fall sei Xarelto nach wie vor das Mittel erster Wahl. Ehrlich gesagt: Ich verstehe es noch immer nicht ganz. Sowohl ASS100 als auch Xarelto können einerseits das Vorhofflimmern nicht verhindern, andererseits sind beide Mittel Blutverdünner. Wer kann mich davon überzeugen, dass Xarelto trotz des Bayer-Langzeitstudienabbruchs für mich immer noch der "bessere" Blutverdünner sein soll?

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Komisches Verhalten in der Klinik???

Hab in den letzten 7 Tagen zwei Fragen hier gestellt bei Bedarf kann man ja die lesen .. ansonsten in kurzform:

Mitte 20, diagnostiziertes Vorhofflimmern (episoden) hab oft das Problem dass ich aus dem Schlaf erwach mit Herzrasen, Schmerzen, Kopfweh und Schwindel. Seit dem letzten mal hab ich das Problem dass meine linke hand / arm zeitweise betäubt anfühlen.

Ich war auf anraten der User hier am Freitag beim Arzt, dieser machte einen EKG. Dieses zeigte an: VorderwandInfarkt überprüfen (diese Meldung spuckte das EKG vor paar Monaten schon mal aus.). Mein HA riet mir mit dem EKG zum Krankenhaus zu gehen und hat ne Notfall Einweisung ausgestellt, er wüsse nicht ob nen Infarkt vorliegt er tendiert eher auf nein. Krankenhaus sollte entscheiden obs beobachtet werden soll.

Bin dann direkt zur Klinik und hab mich bei der Notfallambulanz angemeldet, die Schwester meinte "Wir untersuchens, müssen aber hier stationär bleiben". Ich wurd dann von einem Arzt bzgl. meiner Herzbeschwerden untersucht und die meinte auch "Hier bleiben". Ich hing dann circa 1 1/2 Std. im Schockraum am Monitor, dieser piepte desöfteren und gab ne Warnung aus. Dann kam der Neurologe und hat mich ebenfalls kontrolliert und nen CT gemacht das soweit unauffällig war (nehm ich an, mir wurd nichts gesagt). Der Neurologe meinte man müsste div. Sachen mal untersuchen.

Ich kam dann auf Station und wurde via Monitor überwacht. In der Nacht gegen 1 Uhr kam dann plötzlich ein Arzt in mein Zimmer der offenbar von der Schwester gerufen wurde, er fragte mich wie es mir im Augenblick geht und starrte auf den Monitor der Alarm von sich gab. Für mich war die Situation dort ok, ich fühlte mich nicht gut aber auch nicht Hundelend. Er ging dann.

Um circa 4 Uhr wachte ich auf nachdem ich kurz eingenickt bin und ich hatte so ein komisches Gefühl beim atmen, der Monitor piepste und zeigte einen Puls von 39 an. Mir gings dann auch nicht gut .. Nach paar Minuten stabilisierte er sich wieder, ich hab meistens ein Ruhepuls (BMI falls relevant 21, männlich) 85 - 100.

Am morgen sagte man mir dann dass Wochenende nicht viel gemacht wird, es wird ein Lungen Röntgen heute gemacht und Montag dann paar andere Untersuchungen. Bis dahin sagte man halt ruhige Phase ..

Am späten Nachmittag kam dann der Oberarzt, hörte sich alles nochmal an und meinte dann "Ja wir müssen mal so ne Episode auf EKG kriegen" .. Er meinte dann er würde mich entlassen, ich solle Montag wiederkommen und mit einer anderen Unit Kontakt aufnehmen und besprechen ob ich ein implantierten Event Recorder kriegen soll. Paar Min vorher war ne Schwester da die sich über meinen hohen Puls (137) wunderte.

Ich war natürlich etwas irritiert, dies kommt in der Klinik aber ständig vor. Jeder Arzt sagt was anderes. Ich mein ich bin nicht böse dass ich gehen durfte bin kein KH Fan, aber finde das ganze doch bissl sonderbar.. Im Arztbrief steht vieles auch anders drin als ich beschrieb.

Was denkt ihr, vertrebar oder lieber andere Klinik?

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Erholungszeit nach Bauchfellentzündung mit Not-OP

Hallo zusammen! Nach längerer Zeit bin ich wieder online und will gleich mal eine Frage stellen.

Ich habe nun Anfang des Jahres meine PEG-Sonde (bzw. Jet-PEG) bekommen. Leider gab es bei der ersten Anlage Komplikationen (Schlauch verknickt), so dass der Eingriff eine Woche später wiederholt werden musste. Bei der Neuanlage ist es dann leider erneut zu einer Komplikation gekommen, so dass ich dann eine massive Bauchfellentzündung bekam und umgehend eine Not-OP gemacht werden musste. Es war wohl auch allerhöchste Zeit...

Vor der OP sagte der Arzt was von 8-10 Tagen, letztendlich war es aber wohl so massiv, und ich hatte hinterher noch so starke BEschwerden (insbes. Schmerzen), dass ich nach der OP noch 3 Wochen im KH bleiben musste. Jetzt bin ich bereits 2 Wochen zuhause, komme aber immer noch kaum alleine zurecht, weil ich trotz Schmerzmitel an der Bauchnarbe noch starke Schmerzen habe.

Mit der Sonde ist jetzt alles o.k. und ich konnte zum Glück wieder ein wenig zunehmen, nachdem ich im Krankenhaus noch weiter abgenommen hatte und nur noch 44 kg gewogen habe.

Ist es denn normal, dass man nach einer solchen (umfangreichen und schweren) OP noch so lange Beschwerden hat?

Ich denke mal, die allgemeine Schlappheit liegt wohl auch an meinem niedrigen GEwicht, aber die Schmerzen? Ich nehme schon Targin und Valoron...

Viele Grüße Lexi

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