Ein Freund von mir schnüffelt, was muss ich machen, um ihn davon abzubringen?

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Bei den Stoffen, die zum Schnüffeln benutzt werden, handelt es sich meistens um Benzin, Aceton, Toluol, Trichlorethylen und andere Fluorkohlenwasserstoffe. Die eingeatmeten Dämpfe werden durch die Lunge absorbiert und gelangen in kürzester Zeit ins Gehirn. Unmittelbare Wirkung ist ein Rausch. Schnpüffeln macht mit der Zait abhängig und kann schwere psychische Störungen bis hin zu Psychosen verursachen. Schnüffeln ist auch giftig für das Nervensystem und hat starke körperliche Auswirkungen: Konzentrationsschwierigkeiten, Erbrechen, Husten, Nasenbluten, Hautschäden an Nase und Mund, Entzündungsreaktionen an den Kontaktstellen, bei hohen Konzentrationen Halluzinationen und Bewusstlosigkeit. Selten kommt es zu tödlichen Folgen wegen Herzrhythmusstörungen und Ausfall des Atemzentrums im Gehirn oder Ersticken am eigenen Erbrochenen. Du solltest unbedingt deinem Freund die Gefährlichkeit seines Tuns für seine Gesundheit klar machen. Es ist möglich, dass er Entzugserscheinungen bekommt, falls er damit aufhören sollte. Hilfe bekommt er bei der Drogenberatung des Diakonischen Werks oder der Caritas oder beim Gesundheitsamt.

Bei wiki kannst du einiges darüber nachlesen:

http://de.wikipedia.org/wiki/Schn%C3%BCffeln_(Drogenkonsum)

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