Eigentlich ist es keine Krankheit?

2 Antworten

Es ging bezüglich um das Asperger Syndrom. Das ja auch genetische Ursachen hat. Da er einen Autisten kennt der 3 Kinder hat, und einer hat es geerbt.Er arebitet als Bwler In diesem Zusamenhang hat er gesagt eigentlich handelt es sich bei Asperger Autismus um keine Erkrankung

Es handelt sich um eine psychische Behinderung.

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@JenniFr

und wieso sollte jemand der 3 Kinder hat und arbeitet behindert sein? Wenn man behindert wäre, so was nicht möglich als Bwler zu arbeiten. Das ist schlicht und ergreifend falsch.

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@Vincent12345

Natürlich geht das! Warum meinst du, dass ein Behinderter nicht arbeiten kann und keine Kinder bekommen darf? Zumal dann, wenn er so im Alltag keine gravierenden Symptome hat, das diese ihn einschränken würden. Natürlich geht das. Man kann trotz Behinderung ein (weitgehend) normales Leben führen. Ich bin auch behindert (habe 50% Behinderung anerkannt) und arbeite trotzdem stundenweise und gehe verschiedenen Hobbys nach, und das obwohl ich ständig Beschwerden habe. Warum gibt es sonst in Firmen sogar Behindertenquoten? Und selbst im Sport gibt es sehr viele sehr gute Athleten die behindert sind. Guck dir mal Paralympics an oder so. Oder bist du der Meinung, dass alle Behinderten weggesperrt werden und nicht mehr am alltäglichen Leben (Beruf und Freizeit) teilnehmen dürfen? Meinst du etwa, dein Freund sollte sich einschließen und nicht mehr rausgehen weil er behindert ist? Und wenn er doch arbeitet kann er nicht behindert sein? Solch ein Weltbild macht mich gerade echt wütend.

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@Vincent12345

Das war nicht als Beleidigung gemeint. Ich selbst habe das Asperger-Syndrom. Mein Alltag ist im Großen und Ganzen ganz normal. Nur an wenigen Stellen muss ich eingestehen, dass ich benachteiligt im Gegensatz zu anderen bin. Zum Beispiel fällt mir soziale Kommunikation und Teamarbeit sehr schwer, weil ich nicht alle Emotionen so verstehen kann, wie ein Mensch ohne Asperger. Insgesamt pflege ich weitaus weniger Kontakt zu anderen als üblich. Trotzdem ist mein Leben ein sehr lebenswertes Leben und im Ganzen gesehen ohne Einschränkung. Verstehe es nicht falsch, aber es ist wichtig diese psychische Behinderung anzuerkennen, um bestimmte Situationen realistisch einschätzen zu können. Es ist gut, wenn der Arbeitgeber darüber Bescheid weiß, da sonst große Missverständnisse entstehen können. Zum Beispiel ist man gesellschaftlich geradezu aufgefordert den Blickkontakt während eines Gespräches aufrecht zu erhalten. Dies ist für Menschen mit Asperger-Syndrom allerdings nich möglich oder sehr schwierig. Es wird schnell missverstanden und als unfreundlich angesehen, wenn man keinen Blickkontakt hält. Wenn der Arbeitgeber Bescheid weiß, dann kann er sich auf die Situation einstellen und weiß, dass man nicht unfreundlich oder schüchtern ist, sondern, dass es an dem Asperger-Syndrom liegt.

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Wer hat das gesagt? Wozu? In welchem Zusammenhang?!

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