Eigene Kinder haben und trotzdem selber noch schnullern, geht das?

2 Antworten

Denke daran, dass die Eltern die Vorbilder für die Kinder sind.

Wenn du nicht willst, dass deine Kinder nuckeln, darfst du sebst nicht nuckeln, weil du musst es bewusst dem Kind klar machen, dass es das nicht soll.

Die andere Seite ist, dass man oft von Belohnungen an die Kinder hört, wenn sie die Nuckel abgeben. Da machen sich hinterher die Kinder lustig. "Unser Papi wollte kein Geschenk, dabei braucht er doch nur nicht zu nuckeln. Ist der aber dumm."

Mit diesen Problemen musst du rechnen.

Aber du kannst auch sagen: "Ein Vorbild für meine Kinder will ich nicht sein." Das hat aber das Problem, dass das Kind es trotzdem anders sehen kann. Da sagt mein Adoptivvater (im Spaß): "Ich bin sehr für antiautoritäre Erziehung ..... solange das Kind das macht, was ich will. Ansonsten gibts gewaltig Ärger." Aber der richtige Weg ist es auch nicht.

Bezüglich der Kindererziehung, in dem Fall wegen dem Nuckeln und als Vater Vorbild für die Kinder sein zu müssen, wende dich einmal an einen Psychologen oder einer Psychologin.

Ansonsten sehe ich kein Problem darin, dass es Leute gibt, die nuckeln. Mein Bruder hatte mit 6 Jahren einen Gaumenformer bekommen nach einem Kieferbruch. Er hatte also für 4 Monate eine Nuckel bekommen, dass sich der Gaumen richtig anpasst. Entsprechend würde ich mich auch nicht lustig machen darüber, wenn ich so etwas sehe.

Sie müssen Ihrem Kind ja nicht zwingend einen Schnuller geben. Wenn Sie es doch tun, dann können Sie die Entwöhnung früh (2. Lebenjahr) versuchen. Sicher ist es schwierig, dem Kind das abzugewöhnen, wenn es bemerkt, dass Schnullern im Alter auch eine Option ist.

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