Durch Amputation Krebs verhindern?

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2 Antworten

Hallo! Naja, ganz verhindern kann man des Krebs durch so eine OP zwar nicht, aber das Risiko an Brustkrebs zu erkranken doch erheblich verringern.

Ich kenne selber eine junge Frau (Mitte 20), die sich vor ca. 3/4 Jahr zu dieser Operation entschieden hat und nächste Woche operiert wird. Ihre Mutter und ihre Großmutter sind beide an Brustkrebs gestorben, bei der Mutter war es ein sehr qualvoller Tod. Und sie selber hatte in einer Brust auch schon einen Knoten, der schon mit Chemotherapie behandelt wurde. Daraufhin hat sie den Gentest machen lassen und der hat bestätigt, dass sie das Gen in sich trägt.

Und durch diese Operation, in der ihr beide Brüste entfernt werden, kann sie nun ihr Risiko an Krebs zu erkranken von fast 90% auf ca. 15% senken! Das ist doch erheblich! Bei ihr werden die Brüste aber hinterher nicht mit Silikon aufgefüllt, sondern mit Eigengewebe wiederaufgebaut.

Natürlich ist das eine sehr schwerwiegende Entscheidung, aber in so einer Situation... ich weiß nicht, wie ich mich entschieden hätte (und denke da auch nicht weiter drüber nach).

Viele Grüße

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Das wird wohl vermutet, dass man damit dem Krebs den Nährboden entzieht, wenn also jemand Brustkrebs bekommen soll / könnte, aufgrund der Gene, ist dies nicht möglich, wenn keine Brust da ist. Eigenlich logisch nachvollziehbar. Aber ich bin schockiert, eine solche Operation und dann auch noch Silikonimplantate, wir denken wohl beide an Angelina Jolie. Grundsätzlich sehe ich das Problem, dass Krebszellen immer bei jedem vorhanden sind. und dass sie sich, wenn die körpereigenen Abwehrkräfte sie nicht ausreichend bekämpfen können, vermehren und immer einen Nährboden finden. Es ist schrecklich!

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