Dringend Rat gesucht: Harnverhalt, Fatigue, Fieber, Entzündungen....

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4 Antworten

Hm - Idee oder Ahnung haben ist ein bißchen hoch gegriffen, aber Deine Blsenprobleme habe ich als Folge einer Chemo schon mit ansehen müssen. Deshalb würde ich mich an Deiner Stelle an den Arzt wenden der Deine Tumore behandelt hat. Du müßtest innerhalb von 6 Monaten Deinen ersten Nachsorge-Termin gehabt haben und kannst Dich bei Problemen auch zwischendurch dorthin wenden!

Ich kann Dir leider nicht sagen was aus meinem Bettnachbern geworden ist und ich selber hatte nur eine Bestrahlung.

Hallo Michaela,

eine Chemotherapie kann auch heftige Nebenwirkungen haben. Hier steht einiges dazu drin. http://www.ostalbklinikum.de/fileadmin/docs/Flyer/Chemoflyer_zum_Download.pdf

Was das Fieber angeht (Tumorfieber, neutropenisches Fieber...?) weis ich nicht ob Du schon einmal mit Naproxen (Entzündungshemmer) behandelt worden bist. Ich würde mich evtl. einmal an dieses Forum wenden Krebs-Kompass(de).

VG Stephan

StephanZehnt 13.10.2013, 22:43
  1. Symptome Typisches Erstsymptom eines Blasentumors ist die schmerzlose Makrohämaturie, das heißt eine Blutbeimengung im Urin. Eher seltene Symptome sind Beschwerden beim Wasserlassen oder Schmerzen. Spätsymtome sind Fieber, Abgeschlagenheit, Nachtschweiß und körperlicher Verfall (sogenannte B-Symptomatik) (Quelle UKE(de))

http://eva.unibas.ch/download/32928-105-107.PDF

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Hallo Michaela,

Leider abe ich von Tumore und deren Nachwirkungen nach Bestrahlung auch keine Ahnung. Doch wenn die Doc`s der Meinung sind das da nichts is, dann gehe doch mal zum Rheumatologen. Denn für Arthritis ist eigentlich der Arzt der richtige Ansprechpartner und vielleicht hatt er ja eine Iddee. Vielleicht hast Du durch die Chemo ja auch eine Autoimmunerkrankung bekommen. ( Können auch solche Sachen auslösen) Ich will Dir keine Angst machen, wäre aber eine erklärung für ein paar Deiner Beschwerden.

Alles Gute

Waldmensch

Ich moechte hiermit Dir Mal einen Ausschnitt aus einem Aertzteblatt wiedergeben. - Die adjuvante Gabe von Selen verbessert die Vertraeglichkeit und reduziert die Nebenwirkungsrate einer Chemo- oder Strahlentherapie. Durch Selen laesst sich die Nebenwirkungsrate von Chemotherapeutika herabsetzen, ohne dass gleichzeitig ihre zytostatische Wirkung vermindert wird. Beispielsweise kann Selen die Kardiotoxizitaet von Adriamycin und die Nephrotoxizitaet von Cisplatin verringern. Selen steigert die zellulaere Immunitaet, reduziert die oxidative Belastung, verbessert das Allgemeinbefinden und die Lebensqualitaet der Patienten. Zur Prohylaxe von Tomorerkrankungen werden 100 bis 200 Mikrogramm Selen taeglich empfohlen. In der Tumortherapie werden 200 bis 1000 Mikrogramm Selen pro Tag, zum Teil auch mehr, gegeben. Selen sollte schon perioperativ und auch waehrend der Chemo- und Strahlentherapie eingesetzt werden.

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