Diät gegen Potenzprobleme: Gibt es die?

4 Antworten

Eine Ernährungsumstellung kann viel bewirken aber vorher sollte durch einen Arzt die Ursache festgestellt werden das ist das wichtigste. Ich kenne deine Ernährung nicht und nur so Umstellen ob das hilft? In diesem Fall kann dir auch dein Arzt die richtigen Tipps geben warum haben die Männer nur vor diesen Entscheidungsbefunden immer die Hosen Voll? Ab zum Arzt abklären und bald läufts wieder besser .

ich muss dazu bemerken, dass viele Ärzte alles andere als Ernährungsspezialisten sind! für die Abklärung der Ursachen ok, aber ich empfehle dir, mit diesen Fragen zu einem TCM-Therapeuten (traditionelle chinesische Medizin) zu gehen oder sonst zu einem der unzähligen Naturheilkundler, die sich speziell mit Ernährung beschäftigen. Vielfach liegen den weitverbreiteten Potenzstörungen funktionelle oder psychische Ursachen zugrunde...

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Weichmacher, Tenside, Aroma- und Duftstoffe, allein schon unsere übertriebene Hygiene sollen die häufigste Ursache für Protenzprobleme und Hormonmangel bei Männern sein. Bei der Diät kann man die Aufnahme hoher Hormonkonzentrationen durch die Ernährung, insbesondere durch hormonbehandeltes Fleisch verringern.

In Europa ist beschrieben, dass der übermäßige Genuss von mit Hopfen gebrautem Bier durch den Gehalt der Hopfenblüten an Phytoöstrogenen die Entstehung eines Mangels an Testosteron bewirken kann.

Bestimmte Weichmacher auf Basis von Phthalaten können Unfruchtbarkeit bei Männern verursachen, da sie in ihrer Wirkung bestimmten Hormonen ähnlich sind. Sie beeinflussen die Testosteron-gesteuerten Entwicklungs-stufen. Während Polyethylen und Polypropylen normalerweise keine Weichmacher enthalten, besteht Weich-PVC immer teilweise aus Weichmachern (typischerweise zu 30 bis 35 %) Zur Herstellung von überzogenen Tabletten mit Hilfe von Polymerlösungen oder Polymerdispersionen werden Weichmacher zugesetzt.

Es sind also nicht unbedingt die Lebensmittel selbst, sondern die Stoffe, die hinzugekommen sind. Vom Gefrierbeutel bis zum teuersten Kunststoffbehälter enthalten Weichmacher (zu erkennen am typischen "Plastik-Geruch"). In Kunststoffbehältern gelagerte Lebensmittel können solche Weichmacher herauslösen und aufnehmen. Und os isst man sie dann mit.

Tenside sind natürlich vorkommende und synthetisch hergestellte Netzmittel wie in Wasch- und Putzmitteln von A bis Z und auch Detergenzien wie Emulgatoren und Netzmittel, die in der Lebensmittel- und der Pharmaindustrie verwendet werden.

Mit Syndet (zusammengesetzter Begriff aus synthetische Detergentien) werden synthetische waschaktive Substanzen bezeichnet. Durch den Begriff soll eine Abgrenzung zu Seifen erzielt werden, denen eine allergieauslösende Wirkung und schlechte Hautverträglichkeit zugeschrieben wird. Für Syndet als Alternative zu den handelsüblichen Seifenstücken wird hingegen eine besondere Hautschonung und Eignung für Allergiker geltend gemacht. Allerdings handelt es sich hierbei um eine in erster Linie marketingstrategische Wortschöpfung, Seifen (also die Natrium- oder Kalium-Salze der höheren Fettsäuren) werden in einem chemischen Prozess, der sog. Verseifung, gewonnen. Zum anderen umfasst die weitgefasste Gruppe synthetischer Detergenzien auch Substanzen, wie z. B. kationische Tenside, denen häufig eine ausgesprochene Hautunverträglichkeit zukommt.

PAK (Polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe) entstehen bei der Pyrolyse (unvollständige Verbrennung) von organischem Material (z. B. Kohle, Heizöl, Kraftstoff, Holz) und sind deswegen weltweit nachzuweisen. Einige PAK sind beim Menschen eindeutig krebserregend (z. B. Lungen-, Kehlkopf-, Hautkrebs sowie Magen- und Darmkrebs bzw. Blasenkrebs). Die Möglichkeit der Fruchtschädigung oder Beeinträchtigung der Fortpflanzungsfähigkeit besteht. In Otto- und Dieselkraftstoff bzw. Heizöl findet man Spuren von PAK. Auch kommen PAK in geräuchertem, gegrilltem und gebratenem Fleisch vor. An verkehrsreichen Straßen können sich PAK auch im Hausstaub anreichern.

Naphthalin (einfach gebautes PAK) dient in der chemischen Industrie als Zwischenprodukt hauptsächlich für Azofarbstoffe, Insektizide, Stabilisatoren, Pharmaka, Kosmetikzusätze und Weichmacher. Es wurde in geringem Umfang auch als Mottenbekämpfungsmittel verwendet. 1-Methylnaphthalin dient zur Herstellung des Phytohormons 1-Naphthylessigsäure. In der Textilindustrie wurde ein Isomerengemisch aus 1- und 2-Methylnaphthalin als Lösungsmittel verwendet. Anthracen ist ein Zwischenprodukt bei der Farben- und Plastikherstellung. Einige Perylenderivate werden als hochwertige Pigmente verwendet.

PAKs sind ein natürlicher Bestandteil von Weichmacherölen auf Mineralölbasis. Diese finden z.B. in Kautschukprodukten Anwendung. Tendenziell weisen schwarze (z.B. Autoreifen, Gummigriffe an Werkzeugen) Kautschukerzeugnisse einen höheren PAK-Gehalt als helle Gummiartikel auf. Dies hängt allerdings stark vom eingesetzten Rußtyp, bzw. von dessen Mengenanteil in der Gummimischung ab.

Weitere Quellen sind z.B. Massivparkette, insbesondere Mosaik-, Hochkantlamellen- und Stabparkette, aber auch Holzpflaster, die mit teer- oder bitumenhaltigen Klebern auf Zement- oder Asphaltestriche verklebt wurden, diese Kleber sind meist mit PAK belastet. Überall wo Teer gekocht wird, sind auch immer PAKs in der Luft, und auch nicht zu vernachlässigen, schon jede brennende Kerze rußt vor sich hin.

Synthetische Duftstoffe werden oft in Parfums, Duftkerzen, Raumdüften bzw. -sprays etc. eingesetzt. In diesen Produkten werden neben natürlichen auch naturidentische Duftstoffe z. B. Zimtaldehyd oder Cumarin, verwendet. Weiterhin werden auch Duftstoffe verwendet, die in der Natur nicht vorkommen, z. B. Benzylidenheptanal (Amylzimtaldehyd) oder Ethyl-2-naphthylether.

Auch wenn unsere Welt noch schon schön duftet, all das atmet man ja mit ein bzw. isst es mit.

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