Diabetes gilt da nur der HbA1c Wert als realen Nachweis?

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5 Antworten

Die Diagnose kann gestellt werden aus

- mehreren (i.d.R. 3) erhöhten Nüchternblutzuckerwerten > 7,0 mmol/l

- einem erhöhten HbA1c-Wert (> 48 mmol/mol)

- mehreren erhöhten spontanen Blutzuckerwerten > 11,1 mmol/l egal zu welcher Zeit, bzw. einem erhöhten Wert dieser Größenordnung 2 Stunden nach einer standardisierten Belastung mit 75g Glukose p.o.

Der Diabetes insipidus ist ein völlig anderes Krankheitsbild, das mit dem Diabetes mellitus nur das Symptom der Polyurie teilt ( Diabetes = Durchfluss; mellitus = honigsüß, insipidus = geschmacklos). Ursache ist ein Fehlen bzw. eine fehlende Wirkung des ADH.

pferdezahn 18.03.2015, 17:26

Dies beantwortet zwar nicht deine Frage, aber mit dem Spurenelement Chrom kannst Du Diabetes vorbeugen, da Chrom die Insulinresistenz der Koerperzellen verhindert. Frage Mal in deiner Apotheke nach.

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GeraldF 19.03.2015, 07:59
@pferdezahn
..aber mit dem Spurenelement Chrom kannst Du Diabetes vorbeugen, da Chrom die Insulinresistenz der Koerperzellen verhindert.

Das ist so nicht richtig. Die Studien wurden überwiegend an Patienten durchgeführt, die bereits einen Typ II Diabetes hatten. Eine "vorbeugende" Wirkung wurde also gar nicht untersucht. Auch bei den Diabetikern gab es gegensätzliche Ergebnisse.

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charlotte7 13.05.2015, 00:27
@pferdezahn

@pferdezahn

Du hast völlkommen Recht ! Chrom kann Diabetes vorbeugen !

Diabetes:Zahlreiche Studien deuten darauf hin, dass Chrom-Mangel bei derEntstehung der Zuckerkrankheit eine wichtige Rolle spielt. Soverstärkt das Metall die Wirkung des Insulins. Israelische Medizinerkonnten zudem nachweisen, dass das Spurenelement denBlutzuckerspiegel bei älteren Diabetikern um 40 mg/dl und denCholesterin-Spiegel um 14 mg/dl senkt. Die Teilnehmer hatten dreiWochen lang zweimal täglich 200 mg Chrom zusätzlich zu ihrer Diäterhalten. Andere Studien zeigen, dass Chrom auch den HbA1c-Wert (dasGlykohämoglobin) senkt."

http://www.tv-gesund.de/Ernaehrung/Warum-Chrom-so-wichtig-ist.html

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Hallo,

der HbA1c ist generell aussagekräftiger, da es ein Langzeitparameter ist. Von daher kannst Du Dir diesen, im Rahmen der Vorsorgeuntersuchung , mit abnehmen lassen. Im Grunde ist es nicht nötig seinen BZ öfter zu kontrollieren, sofern man keine Symtome ( wie zB viel trinken ect) hat. Schaden tut es aber auch nicht :)

Ab einem Blutzuckerwert von 126 mg/dl nüchtern oder 200 mg/dl 2 Stunden nach Trinken der Zuckerlösung im oralen Glukosetoleranztest (OGTT) wird die Diagnose v.a Diabetes mellitus gestellt.

Beim Diabetes mellitus werden zwei Hauptformen unterschieden:

  • Der Typ 1 Diabetes mellitus. Er tritt vorwiegend im Kindes- und Jugendalter auf und muss sofort mit Insulin behandelt werden.
  • Der Typ 2 Diabetes mellitus tritt vorwiegend bei älteren Menschen auf und wird zu Beginn häufig ganz ohne Medikamente oder nur mit Tabletten behandelt.

Der Blutzucker kann in der Maßeinheit mg/dl (Milligramm pro Deziliter) oder in mmol/l (Millimol pro Liter) angegeben werden. Welche Maßeinheit gewählt wird, hängt vom Labor ab.

Der Diabetes insibitus hat mit dem "normalen" Diabetes nichts zu tun.Er ist eine Hormonmangelerkrankung, die durch eine extrem hohe Polyurie ( hohe Harnausscheidung)von 5 bis 25 Litern pro Tag und durch ein damit entstehendes Durstgefühl auffällt. Die Diagnose wird zB mit Durstversuch gestellt.

Der HbA1c-Wert ist ein Durschnittswert und er verschleiert unter Umständen einen Diabetes. Blutzuckerabweichungen nach oben oder unten gehen nicht daraus hervor. Es ist z.B. wie ein Fluss,der im Durchschnitt 1,5 m tief ist.Die Untiefe ist nicht benannt und ebenso nicht das tiefe Loch. So kann ein 2 m Mensch im Fluß von 1,50 m trotzdem ertrinken. Mein Diabetes Typ 2 wurde erst durch den Glukosetoleranztest  entdeckt. Nüchternmessungen brachten nie eine Bestätigung. Ich hatte es nach einem extra süßen Frühstück in der Apotheke getestet. Siehe da,etwa 9,5. Das wäre z.B. eine Schlussfolgerung auf Diabetes. Merkwürdigerweise gaben mir damals sowohl die Apotheke als auch der Arzt,der es daraufhin richtig machte,recht. Vielleicht hilft Dir das nun weiter.Gruß von Grischa!

Hallo Stephan!

Bei mir wurde in der Vergangenheit auch öfter mal der einfache Blutzuckerwert ermittelt und der war stets im Normalbereich. Weitere Untersuchungen, wie der Langzeitwert wurden daraufhin nie veranlasst. Erst als ich nach vielen heftigen Infekten Anfang des Jahres so gar nicht wieder auf die Beine kam und dann auch viel zur Toilette musste, hat der Hausarzt mal wieder den Blutzucker gemessen. Heraus kam ein astronomisch hoher Tageswert von 785 !!! Normal ist 70 - 140! Das war schon kurz vorm Koma und im Krankenhaus bekam ich dann sofort Insulin-Spritzen. Dort war der Langzeitwert bei 12,2 (Normal ist unter 7!) = Diabetes Typ 2!! Heute bin ich mit 2 Tabletten täglich bei einem optimalen Langzeitwert von 6,3 angekommen.

Ich empfehle jedem, nicht nur den aktuellen Tageswert, sondern auch den Langzeit-Zuckerwert ermitteln zu lassen, denn der zeigt den Durchschnitt der letzten 2-3 Monate an. Wenn mal einzelne Tageswerte durch die Ernährung über den Normwerten liegen, ist das nicht so schlimm, denn i.d.R. sinkt so ein Wert nach ca. 2 Stunden auch wieder auf den Wert, wie er vor dem Essen war, ab - sofern nicht ständig zuckerhaltige Dinge "nachgeschoben" werden!! Nur wenn die Tageswerte ständig viel zu hoch sind, dann wirkt sich das auf den Langzeitwert aus und schädigt langfristig den Körper!!! So wurde es mir kürzlich bei der Diabetiker-Schulung erklärt.

Liebe Grüße von walesca

Hallo Das wird dir echt nicht helfen können aber du hast meine frage so gut beantwortet und mir sehr weiter geholfen ich konnte dir keine Anfrage schicken und kein Kompliment schreiben deswegen mach ich es hier Danke

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