Diabetes, Epilepsie, Schilddrüse, Psyche?

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3 Antworten

Hallo Nina,

eine mögliche Ursache kann ich dir leider nicht sagen, von daher wird meine Antwort auch nicht so recht hilfreich sein. Ich kann verstehen, das du dir Sorgen machst wegen der zeitweisen Aussetzer. Besonders schlimm ist es, wenn derjenige dann alles abblockt. Vielleicht ist das einfach nur Ausdruck der Angst vor der Diagnose. Verständlich, trotzdem sollte er es untersuchen lassen. Wie wäre es, wenn du seinen Hausarzt um ein Gespräch unter 4 Augen bittest und ihm im Vorfeld die Symptome schilderst. Es ist schwer, ich weiß, man will nur das Beste, aber die Einsicht muß bei ihm sein ansonsten ist man machtlos. Ich wünsche dir ganz viel Kraft und vor allem Glück. Trotz allem wunderschöne Ostertage und liebe Grüße 

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Das kann einiges sein. Check erstmal ab, dass er keine Drogen nimmt und es nicht substanzinduziert ist.(Amphetamine z.B. können psychotische Zustände, Blackouts, ein geschwächtes Immunsystem->Herpes, Unruhe und Haarausfall verursachen.) Kann aber so vieles sein, das kann dir hier keiner alles aufzählen. Nur Tipps, wie du vorgehen könntest, sind möglich.

Wenn du Drogenkonsum ausschließen kannst, zwing ihn zum Arzt. Durch persönlichen Druck. Sag z.B., dass du dir das PsychKG (oder wie es bei euch heißt) zunutze machst, wenn er nicht zum Arzt geht und wieder in diesen Zustand gerät. Droh ihm, in dem Fall deine Besorgnis bei der Polizei zu äußern. Er will bestimmt vermeiden, dass er in eine psychiatrische Klinik gerät.

Ist ne miese Nummer, jemanden damit zu erpressen, aber vllt. musst du ihn zu seinem Glück zwingen. Gibt aber sicher auch sanftere Methoden als die PsychKG-Keule, die ich auch einzig als Druckmittel nutzen und nicht in die Tat umsetzen würde. (Könnte ihm schaden.)

Kannst ihm ja vernünftig klar machen, wo er landen könnte, wenn er irgendwann mal auf der Straße in solch einen Zustand Gerät und von jemandem als Gefahr für sich oder andere gesehen wird, weil sein Verhalten von der sog. "Norm" abweicht. Schrecke ihn vor möglicher psychiatrischer Pathologisierung und Stigmatisierung durch ein solches Ereignis ab. Erklär ihm, dass er in eine hilflose Lage geraten und gar entmündigt werden könnte.

Am besten ist es, wenn er körperlich möglichst komplett durchgecheckt wird, bevor er sich einem Psychiater überhaupt auf 100m nähert.

Zuerst zum Hausarzt. Der kann ein großes Blutbild machen und ggf. in die Neurologie/Radiologie zwecks MRT / CT / EEG / Röntgen überweisen und so weiter und so fort...

Viel Erfolg und alles Gute!

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Die gleichen Symptome habe ich auch und von meinem Arzt wurde Epilepsie (Temporalepilepsie) diagnostiziert. Dein Freund sollte ein Neurologen aufsuchen dieser kann mit einem EEG eine Vordiagnose erstellen. Um den Arzt bei der Behandlung zu unterstützen notiere unter welchen Umständen diese Anfälle auftreten. Eventuell die Außentemperatur, beim Duschen, Aufenthalt in größeren Menschenmassen, in der Frühschicht, was vorher gegessen wurde, usw.

Meine Anfälle wurde von zweiwöchigen auf zweimal jährlich reduziert. Das verwendete Medikament ist gut verträglich, steigert zudem die Stimmung

Meine Anfälle laufen so ab: Auf einmal befinde ich mich an einem anderen Ort und weiß nicht wie ich an diesen gelangte. Nach einer längeren Benommenheit kann ich mich langsam erinnern welcher Tag heute ist und auch sonstige Informationen. 

Ein Beispiel: Ich war bei einem Chirurgen um einen Abszess am Kopf zu entfernen, bekam eine Betäubung und erwachte dann bei meinen Eltern. Ich verließ die Praxis ohne dass der Arzt oder Sprechstundenhilfe mein Zustand bemerkten, fuhr mit dem Bus nach hause öffnete die Tür, meldete mich telefonisch bei meinen Arbeitgeber krank. Telefonierte mit meinen Eltern die dann bemerkten, dass etwas nicht stimmte, da ich Blödsinn redete. Holten mich dann zu sich und verständigten den Hausarzt.

Auch bei meinem Arbeitgeber soll ich Blödsinn geredet haben, leider habe ich nie erfahren was dies war. Die Telefonnummer meines Arbeitgebers kannte ich nicht auswendig.







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