Depressive Verstimmung?

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2 Antworten

Mir geht es sehr oft gleich. Auch mit der schweren Atmung, teilweise ein Gefühl von einem Knoten im Hals. Besonders dieses Gefühl "von nicht anwesend sein" deutet auf eine Depression hin. Dieses richtig unangenehme Gefühl von Schwindel. Die beste Lösung hierfür war bei mir Bewegung und viel Flüssigkeit. Außerdem sind Depressionen oft ein Zeichen, dass etwas Schwieriges aus der Vergangenheit oder Gegenwart unbedingt aufgearbeitet gehört. Deshalb ist ein Besuch bei einem guten Psychiater sehr wichtig. Also abschließend kann ich nur sagen, da es mir oft gleich ergeht, dass es die richtige Diagnose ist. Also nicht die Hoffnung verlieren. ;) Es gibt IMMER eine Lösung.

la45667 30.10.2014, 13:41

Danke, du machst mir Mut :)

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fcbandi 30.10.2014, 13:48

Was ich noch hinzufügen möchte: Du beschreibst außerdem, dass du Horrorgeschichten zu deinem Medikament gefunden hast und identifizierst dich sofort damit. Also würde ich fast darauf wetten, dass du auch leichter Hyperchonder bist. Auch Hyperchondrie ist eine nervliche Belastung und kann ebenso zu den Beschwerden mit der Atmung führen. Ich bin kein Arzt und weiß nicht ob das auf dich zutrifft. Ich hab nur mich bei diesem Beitrag wieder als Beispiel genommen. Ich kenne diese Beschwerden. ;)

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la45667 30.10.2014, 13:54
@fcbandi

Ja, das kann durchaus sein. Ich mache mir viele Gedanken, da mich die körperlichen Symptome und die Diagnose sehr verunsichern.

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fcbandi 30.10.2014, 14:12
@la45667

Ich kann es wieder nur so sagen, wie ich dass verstehe oder selbst wahrgenommen habe. Verunsichern brauchst du dich garnicht. Damit hilfst du dir nicht weiter, eher im Gegenteil. Wichtig ist einfach sich selbst wieder richtig wahrzunehmen. Verstrickt man sich zu sehr, rechnet man in jeder Lage wieder mit dem schlimmsten, obwohl man sich meist in komplett gesunder Verfassung befindet. Ich hätte da mal eine Frage! Wie geht es dir zurzeit bei völlig normalen Aktivitäten? beispielsweise beim schauen von Horrorfilmen oder etwas ähnlichem, dass die nerven beansprucht? Hast du da Veränderungen in der letzten Zeit wahrgenommen?

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la45667 30.10.2014, 15:14
@fcbandi

Bei alltäglichen Aktivitäten? Veränderungen auf jeden Fall, ich habe weniger Kraft und durch die Wochen die es sich jetzt schon zieht auch schon langsam den Mut verloren. Ich vermeide Veränderungen der Situation, z.B. auch schon aufstehen und in die Küche gehen weil ich mir immer denke, jetzt gehts mir gerade besser und dann könnte es mir wieder schlechter gehen. So richtig vor die Tür gehe ich nicht, da ich Angst habe das körperlich nicht "durchzuhalten" und noch mehr körperliche Probleme zu bekommen. Wenn ich zu Hause bin geht's mir inzwischen schon in manchen Phasen besser.

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la45667 30.10.2014, 15:20
@la45667

Da die Probleme mit der Atmung wenn ich mich bewege nach meinem Gefühl schlimmer werden vermeide ich es raus zu gehen usw.

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fcbandi 30.10.2014, 15:35
@la45667

Der Gedanke ist grundlegend falsch. Ich meine, dass es dir schlechter gehen könnte bzw. die Situation dann nicht schaffst. Du vermittelst dir selbst ein falsches Bild. Und der Körper gewöhnt sich an das Bild. Vermeide nicht die Bewegung, die bringt den Kreislauf in Gang. Dass dir die Kraft fehlt ist wahrscheinlich durch schlechten Schlaf bedingt. Der schlechte Schlaf wahrscheinlich eben dadurch, dass du irgendetwas, bewusst oder auch unbewusst, noch aufarbeiten musst. Das kann genauso gut etwas sein, dass du über Jahre verdrängt hast. Aber zu alle dem, ist ein Psychiater der beste Ansprechpartner. Er kann keine Wunder bewirken, aber dich wieder auf den richtigen Weg bringen ;)

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la45667 30.10.2014, 15:39
@fcbandi

Danke für deine Mühe, ich werde versuchen mich aufzuraffen.

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Das kann durchaus sein ! Ich hätte es vor 2 Monaten nicht geglaubt. Ich hatte haargenau die selben Symptome. Und siehe da, ich war dann irgendwann so fertig, dass ich in eine Psychotherapeutische Klinik bin. Ups. Diagnose schwere depressive Episode. Und durch das nicht daran glauben, habe ich auch noch eine Panikstörung dazubekommen. Yey ! Nun denn war dort 4 Wochen stationär in Behandlung, seitdem bekomme ich Sertralin 75 mg und muss sagen, es ist alles fast weg. Du hast sicherlich nicht das gleiche, aber ja sowas kann mit Depression, inwiefern auch immer durchaus vorkommen :)

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