Depressive Störung - stelle mich nun selbst in Frage - normal?

3 Antworten

Das ist leider mehr als normal. Die Grundessenz einer Depression ist ja, dass der Patient an sich selber zweifelt. Hätten alle Menschen ein gesundes Selbstwertgefühl, gäbe es keine Depressionen. Aber in der heutigen zeit, wo nur noch Status, Leistung und Erfolg zählt, ist es kein Wunder, dass die Menschen depressiv werden.

Das gehört alles zum Krankheitsbild Depression dazu.

Weißt Du denn, woher Deine Depression kommt?

  • Körperlich, ein Mangel an Vitamin D (Lebertran!) oder B (Komplex-Kapseln von ratiopharm) oder C (Kauf DIr Pulver) oder Östrogen (Brennesselsamen, phytofit.de)
  • oder eher seelisch (Verlust, Schuld, Versagensängste)
  • oder geistig (Kontakte zur unsichtbaren Welt, Geister, Esoterik) ?

Eine Kombi aus A und B.

Habe 2 Mal für einen zu langen Zeitraum Ciscutan genommen + 2012 hat meine Familie 2 Schicksalsschläge erlebt, die ich durch die Therapie aufarbeite.

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@Starshower

Wahnsinn! Was ist denn das für ein Medikament !! Wenn DU Akne hattest, deutet das schon auf Mangel an Vitamin B hin, evtl. auf Östrogenmangel. Mein Sohn hat den auch und nimmt ab und zu Hefe, das hilft ihm gut.

Ich würde das mal probieren, entweder Hefe oder B-Kapseln. Ode auch die Brennesselsamen. Br. hat viel D-Vitamine, die wirken auch gegen Depressionen. Wenn DU nichts kaufen willst, iß einfach die Brennesseln als Spinat.

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Ja, das was Du beschreibst, sind alles Symptome, die bei einer Depression auftreten können. Das ist für jeden anders und bei jedem sind auch die Ursachen anders. Und die Behandlung sollte zugeschnitten sein auf Dich und Deine Symptome.

Krank bist Du, wenn Du unter den Symptomen leidest. Arbeitsunfähig krank bist Du, wenn es Dir durch die Symptome nicht mehr möglich ist, zu arbeiten. Grundsätzlich geht es niemanden etwas an, warum Du krank bist - dennoch wollen es einige gerne wissen (Arbeitgeber zum Beispiel). Aber Du bist niemandem zu Auskunft verpflichtet.

So wie Du es schilderst, bildest Du Dir die Symptome nicht ein und bist wirklich erkrankt. Anders möglicherweise bei der Person im Bekanntenkreis: Nicht die Symptome sorgen für die Arbeitsunfähigkeit, sondern deren Versorgungsansprüche (sekundären Krankheitsgewinn nennt man das).

Psyche oder doch was Schlimmes?

Guten Tag!!! Vielleicht hat jemand die gleichen Symptome wie ich und könnte mir weiterhelfen!?!

Ich leide seit ca. einem Jahr an Magen Darm Problemen die mein Arzt auf die Psyche schiebt. Nur in den letzen Wochen wurde es immer schlimmer. Habe in den letzten 6 Wochen 8 kg verloren auch weil ich 2 Wochen Durchfall hatte. Jetzt ist der Stuhl manchmal fest mit unverdauten Nahrungsresten oder er ist gelb Breiig und voluminös. Hatte vor 2 Monaten eine Magen Darmspiegelung wo der Arzt nichts gefunden hat und schon 3 Ultraschalluntersuchungen die auch nichts ergaben. War jetzt 2 Wochen Krankenstand wo es auch wieder besser wurde und ich Appetit hatte nur seit gestern Arbeite ich wieder ( arbeite im Schichtbetrieb) und jetzt fängt alles wieder von vorne an. Ich muss Trittico fürs Schlafen nehmen und Antidepressiva. Ich komm auch bei der kleinsten körperlichen Aktivität ins Schwitzen. Kann das alles von der Psyche kommen und ist es normal das mann bei Durchfall so viel abnimmt und es dauert bis das Gewicht wieder steigt??

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Massives Lügen. Aufmerksamkeit oder einfach verrückt?

Hallo Leute, ich bin noch neu hier aber hab ein eigentlich ernstes Thema über das ich mal reden muss. Ich bin mir auch nicht sicher ob das was mit Gesundheit zutun hat aber ich weiß nicht wo ich das sonst schreiben könnte.

Kurz zu meiner Person: Ich bin 15 Jahre, weiblich und gehe in die 10. Klasse einer Realschule.

Hier mein "Problem": Ich lüge so oft und mittlerweile sind das echt lügen wo ich mir selbst schon denke: "Wieso???" Kurzfassung: Es hat alles angefangen damit das ich einen festen Freund "erfunden" hab und auch all meinen Freundinnen davon erzählt habe und auch so tat als würden wir uns auch regelmäßig sehen. Dann habe ich gesagt das Schluss ist damit diese Lüge aufhört. Dann habe ich aber einen "Besten Freund" erfunden der ganz plötzlich gestorben ist und das seine Mutter mich dann nach seiner Beerdigung angerufen hat um mir zu sagen dass er jetzt halt begraben ist und dann hab ich geweint (ich kann auf Kommando weinen) damit das auch echt aussieht... Als das dann vorbei war, habe ich im Oktober 15 meinen Freundinnen gesagt habe das die Kopfschmerzen die ich ständig habe (die aber auch echt sind) wahrscheinlich ein Tumor sind. Letze Woche war ich beim Arzt (hab ich zumindest erzählt) und der meine dann das das wirklich ein Tumor ist der nicht operiert werden kann. Dann habe ich auch noch gesagt das ich am Wochenende (also letztes) eine sogenannte "Lumbalpunktion" bekomme (dabei wird eine Nadel in das Rückenmark gestochen um Nerven Wasser zu entnehmen) und hab gesagt das ich übers Wochenende ins Krankenhaus muss. (Ich hab alles Gegoogelt damit das alles auch glaubwürdig erscheint) Dann hab ich mir gestern Abend mit einer Stecknadel ein kleines Loch in meine Hand gestochen bis es blutet damit es so aussieht als hätte ich eine Infusion gehabt...

Meine Eltern habe ich mit sowas noch nie angelogen.

Will ich einfach nur Aufmerksamkeit? Oder bin ich einfach nur total durchgeknallt?

Danke jetzt schon für eure Antworten.

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Depressionen Schweirige Kindheit Außenseiter

Ich gerade in einer sehr schwierigen Fase meines Lebes und ich möchte einfach mal mein Leben bis jetzt erzählen...

Ich bin 18 Jahre alt mänl. habe mein Abitur das ich auch ohne Probleme schaffen könnte bis auf weiteres abgebrochen und weiß nicht mehr weiter. Habe keine Lust auf Arbeit/Studium/Therapie... vll Kunst oder so wo ich diesen ganzen SCHEIß verarbeiten könnte... Ich erzähle einfach mal über mein so tolles leben... Wurde als Einzelkind einer gebürtigen Amerikanerin (die laut aussage meines Vaters Borderline hat, was sie aber abstreitet. Alles was ich weiß ist das sie sehr sehr emotional werden kann und sich auch oft nicht mehr unter Kontrolle hat ,was wahrscheinlich auf ihrer grauenvollen Kindheit (geschlagen vom Vater (Italiener) ,haut zusammen mit Mutter ab, Bruder begeht mit 25 Selbstmord wegen Schizophrenie ,soweit ich weis, anderer Bruder (mein Onkel denn ich auch noch kannte und immer gerne gemocht habe) stirbt mit ca. 50 an einer unheilbaren Nervenkrankheit) und ihrer Schwester ,meine Tante mit der ich mich eigentlich gut verstehe, mit der sie auch nur noch wenig Kontakt hat ,da sie sich auch immer weniger verstehen und es immer im streit endet...) und meinem deutschen Vater ("introvertiert" ...hat sich von der Hauptschule bis zum Abitur "hoch" gearbeitet, sein Vater hat sich damals komplett zurück gezogen hat keine anrufe mehr beantwortet und hat sich sozusagen bis an sein Lebensende in seinem haus Verschanzt bis er seine Tabletten nicht mehr nahm und dann mit 60-70 starb ,Bruder war das Problemkind ,hat immer streiche gemacht und hatte eine Tochter die ,so weit ich das verstanden habe ,abgehauen ist und bis heute hat er nichts mehr von ihr gehört. Mutter ist mit 70 im alter gestorben. Das heisst ich habe weder Geschwister noch Großeltern. Nur zwei Eltern die sich nicht Verstehen und auch zum Teil hassen... bis heute. vier Stiefbrüder eigentlich nicht mal wirklich Stiefbrüder aus einer ehe nach meiner Mutter zu denen ich auch keinen Kontakt. mehr habe. Und zwei Halbschwestern (aus der ehe vor meiner Mutter.) Mein Vater war übrigens nie mit meiner Mutter Verheiratet. Sie haben sich als ich 4 war in einem Riesen streit (den ich mit bekommen habe!) getrennt und meiner Mutter war auch kurz vor dem Suizid, haben dann alle 3 Therapie gehabt. Es wahr also für alle ein weiteres Traumatisches Ereignis. Danach hat sich alles wieder einigermaßen "normalisiert". Ich fande das muss man zu mir unbedingt wissen bevor man sich auch nur ansatzweise versuchen kann mich zu verstehen. Ich habe natürlich dementsprechend Schwierigkeiten mit dem "normalen Leben" hier in D. Ich traue so gut wie niemandem nicht einmal mir selbst. Bin ständig unter Angstzuständen und gehe kaum noch Raus weil es mich einfach eine Riesenkraft kostet auch nur irgent etwas zu machen. Habe immer alles allein gemacht und Hilfe wollte ich auch nie. Ich soll jetzt in eine Therapie auf die ich überhaupt keine Lust habe... ich will endlich leben wie jeder andere Mensch.

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Anonyme Bestattung - erschwerte Trauerbewältigung?

Hallo ihr Lieben, was haltet ihr von anonymer Bestattung? Ich selbst habe leider Erfahrungen damit gemacht, die ich anderen ersparen möchte. Meine über alles geliebte Großmutter ist im August 2008 gestorben. Ein halbes Jahr später mein Großvater. Meine Mutter sprach davon, sie hätten sich eine anonyme Bestattung gewünscht um uns nicht zur Lust zu fallen. Ich war strikt dagegen, ich wollte einen Ort haben, an dem ich meine Großeltern besuchen kann, mit ihnen sprechen kann, ihnen Blumen bringen kann...ein richtiges Grab. Ich konnte mich nicht durchsetzen. Durch gewisse Umstände verdrängte ich sämtliche Trauerarbeit und erkrankte an einer Depression. Ich traue mich bis heute nicht auf den Friedhof zu gehen. Vor dieser großen Wiese zu stehen...wo hunderte Menschen begraben liegen. Mittlerweile bereuhen es auch meine Eltern, eine anonyme Bestattung gewünscht zu haben. Jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, an dem ich meine Trauerarbeit aufholen möchte. Ich möchte sie spüren, möchte auf den Friedhof gehen, möchte Blumen niederlegen,...doch wie kann ich sie am besten erreichen? Habt auch ihr Erfahrungen mit anonymer Bestattung gemacht? Ich möchte niemanden eine anonyme Bestattung raten. Meine Meinung ist, es fehlt ein großer Teil der Trauerbewältigung...ich weiß nicht wie ich es anstellen soll. Ich hoffe auf einige Antworten von euch! Liebste Grüße, Janna

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