depressionen?ich hasse mich von grund auf

2 Antworten

Das wichtigste hast Du schon unternommen, nämlich psychotherapeutische Hilfe aufzusuchen. Wenn man sich so von Grund auf hasst und ablehnt, ist das eine ernstzunehmende und behandlungsbedürftige psychische Störung, für die es sicher Gründe gibt. Es ist extrem wichtig, die Ursachen zu finden, für die Du höchstwahrscheinlich nicht verantwortlich bist und therapeutische Strategien, wie Du Dein Selbstwertgefühl verbessern und Dich somit im Leben besser fühlen kannst. Das ist das A und O!!

Eine Radikalveränderung vorzunehmen bringt sicher nichts! Das ist nur ein Fluchtversuch vor Deinen Problemen, die Du immer mitnimmst, der nichts ändern wird. Vermutlich auch nicht, das Aussehen zu ändern. Vermutlich siehst Du normal aus (hört sich zumindest so an) und achtest auch auf Dich. Du schreibst ja z.B. dass Du eigentlich normalgewichtig bist, aber Dich zu dick fühlst. Das hört sich für mich eher nach einer ernsthaften Störung Deiner Selbstwahrnehmung und Deines Selbstwerts an. Da sein Aussehen, Umfeld oder gar gesamtes Leben zu ändern ist nur Makulatur, womit Du Dir vormachst, etwas geändert zu haben, Dich aber nicht besser fühlen wirst.

Bis zu dem Termin kannst Du höchstens versuchen, positiv an Deinem Selbstwert zu arbeiten, indem Du versuchst, positive Dinge an Dir zu entdecken, Lob und Komplimente anzunehmen, Dir bewusst zu machen, dass Du ein wertvoller Mensch bist, eine Liste mit positiven Eigenschaften und positiven Erfolgen in Deinem Leben zu machen, mal nahestehende wohlwollende Menschen zu fragen, was sie an Dir mögen ... Aber das Wesentliche ist ran an den Kern des Problems, und da bist Du mit Deinem Termin auf dem richtigen Weg.

Viel Glück!

Du kannst und solltest etwas ändern nämlich Deine Sichtweise auf Dich selbst!!! Wenn Dich Männer anschauen, dann sicher nicht, weil sie finden das Du komisch aussiehst sondern weil sie Dich attraktiv finden! Schau Dir Menschen an, die hässlicher sind als Du und fang an Dich zu mögen so wie Du bist! Wenn Du normalgewichtig bist, schau Dir Menschen an, die dicker sind als Du. Fang an, Dich selbst zu mögen, erst dann bist Du fähig für andere Liebe zu empfinden. Jeder Mensch ist einzigartig und nicht das Aussehen macht es aus, sondern das Strahlen von innen und wenn Du anderen anstrahlen kannst, hast Du schon die halbe Miete im Sack. Ich bin auch kein Topmodel, aber trotzdem gibt es Männer, die mich mögen so wie ich bin. Du brauchst Dein Aussehen nicht radikal verändern, Du kannst aber durch Makeup, Frisur und Kleidung Deine Vorzüge unterstreichen. Dann wirst Du Dich besser fühlen und wenn Dich jemand ansieht und Dir zulächelt, dann weil Du ihm gefällst!

Wegen psychischen 1 Jahr Pause machen?!?

Hi also ich (18) erkläre kurz mal meine Lage...und zwar hab ich vor 1 Jahr mein FOR (ohne Quali, also Abitur und so ist ausgeschlossen für die Zukunft) gemacht, war jetzt 1 Jahr auf nem Berufskolleg, hab aber abgebrochen weil die Richtung in der ich war mir einfach nicht lag! Dann hab ich mich entschieden jetzt (ab nächster Woche) 1 Jahr aufm Berufkolleg sozusagen ein Vorbereitungsjahr für Bürokauffrau usw. zu machen, weil ich denke das könnte mir eher liegen (oder eher gesagt meine Eltern sagen das). Ich hab sowieso echt NULL ahnugn was ich werden will. Da liegt wohl auch schon zum teil mein Problem (ich war schon bei Berufsberatern, hab Tests gemacht, bringt alles nichts). Wichtiger Punkt: Ich hab Psyschische Probleme. Angststörung, Zwangstörung, Soziale Phobie und schwere Depressionen. Bin seit 2 Jahren bei ner Kindertherapeutin, wo ich aber nur 1 mal pro Monat ein Termin hab und das bringt mir GAR NICHTS. Mir gehts immer schlechter. Ich fühl mich als würd ich durch's leben so 'gleiten', fast so auf Drogen, ich krieg kaum mit wie schnell die letzten 2 Jahre rum sind. Ich könnt nur noch heulen und aufgrund meiner Sozialen Phobie mach ich mir echt in die Hose wegen der neuen Schule. Aber richtig übel! Ich will nicht hin!!! Aber ich weiß wirklich dass das echt so dumm wäre 1 Jahr Pause zu machen, für den Lebenslauf und so....Ich weiß das echt, aber ich weiß auch das ich das nicht schaff, ich würd fast wetten ich geh nicht, irgendwas in mir drin hält mich so auf und ich würde mal sagen es ist das Psychische. Ich komm echt nicht mehr klar mit meinem Leben! Alles ist shit. Ja ich weiß das klingt irgendwie kindisch, Pubatär, Emo-haft. Aber das ist so, leider....Mir macht auch nichts mehr Spaß und ich weiß egal was ich tun werde, ob ich zur Schule geh oder jetzt 1 Jahr Pause mache; beides wird schlimm, ich merk ja wie's in letzter Zeit ist....Nur schlimm das es keiner bemerkt; ich bin ein Champion im Gefühle verstecken. Die Psychologen hätten von den Gesprächen her nie daran gedacht das ich eine Depression habe, aber die Fragebogen sagten das eindeutige Gegenteil..

Sooo falls sich das irgendwer durchgelesen hat, was soll ich tun??? Bringt das was den Psychologen zu wechseln, so das ich jeden Tag hin geh und einfach rede? Weil immoment mach ich ja irgendwie ne Verhaltenstherpie oder so, total komisch und nicht hilfreich...nur doof das ich diese Antrieblosigkeit hab, die mich davon abhält mich nach was neuem umzuschauen. Ich dachte auch schonmal dran mich einweisen zu lassen, vielleicht wäre dass das beste?! Obwohl ich auch nicht weiß ob das einfach so geht....aber ich würd echt alles geben von zu Hause wegzukommen, um irgendwas, so schnell wie möglich am besten, was dagegen zu tun, denn das ist echt bitter alles...

Und bitte schreibt nicht sowas wie, gib dir nen ruck, so schlimm wirds schon nciht auf der neuen Schule....Sowas ist nicht hilfreich! Das vertreibt meine Krankhaften Ängste auch nicht....

Bitteee helft mir, sagt irgendwas! Danke schonmal!

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Anpassungsstörung vollständig heilbar? Erfahrungen? Bitte helft mir!

Vor etwas mehr als einem Jahr, um genauer zu sein, am 03.06.2011 verstarb die Oma (71 Jahre) meiner Freundin (wir sind jetzt fast 10 Jahre zusammen) ganz plötzlich (wohl Herzinfarkt). An dem Tag rief mich der Vater meiner Freundin auf Arbeit an und berichtete es mir und ob ich mich darum kümmern könnte, zu meiner Freundin auf Arbeit zu fahren und es ihr schonend bei zu bringen und sie nach Hause zu holen! Bin dann von Arbeit los und tat dies auch! Kümmerte mich also darum! Sind dann ins "Trauerhaus" gefahren! War natürlich eine belastende Situation! Ein oder zwei Tage später, hatte ich ein Stechen in der Brust, hatte da Angst selbst einen Herzinfarkt zu bekommen! Bin weitere 2 Tage später zum Arzt, er hat mich durchgecheckt und alles ist in Ordnung! Er sagte auch, dass ich mit meinem Alter(damals noch 26) und meinem Körper über sowas noch gar nicht nachdenken muss! Da war ich erstmal erleichtert! Jedoch dann ca. eine Woche später ging es auf einmal los! Ich wachte morgens auf und bekam Panik, als ich auf den Funkwecker schaute, wie schnell die Zeit (Sekunden) rast! Ab dann war ich ständig nur noch am Grübeln und habe immer wieder die Gedanken an den Tod und Sterben! Nicht, dass ich sterben will, sondern ich habe eine riesen Angst und Panik davor, also vorm Sterben und dass ich mal sterben muss! Ich sage mir ich habe nicht mehr lange zu leben! Plötzlich habe ich keine Zeit mehr, die Zeit verrennt so schnell! Habe, als es los ging, mit dem Taschenrechner dagesessen und mir meine Zeit (Tage,Stunden,Minuten,Sekunden) ausgerechnet, wie lange mir noch bleibt! Und immer mehr Panik -> Panikattacken! Heulen... Ab August bin ich dann zu einer Psychaterin in Therapie gegangen (richtiger Beginn Ende November), die ich auch noch mache...Bekam erst AD´s (Namen hab ich mittlerweile vergessen) für nachts zum Einschlafen und später dann Sertralin...welches ich aber beides nicht mehr seit April nehme, kurz gesagt wurde von meiner Psychaterin wieder abgesetzt! Jedenfalls sagte sie, ich hätte eine Anpassungsstörung! Panikattacken habe ich seit Anfang Januar auch keine mehr, allerdings habe ich nun immer noch diese dämlichen Gedanken ans Sterben und das Problem mit der Zeit (jedoch OHNE Panikattacken), es ist einfach in meinem Kopf festgesetzt! Habe 13 Therapiestunden hinter mir, von 25 die bewilligt wurden! Ab und an erschleichen mich auch immer wieder diese Gedanken an den damaligen Tag, als die Oma starb, also alles was dann damals um mich herum passiert ist! Langsam verlier ich ehrlich gesagt die Geduld und habe Angst IMMER mit diesen Gedanken an die Zeit, den Tod und das Sterben leben zu müssen!

Meinen Alltag bewältige ich sehr gut, gehe arbeiten und so weiter...allerdings immer mit den Gedanken im Hinterkopf...

Da es nun mehr als ein Jahr her ist, habe ich Angst, dass es gar nicht mehr weg geht!:( Meine Frage, vergeht das auch mal wieder, dieses Gedankenkreisen! Hat jemand ähnliche Erfahrugen gemacht? und kann mir was berichten? Ich wäre euch dankbar.

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