Depressionen was kann ich tun ?

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4 Antworten

Du kannst mit deinem Hausarzt über deine negativen Gefühle sprechen. Er wird dich vermutlich weiterleiten. Bitte versuche nicht dich mit Hilfe von Büchern zu diagnostizieren. Ein Arzt wird eine Depression feststellen, wenn du eine hast. Ich sehe kein Problem, warum du nicht mit deinen Eltern über deine Probleme sprechen solltest. Vielleicht liegen deine Stimmungsschwankungen jedoch auch nur mit deiner Pubertät zusammen, in der du dich momentan befindest.

Hallo Hannah,

Falls du wirklich nicht mit deinen Eltern oder eurem Hausarzt sprechen möchtest, hier ein paar Hinweise:

Gehst du noch in die Schule? Hast du vielleicht eine Lehrerin, die du besonders magst, und der du dich anvertrauen kannst? Oder habt ihr einen Vertrauenslehrer?

Schau mal im Telefonbuch nach unter "Psychologische Beratungsstellen" - die gibt es vom Landkreis und von den Kirchen. Auch "Pro familia" bietet Hilfe an.

Ganz wichtig: Je mehr du darüber liest, desto mehr Symptome wirst du bei dir entdecken! Man kann sich in so etwas leicht hineinsteigern und gerät dann in Panik. Sprich mit Menschen darüber, die sich mit so etwas auskennen!!!

In deinem Alter können Verstimmungen tatsächlich daher kommen, dass du noch in der Pubertät bist - und das ist eine wirklich schwierige Zeit, in der die Gefühle Achterbahn fahren!

Noch eine Anlaufstelle: Schau im Internet unter "Nummer gegen Kummer".

Liebe Grüsse harosisa

Du kannst zuallererst schon mit deinem Hausarzt darüber sprechen, aber eigentlich ist es auch sehr wichtig dass du einen Eltern darüber informierst was mit dir los ist. Denn sie sind ja ständig um dich und können dir auch nur helfen wenn sie wissen was dir im Kopf so rumgeht. Ein Psychologe hilft dir auch dabei, aber wie gesagt wichtig sind auch deine Eltern und die sollten vielleicht auch mit in die Therapie integriert werden.

http://www.buendnis-depression.de/depression/kinder-und-jugendliche.php

Depressive Symptomatik bei Kindern und Jugendlichen

Häufig zeigen sich die depressiven Symtome im Kindes- und Jugendalter nicht in einer melancholischen Grundstimmung mit Traurigkeit, Interesselosigkeit, Hoffnungslosigkeit, Grübeln oder Antriebslosigkeit, sondern sind hinter körperlichen Symptomen, hinter krankhafter Unruhe, oder Aggressionen verborgen.

Erste Anlaufstelle für Eltern ist meist der Kinder- oder Hausarzt, der das Kind und die Familie schon länger kennt und Veränderungen einordnen kann. Er kennt auch Spezialisten, die weiterhelfen können: Kinderpsychiater und Kinder- und Jugendlichen Psychotherapeuten sowie Erziehungs- und Familienberatungsstellen, die für die Behandlung von psychisch kranken Kindern und Jugendlichen besonders qualitfiziert sind.

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